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Autoren setzen sich für inhaftierten Blogger Badawi ein

Autoren setzen sich für inhaftierten Blogger Badawi ein

Zahlreiche Autoren haben sich in einem Appell an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Außenminister Heiko Maas (SPD) für den inhaftierten saudi-arabischen Blogger Raif Badawi (36) eingesetzt.

„Dieser ist seit nunmehr acht Jahren in Haft, wurde zu öffentlich vollzogenen Peitschenhieben verurteilt und befindet sich inzwischen in einem äußerst besorgniserregenden Zustand, nachdem er überdies in seiner Gefängniszelle zusammengeschlagen worden ist“, hieß in dem am Sonntag veröffentlichten Schreiben des PEN-Zentrums ...

Benjamin Netanjahu

Iran und Türkei verurteilen Bahrains Vereinbarung mit Israel

Nach den Palästinensern haben auch der Iran und die Türkei die angekündigte Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Bahrain und Israel scharf verurteilt.

Das iranische Außenministerium wählte harte Worte: „Das war eine beschämende und niederträchtige Entscheidung, die als Schandtat in die Geschichte eingehen wird.“ Das türkische Außenministerium teilte mit: „Dieser Schritt würde den Bemühungen zur Verteidigung der palästinensischen Sache einen weiteren Schlag versetzen.

Afghanistan-Friedensgespräche

„Historischer Tag“ - Afghanische Friedensgespräche beginnen

Fast zwei Jahrzehnte nach der US-geführten Militärinvasion Afghanistans haben in Katar innerafghanische Friedensgespräche begonnen. Delegationen der Taliban und der Regierung Afghanistans kamen am Samstag in Doha zum Beginn der lange geplanten Friedensverhandlungen zusammen.

Delegationen beider Seiten trafen sich nach dem Auftakt bereits in großer Runde, wie die Deutsche Presse-Agentur aus gut informierten Diplomatenkreisen erfuhr. Die Atmosphäre soll entspannt gewesen sein, es seien sogar Witze gemacht und gelacht worden.

Alexej Nawalny

Kreml: Russland zur Zusammenarbeit in Fall Nawalny bereit

Russland ist nun doch zur internationalen Zusammenarbeit im Fall des vergifteten Kremlkritikers Alexej Nawalny bereit.

Russland werde Kontakt aufnehmen mit der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), nachdem Deutschland seine Untersuchungsergebnisse zu dem „Berliner Patienten“ übergeben habe, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge am Donnerstag. Nawalny soll mit einem international geächteten Nervenkampfstoff der Nowitschok-Gruppe vergiftet worden sein.

Pauschale Reisewarnung für gut 160 Länder bis Ende September

Pauschale Reisewarnung für 160 Länder nur bis Ende September

Die pauschale Reisewarnung für fast alle gut 160 Länder außerhalb der EU und des grenzkontrollfreien Schengen-Raums wird am 30. September enden.

Vom 1. Oktober an soll es nach einem Beschluss des Bundeskabinetts dann auf die Lage in den einzelnen Staaten zugeschnittene Bewertungen geben. An der Möglichkeit zu reisen werde sich damit praktisch wohl wenig ändern, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes (AA). Allerdings werde zu einem differenzierten System übergegangen.

Alexej Nawalny

Fall Nawalny: Moskau kritisiert Berlin

Russland hat Deutschland im Fall des Giftanschlags auf den Kremlkritiker Alexej Nawalny scharf angegriffen. Außenminister Sergej Lawrow hielt Berlin vor, die Ermittlungen zu verschleppen.

Bei ihrer Kritik an Moskau habe die deutsche Seite einen „absolut inakzeptablen Ton, um ihre Position in der Weltöffentlichkeit zu verbreiten“, sagte Lawrow russischen Agenturen zufolge. Es gebe viele Fragen an die deutschen Kollegen. Diese zeigten aber eine „absolut unangemessene Einstellung“, indem sie nicht auf offizielle Anfragen der russischen ...

Alexej Nawalny

Kremlkritiker Nawalny aus Koma erwacht und ansprechbar

Die Ärzte in der Berliner Charité haben Kremlkritiker Alexej Nawalny aus dem künstliche Koma geholt. Der Patient werde schrittweise von der maschinellen Beatmung entwöhnt und reagiere auf Ansprache. Das teilte die Charité am Montag in Berlin mit. Der Gesundheitszustand von Nawalny habe sich verbessert, hieß es außerdem in der Mitteilung.

Nawalny war am 20. August auf einem Flug in Russland ins Koma gefallen und später auf Drängen seiner Familie in die Berliner Charité verlegt worden.

Oppositionsführer Nawalny in Deutschland

Berliner Ärzte holen Nawalny aus dem Koma

Dem in der Berliner Charité behandelten russischen Kremlkritiker Alexej Nawalny geht es besser. Ärzte haben das künstliche Koma beendet. Das teilte die Charité am Montag in Berlin mit.

Der 44-Jährige werde nun schrittweise von der maschinellen Beatmung entwöhnt und reagiere auf Ansprache. Langzeitfolgen der schweren Vergiftung sind weiterhin nicht auszuschließen. Der Fall Nawalny hat inzwischen auch eine Diskussion über einen Stopp des Projekts Pipeline Nord Stream 2 ausgelöst.

Heiko Maas

Maas macht im Fall Nawalny Druck auf Russland

Im Fall des vergifteten Kremlkritikers Alexej Nawalny hat Außenminister Heiko Maas (SPD) den Druck auf Russland erhöht, die Ermittlungen voranzutreiben.

Mit Blick auf das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 sagte der SPD-Politiker der „Bild am Sonntag“: „Ich hoffe nicht, dass die Russen uns zwingen, unsere Haltung zu Nord Stream 2 zu ändern.“ Bislang hatte die Bundesregierung eine Verknüpfung des Falls Nawalny mit dem deutsch-russischen Gasprojekt vermieden.

Einsatzkräfte in Belarus

Belarussische Behörden gehen gegen Opposition vor

Nach neuen Massenprotesten in Belarus (Weißrussland) gegen den autoritären Staatschef Alexander Lukaschenko steigt der Druck auf die Opposition. Am Montag verschwand Maria Kolesnikowa, eine der wichtigsten Anführerinnen der Demokratiebewegung.

Der Koordinierungsrat der Zivilgesellschaft ging davon aus, dass die 38-Jährige entführt wurde. Kolesnikowas Familienangehörigen gaben eine Vermisstenanzeige bei der Polizei auf, wie das Team des Ex-Bankenchefs Viktor Babariko mitteilte.