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Das Team der Ehinger Hebammenpraxis mit Krankenhauschef Wolfgang Schneider (links).

Neue Räume: Hebammenpraxis ist umgezogen

Die Ehinger Hebammenpraxis ist umgezogen: Ganz in der Nähe der alten Räume sind Britta Dammann und Ulrike Pomiluck mit ihrem Team nun in den ehemaligen Räumen der Frühförderstelle zu finden. Die Hebammen haben nun mehr Platz für ihr umfassendes Angebot.

Zwei Räume mehr: Für die Geschäftsführerinnen Britta Dammann und Ulrike Pomiluck bedeutet das, dass sie mehr Beratungs- und Kursangebote für Schwangere und Mütter anbieten können. „Jetzt sind Gespräche ganz ungestört möglich und wir können die Frauen besser behandeln“, sagt Britta ...

 Den Hebammenmangel gibt es im Landkreis nach wie vor, aber ein bisschen Entspannung und vor allem eine größeres Angebot bringen

„Nachsorgemangel kriegen wir nicht aufgefangen“

Die Hebammensituation im Landkreis Lindau ist angespannt. Während sich werdende Mütter zwar wegen der Geburtshilfe keine Sorge machen müssen, müssen sie sich frühzeitig darum kümmern eine Hebamme für die Versorgung nach der Geburt zu finden. Mit dem neuen Jahr haben drei junge Frauen in Wasserburg eine Hebammenpraxis eröffnet. Damit wollen sie der aktuellen Situation entgegentreten. Allerdings, so gestehen sie selber ein, sind auch ihre Möglichkeiten begrenzt.

Brunhilde Wohlleb und Margarete Leidig (unten, v.l.) geben die Leitung der Familienschule in Ehingen ab an Ulrike Pomiluck und B

Familienschule schließt – Hebammenpraxis öffnet

Die Familienschule Wunderfitz in Ehingen schließt zum Ende des Jahres – doch wird die Anlaufstelle für Schwangere und junge Eltern fortbestehen. Das zu betonen ist Hebamme Britta Dammann wichtig, um keine weiteren Gerüchte aufkommen zu lassen. Gemeinsam mit Hebamme Ulrike Pomiluck wird sie am 1. Januar 2018 die „Ehinger Hebammenpraxis“ eröffnen. Die Räumlichkeiten bleiben – vorerst zumindest – die gleichen. Das Angebot der Familienschule wird sogar erweitert.

Die Hebammen Nina Marx und Brigitte Boura-Kral (rechts) sind mir ihrer Praxis ins Isnyer Krankenhaus umgezogen.

Im Kreißsaal ist wieder Leben

„Oft werde ich gefragt, ob man im Isnyer Krankenhaus jetzt wieder Kinder zur Welt bringen kann“, sagt die Hebamme Brigitte Boura-Kral, die jahrelang mit ihrer Mutter zusammen in der Geburtshilfe in Isny tätig war. Mit ihrer Kollegin Nina Marx eröffnete sie bereits letzten Sommer die Hebammenpraxis in den alten Kreißsälen. Seitdem ist wieder Leben im ersten Stock – genau dort, wo sehr viele Isnyer geboren wurden.

Seit knapp 20 Jahren kommen in dem Bereich mit den Fenstern Richtung Wilhelmstraße keine Kinder mehr zur Welt.


Pfarrer Edgar Jans (rechts) und Heimleiter Norbert Scheffler mit Silvia Güttinger (links) und Claudia Buhmann, die beide seit z

Das „St. Franziskus“ feiert zehnten Geburtstag

“Ach, Ihr seid da noch drin? Ich dachte, da ist nichts mehr.“ – In vielen Gesprächen bekomme er solche Aussagen zu hören, erzählt Heim- und Pflegedienstleiter Norbert Scheffler. Seine Antwort ist dann jedes Mal deutlich: „Ja, wir sind noch da!“ Und wie: Seit Freitag gibt es das Seniorenheim St. Franziskus im dritten und vierten Stock des Krankenhausgebäudes bereits genau seit zehn Jahren.

