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Nach 40 Jahren als Leiter des Meßkircher Heimatmuseums gibt Werner Fischer dieses Ehrenamt ab. Musik, Schach und Geschichte sind

40 Jahre Engagement für das Heimatmuseum

40 Jahre lang hat Werner Fischer das Meßkircher Heimatmuseum geleitet, nun gibt der Historiker aus Heudorf dieses Amt an die Stadtverwaltung zurück. Im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ blickt Fischer vor allem auf die vier Jahrzehnte im Dienst der Meßkircher Heimatforschung zurück.

Fischer wurde am 29. April 1931 in Santa Cruz de la Sierra in Bolivien geboren. Sein Vater, ein Teilnehmer des Ersten Weltkriegs, war wegen der wirtschaftlichen Not in Deutschland während der 1920er-Jahre nach Südamerika ausgewandert.


Martin Heidgerr (links) im Gespräch mit Karl Löwith.

Vortrag widmet sich Heidegger und der Nazizeit

Im Seminarraum von Schloss Meßkirch findet am Samstag, 18. März, um 20 Uhr die Vorstellung des Briefwechsels zwischen Martin Heidegger und Karl Löwith statt. Der Abendvortrag wird von Alfred Denker zum Thema „Martin Heidegger und die Frage nach dem Nationalsozialismus und Antisemitismus“ gehalten. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Das Martin-Heidegger-Archiv, die Martin-Heidegger-Stiftung und die philosophisch-theologische Hochschule Vallendar freuen sich über zahlreiche Besucher.

Martin Heideggers Briefwechsel mit Karl Löwith steht im Mittelpunkt des Seminars.

Seminar widmet sich Heidegger und Löwith

In Meßkirch findet vom 17. bis 19. März das Seminar „Martin Heidegger - Karl Löwith – Zur Bestimmung der Philosophie“ statt. Veranstaltungsort ist der Seminarraum im Schloss Meßkirch.

In diesem Seminar werden die Teilnehmer anhand des vor Kurzem erschienenen Briefwechsels zwischen Martin Heidegger und Karl Löwith ihr gemeinsames Suchen nach einer Antwort auf die Frage, was Philosophie sei, verfolgen. Neben einer Auswahl von erleuchtenden Stellen aus ihrem Briefwechsel werden sie sich auch mit ausgewählten Passagen aus Heideggers ...

Die Beteiligten unterzeichnen den Vertrag

Archiv, Stiftung und Hochschule kooperieren

Die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV), das Martin-Heidegger-Archiv der Stadt Meßkirch und die Meßkircher Martin-Heidegger-Stiftung intensivieren ihre Zusammenarbeit. Dazu wurde jetzt im Rahmen der Sitzung des Vorstandes der Meßkircher Martin-Heidegger-Stiftung eine Vereinbarung unterzeichnet.

Die drei Institutionen arbeiten seit dem Jahr 2012 intensiv zusammen. Da diese Arbeit von allen Beteiligten als erfolgreich betrachtet wird, haben Arne Zwick, Bürgermeister der Stadt Meßkirch und Vorsitzender der Meßkircher ...

Das Bild zeigt Salafisten bei einer Kundgebung in Frankfurt am Main. In Baden-Württemberg gelten die Großräume Stuttgart, Pforzh

Expertin: „Terroristen sind keine Muslime“

Die Islamwissenschaftlerin Derya Sahan hat bei ihrem Vortrag in der Sporthalle des Martin-Heidegger-Gymnasiums vor den Gefahren des Salafismus gewarnt. Zu der Veranstaltung hatte der Frauenverband des türkisch-islamischen Kulturvereins Meßkirch eingeladen. Rund 30 Interessierte kamen.

Salafisten sind eine fundamental-islamische und teils gewaltbereite Gruppierung, die von sich behauptet, den „richtigen“ Islam zu lehren. Sie stempeln daher Anhänger anderer Religionen, aber auch gemäßigte Muslime als „Ungläubige“ ab.

