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Eugen Drewermann

Kirchenrebell Eugen Drewermann wird 80

Paderborn (dpa) - Er lebt vegetarisch, besitzt nicht mal einen Kühlschrank, trägt vorzugsweise Strickpullis und spricht mit sanfter, melodischer Stimme. Aber was er sagt, hat es in sich. In seinem Wälzer „Kleriker – Psychogramm eines Ideals“ hat Eugen Drewermann bereits 1989 jene Strukturen analysiert und angeprangert, die den erst Jahrzehnte später ans Licht gebrachten Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche ermöglichten. Am 20. Juni wird der Theologe und Psychotherapeut 80 Jahre alt.

Bischofskonferenz

Frauen tragen Bischöfen ihren Protest vor

Mit einem weißen Schal haben katholische Frauen im Eröffnungsgottesdienst zur Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz gegen Ungleichbehandlung in der Kirche protestiert.

Während die Geistlichen aus den 27 Bistümern in Deutschland in ihrem Ornat am Montag durch das romanische Gemäuer des Mainzer Doms zogen, folgten die kritischen Katholikinnen dem Aufruf der Bewegung Maria 2.0, auf diese Weise ihrer Forderung nach einer „geschlechtergerechten Kirche“ Ausdruck zu verleihen.

Kardinal Reinhard Marx

Kardinal Marx sieht Reformprozess der Kirche auf gutem Weg

Die katholische Kirche will auch unter einem neuen Vorsitz in der Deutschen Bischofskonferenz an ihrem Dialog für Reformen festhalten. „Dieser synodale Weg geht gut weiter“, sagte der scheidende Vorsitzende, der Münchner Kardinal Reinhard Marx zu Beginn der Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe am Montag in Mainz. „Nun wollen wir hoffen, dass wir einen guten Vorsitzenden finden und uns miteinander auf den Weg machen.“

Als weitgehend offen gilt am (morgigen) Dienstag die Wahl des neuen Geistlichen an der Spitze der Bischofskonferenz.

Gesucht wird der Nachfolger von Kardinal Reinhard Marx.

Der Kirche Gesicht und Stimme geben

Er ist das „Gesicht“ der katholischen Kirche in Deutschland: Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, seit 2014 auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Noch bis Dienstagmittag vertritt er als „Primus inter Pares“ die Oberhirten: Völlig überraschend hatte der 66-Jährige vor gut zwei Wochen angekündigt, für eine zweite Amtszeit nicht antreten zu wollen. Nun ist offen, wer dem Westfalen nachfolgen wird: Ab Montag treffen sich die 68 Orts- und Weihbischöfe zu ihrer Frühjahrsvollversammlung in Mainz und wählen am ...

 Klassenraum

Von Schuld und Sühne: Warum der Missbrauchsskandal noch nicht aufgearbeitet ist

Der Gesprächstermin ist lange vereinbart, dann kommt die Absage per WhatsApp: Ein heute 70 Jahre altes Opfer des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche ist derzeit nicht in der Lage, über seine schlimmen Erfahrungen zu sprechen, muss sich in psychiatrische Behandlung begeben. Aus der Nachricht geht hervor: Es besteht akute Suizidgefahr. „Ich fürchte um mein Leben.“ Kurz vorm Jahrestag der Aufdeckung des Skandals am 28. Januar 2010 kommen in dem Opfer zu starke und zu schmerzliche Erinnerungen wieder hoch.

Thunberg besucht den Papst

Treffen sich zwei Klima-Kämpfer - Greta Thunberg beim Papst

Fröhliche Gesichter, ein Händedruck und Worte der Ermunterung: Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg und Papst Franziskus haben sich am Mittwoch auf dem Petersplatz in Rom getroffen.

Bei dem kurzen Wortwechsel dankten die beiden einander für ihre Anstrengungen für den Klimaschutz, wie Vatikan-Sprecher Alessandro Gisotti sagte. Viel mehr kam bei dem Treffen am Ende der wöchentlichen Generalaudienz nicht herum. Symbolträchtig war die Begegnung trotzdem.