Scheffler und seine Mitarbeiter hatten am Nachmittag in das Nostalgiecafé eingeladen, um gemeinsam zu feiern.

Melanie Meusburger mag es, wenn sie Trubel und liebe Gesellschaft um sich herum hat.

Melanie Meusburgers Familie darf nach Rust

Viele Lindauer haben zusammengeholfen und Geld gesammelt. So kann die Familie der schwer kranken Melanie Meusburger in den Europapark Rust fahren. Melanie indessen freut sich über Besuche von Freunden und Bekannten, die ihr Neues aus der Stadt erzählen.

„Meine Güte, was war das ein wilder Haufen!“ Die Hebamme Gabi Romaniuk erinnert sich an eine Gruppe schwangerer Frauen, die bei ihr zur Geburtsvorbereitung war, und zu der auch Melanie Meusburger gehört hat.

In der Eugen-Bolz-Straße praktizieren Haus- und Fachärzte bereits unter einem Dach.

„Gesundheitszentrum ist ohne Alternative“

In der Diskussion um das Gesundheitszentrum haben sich jetzt auch die „Hausärzte am Schlosspark“ öffentlich zu Wort gemeldet. Sie warnen davor, dass Laupheim im fachärztlichen Bereich zur medizinischen Diaspora wird, sollte das Projekt scheitern.

Fruchtbare Zusammenarbeit

In einer Stellungnahme vom Wochenende an die Schwäbische Zeitung heben die Doktores Ulrike Ott, Edeltraud Hertenberger, Uwe Walter, Lutz Weber und Steffen Gauß hervor, dass es in Laupheim – anders als in Biberach und Riedlingen – bereits seit sechs ...

Vier Säulen sollen das Gesundheitszentrum tragen.

„Viele Zeichen stehen auf Grün“

Die Chancen, dass Laupheim ein Gesundheitszentrum mit ambulanten und stationären Angeboten, Pflegeheim, betreutem Wohnen und medizinnahen Dienstleistern bekommt, sind offenbar gestiegen. „Im Moment stehen viele Zeichen auf Grün“, sagt Alfons Runde, Professor für Gesundheitsökonomie und Krankenhausmanagement, der die konzeptionelle Arbeit im Auftrag des Landratsamts begleitet.

Am Montag hat Runde im Gemeinderat einen Entwurf für das Gesundheitszentrum vorgestellt.

„Es ist ein Sterben auf Raten“

Die freiberuflichen Hebammen fürchten um ihre berufliche Zukunft. Ein geringer Verdienst und hohe Versicherungsbeiträge sorgen dafür, dass immer weniger Frauen diesen Beruf wählen und immer mehr aussteigen. Von einem „Sterben auf Raten“ spricht Elisabeth Liebhardt-Böhm, freiberufliche Mitarbeiterin der Hebammenpraxis in Laupheim, im Gespräch mit SZ-Redakteur Reiner Schick.

SZ: Frau Liebhardt-Böhm, wie viele Hebammen gibt es in Laup-heim?

Familie Adebar lässt sich peu à peu in Leutkirch nieder

Familie Adebar richtet sich derzeit auf dem „Mailänder Dom“ ein. Hochbeiniger Nachwuchs steht ins Haus – respektive ins Nest. Jedoch nicht allein in Mailand sind die Rotschnäbler aktiv, auch auf dem Rathausdach wurde vergangene Woche ein Storch gesichtet.

Ob Leutkirch nun fruchtbare Zeiten bevorstehen, sei vorerst dahingestellt. Übrigens, auch auf der Dreifaltigkeitskirche sind majestätische Schreitvögel zugange. Wo und in welchem Nest es schließlich Nachwuchs geben wird, bleibt abzuwarten.