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Heiner Heizmann

„Arbeit für Geflüchtete ist ein Kernauftrag der Caritas“

Die Caritas, Partner der Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt Freude“, unterstützt Menschen, die besonderen Schutz und Unterstützung brauchen. Dazu gehören auch Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Im Gespräch mit Ludger Möllers erläutern Heiner Heizmann, Leiter des Kompetenzzentrums Sozialpolitik im Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Ewald Kohler, Regionalleitung der Caritas in der Region Bodensee-Oberschwaben, und Angelika Hipp-Streicher, Fachleitung Familie und Integration der Caritas in der Region ...

 Monika Betz-Albegiani im Beratungsgespräch mit Michael Rust.

So stellt sich die Caritas darauf ein, dass immer mehr Menschen ihre Hilfe in Anspruch nehmen müssen

Die wirtschaftlichen, finanziellen und sozialen Folgen der Corona-Krise stürzen auch Menschen in Notlagen, die bisher noch nie Beratung benötigten: Um hier reagieren zu können, hat die Caritas ihr Beratungsangebot ausgebaut. Birgit Baumgärtner, Referentin im Bereich Soziale Arbeit, Allgemeine Sozialberatung und Caritasdienste in der Flüchtlingsarbeit, und Heiner Heizmann, Leitung Kompetenzzentrum Sozialpolitik beim Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart, erläutern im Gespräch mit Ludger Möllers die neuen Herausforderungen.

Von einer sogenannten Gabenwand, wie hier in Erfurt, können sich während der Krise in Schieflage  gelangte Menschen das Nötigste

Wenn das Virus die Würde nimmt - Arbeitslosigkeit kann jetzt jeden treffen, was dann?

Michael Rust fühlt sich „zerstört“. Zerstört habe das Coronavirus jedoch nicht seine Gesundheit, sondern seine Selbstachtung. Er arbeitete als Küchenhelfer in einem Ulmer Lokal. Sein Lohn reichte gerade so für ein auskömmliches Leben. Jetzt ist er arbeitslos und weiß nicht, wie er sich und seine kranke Frau durchbringen soll.

Rust gehört zu den vielen Verlierern der Corona-Krise, die die deutsche Wirtschaft vor die schwerste Prüfung nach dem Krieg stellt: Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erwartet ...

Pflegerin kümmert sich um Senior im Sessel

Krise trifft die Schwächsten der Gesellschaft - und ihre Helfer

Die Corona-Krise bedroht vor allem die Schwächsten der Gesellschaft – und auch diejenigen, die sich um hilfsbedürftige Menschen kümmern. Sozial- und Wohlfahrtsverbände befürchten massive finanzielle Einbußen. Sie sehen neben der gesundheitlichen Bedrohung für Mitarbeiter und Klienten auch existenzielle wirtschaftliche Gefahren durch das Coronavirus.

Einigen Hilfsangeboten droht das Aus. Sozialunternehmen schätzen den Nutzen des am Mittwoch vom Bundestag verabschiedeten Rettungsschirms unterschiedlich ein.

Mann auf Parkbank

Sozialverbände beklagen Not der Wohnungslosen

Sie kommen aus dem Gefängnis, sie kämpfen gegen ihre Drogensucht an oder sind hoch verschuldet, einigen wurde die Wohnungen gepfändet, oder der Eigenbedarf des Vermieters treibt sie auf die Straße: Zehntausende Menschen in Baden-Württemberg haben keine eigene Wohnung, sie leben in sozialen Einrichtungen oder auf der Straße. Allerdings ist weder bekannt, wie groß die Gruppe der Wohnungslosen ist oder in welchen Umständen Betroffene leben, noch wissen die Behörden, wie viel Betreuung oder Wohnraum tatsächlich gebraucht wird.

Obdachloser schläft in einer Unterführung

Mehr Menschen nutzen Hilfsangebote für Wohnungslose

Immer mehr Menschen im Land nutzen die Hilfsangebote für Wohnungslose. Das geht aus einer Erhebung der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg hervor. Der Verein erfasst, wie viele Menschen an einem Tag im Jahr freie und kommunale Hilfsangebote wie Tagesstätten und Beratungsstellen nutzen. Im September vergangenen Jahres kamen über 12 000 Menschen an einem Tag in die über 330 teilnehmenden Einrichtungen; neun Jahre zuvor waren es noch weniger als 10 000.

1000 Euro für die Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr Emmingen-Liptingen freut sich über eine Spende von insgesamt 1000 Euro. Dieser Betrag ist beim sechsten Schelmenbaum-Frühschoppen im September zusammengekommen, bei dem der Kegelclub Hooh Ruck in jedem Jahr die Bewirtung übernimmt.

„Der Reinertrag wird dann einem sozialen Zweck, beziehungsweise einem Verein zur Verfügung gestellt“, erklärt Helmut Weber vom Kegelclub Hooh Ruck.

„Die insgesamt 30 Jugendlichen freuen sich sehr über die Spende, mit der wir das ein oder andere beschaffen, beziehungsweise ...


Nadin Buschhaus

„Den Erfolg haben wir in dieser Form nicht erwartet“

„Die Erfolgsmacher" unserer Zeitung in Kooperation mit der Agentur Sprecherhaus und der Volksbank Schwarzwald-Donau-Neckar gehen in ihre dritte Runde. Erneut werden sechs Referenten ihr Wissen Vorträgen preisgeben. Unsere Zeitung unterhielt sich darüber mit Nadin Buschhaus, der Geschäftsführerin von Sprecherhaus.

Frau Buschhaus, wie lautet Ihr bisheriges Fazit zu den „Erfolgsmachern", die seit dem Jahr 2015 in der Angerhalle auf der Bühne stehen?

Wohnungsnot: Beratungsangebote stärker nachgefragt

Die Angst vor einem Verlust der Wohnung nimmt nach Darstellung von Experten im Südwesten zu. Es kämen zunehmend Menschen zu einer vorbeugenden Beratung, erklärte der Sozialexperte Heiner Heizmann von der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg am Freitag in Stuttgart. Ende September wurden insgesamt 11 494 Menschen gezählt, die in den Einrichtungen der Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe lebten oder dorthin regelmäßigen Kontakt haben.

Christian Gerards, Sebastian Braun-Lüdicke, Hermann Ristau, Doris Mehren-Greuter, Joaschim Schwarzfischer und Jürgen Hau (von li

„Wir müssen weiter über Armut reden“

Wie sieht Armut in Tuttlingen aus? Der Arbeitskreis Armut Tuttlingen hatte am Freitagabend zur Podiumsdiskussion ins Rathausfoyer eingeladen. Fünf Gesprächspartner haben im Rahmen der Woche der Armut Gränzbote-Redaktionsleiter Christian Gerards Rede und Antwort gestanden: Doris Mehren-Greuter, Sebastian Braun-Lüdicke, Hermann Ristau, Joachim Schwarzfischer und Jürgen Hau.

„Ein guter Teil der Menschen bei uns hat ein ganz normales Leben geführt“, sagte Doris Mehren-Greuter von der Awo-Wohnungslosenhilfe.