Die 36-jährige Alessandra Granito hat vier Wochen lang im Heidegger-Archiv geforscht. Heute fliegt sie nach Italien zurück.

Italienerin ist von Heideggers Heimatstadt fasziniert

Ihre Begeisterung für den Philosophen Martin Heidegger hat die 36-jährige Alessandra Granito nach Meßkirch geführt. Vier Wochen lang hat die Italienerin im Heidegger-Archiv geforscht und im Turmzimmer des Meßkircher Schlosses gelebt – heute kehrt sie in ihre Heimat zurück.

Granito gehört zu den Heidegger-Fellows, die sich als Gäste der Heidegger-Stiftung in der Geburtsstadt des Philosophen regelmäßig zu Forschungszwecken aufhalten. Auf ihrem Schreibtisch im Schlossflügel liegen dicke Bände von Heideggers Gesamtausgabe, ein Laptop ...

Ewald Graf hat drei Jahre lang über die Geschichte seines Großvaters recherchiert.

Enkel folgt Opas Spuren im Ersten Weltkrieg

Vom Schicksal seines Großvaters im Ersten Weltkrieg hat Ewald Graf in einem Vortrag im Nebenzimmer der Stadthalle Markdorf erzählt. Sein Vortrag „An der Front und in russischer Gefangenschaft“ ließ die zahlreich erschienenen Interessierten in die Geschehnisse des Krieges eintauchen, zumal Ewald Graf bei seinen Recherchen auch einbezog, wer aus Markdorf und Umgebung dabei war.

Durch einen Urlaub in Slowenien, in den Julischen Alpen, wo die Spuren des Ersten Weltkriegs bis heute zu sehen sind, wurde bei Ewald Graf das Interesse zur ...

Hubert Burda

Die Promi-Geburtstage vom 09. Februar 2015: Hubert Burda

Eigentlich war er als Jüngster gar nicht dafür vorgesehen, den Verlag der Eltern zu übernehmen. Seine Brüder dachten, dass er Kunsthistoriker bleibt und Galerien aufmacht.

Und eigentlich war er auch, wie er einräumt, „fast pleite“, nachdem er 1992 die Boulevardzeitung „Super!“ einstellen musste. Doch Hubert Burda setzte sich durch und machte das Familienunternehmen zum Weltkonzern. Heute wird er 75 - und ist weiter als Verleger tätig.

„Das Internet ist das Instrument für personalisierte Real-Time-Information“, sagte ...

Philosoph Martin Heidegger lebte von 1889 bis 1976.

Drei Heidegger-Seminare finden dieses Jahr statt

In diesem Jahr werden in Meßkirch drei Heidegger-Seminare unter Federführung von Alfred Denker, dem Leiter des Martin-Heidegger-Archivs, angeboten. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Martin-Heidegger-Stiftung.

Das erste Seminar findet vom 20. bis 22. Februar statt. Es steht unter dem Titel „Martin Heidegger, Überlegungen II-XV (Schwarze Hefte 1931-1941). Versuch einer ersten Annäherung“. Seit ihrem Erscheinen sind Heideggers „Schwarze Hefte“, seine Denktagebücher aus der Zeit des „Dritten Reiches“, in der Öffentlichkeit sehr ...

Rüdiger Safranski

Die Promi-Geburtstage vom 01. Januar 2015: Rüdiger Safranski

Rüdiger Safranski nähert sich Größen der Geschichte ebenso wie den kleinen Dingen der Gegenwart. Er hat vielbeachtete Biografien geschrieben über bedeutende deutsche Literaten. Und er widmet sich, als Philosoph und Schriftsteller, den Fragen der Zeit.

Sein Anspruch: Intellektuelle Themen sollen offen sein für Laien. Safranski, der im süddeutschen Rottweil geboren wurde und in Badenweiler südlich von Freiburg lebt, wird am Neujahrstag (1.