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Regisseur Hans-Erich Viet hält die Filmvorführung in Wangen für seinen Freund und Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum fest.

Welchen Film das Wangener Gymnasium seinen Schülern am Holocaust-Gedenktag zeigt

Ein über Neunzigjähriger redet über seine Geschichte als Überlebender des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Unverkrampft und uninszeniert. So könnte man den 2018 erschienenen Film „Der letzte Jolly Boy“ zusammenfassen. Am Montag wurde er im Wangener Kino zunächst 340 RNG-Schülern ab der neunten Klasse am Vormittag, abends dann einem breiten Publikum gezeigt. Mit dabei waren auch der Filmemacher Hans-Erich Viet und Thomas Walther, Bundesverdienstkreuz-Träger und durch seine Rolle in der Rechtssprechung über NS-Verbrechen gefeierter ...

 Vier rote Rosen für die aus Wangen vertriebenen jüdischen Familien und eine weiße Rose - symbolisch für alle Holocaust-Opfer -

Schüler erinnern an die Schicksale jüdischer Wangener

Lehmann, Stern, Lindauer, Fröhlich: Das sind die Familiennamen von Wangenern jüdischen Glaubens, die unter dem NS-Regime aus ihrer Heimatstadt getrieben wurden. Beim Holocaust-Gedenktag am Montag machten etwa ein Dutzend Schüler des Rupert-Neß-Gymnasiums einen Spaziergang durch die Stadt und besuchten zwei von vier Wohnorten dieser NS-Opfer.

Die meisten von ihnen gingen „geplättet“ aus aus dem Kinosaal: Das Rupert-Neß-Gymnasium hatte mit insgesamt 340 Schülern zwei Mal am Vormittag das Kino Sohler gefüllt und den Jugendlichen den ...

 Leon Schwarzbaum zeigt in ‚seiner‘ alten Baracke in Auschwitz-Birkenau, wo er lag: auf der linken Seite, in der Mitte, ganz obe

RNG zeigt am Holocaust-Gedenktag preisgekrönten Film im Kino

Drei Jahre lang hat Hans-Erich Viet, Autor und Regisseur, den Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum begleitet. Gemeinsam kehrten sie zurück an die Orte größter Pein, ungeheurer Unmenschlichkeit, tiefster Erniedrigung und Tod. Auf den Tag genau 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zeigt das Rupert-Neß-Gymnasium laut eigener Ankündigung in Zusammenarbeit mit der Stadt Wangen am Montag, 27. Januar, um 19.30 Uhr den preisgekrönten Film im Wangener Lichtspielhaus Sohler.

Norwegisches Drama siegt beim 20. Emder Filmfest

Das norwegische Drama «Troubled Water» um den Tod eines Kindes hat am Sonntag den mit 10 000 Euro dotierten Bernhard Wicki Preis beim 20. Filmfest Emden-Norderney gewonnen.

Der in deutscher Erstaufführung gezeigte Film (Regie: Erik Poppe) beleuchtete die Fragen nach Schuld, Sühne und Vergebung aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Der zweite Preis (3000 Euro) ging an die farbenprächtige und teils im Bollywood-Stil gedrehte Komödie «Salami Aleikum» (Regie: Ali Samadi Ahadi) um die Abenteuer eines iranischen Schlachtersohnes.

Norwegisches Drama siegt beim 20. Emder Filmfest

Das norwegische Drama „Troubled Water“ um den Tod eines Kindes hat am Sonntag den mit 10 000 Euro dotierten Bernhard Wicki Preis beim 20. Filmfest Emden-Norderney gewonnen.

Der in deutscher Erstaufführung gezeigte Film (Regie: Erik Poppe) beleuchtete die Fragen nach Schuld, Sühne und Vergebung aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Der zweite Preis (3000 Euro) ging an die farbenprächtige und teils im Bollywood-Stil gedrehte Komödie „Salami Aleikum“ (Regie: Ali Samadi Ahadi) um die Abenteuer eines iranischen Schlachtersohnes.

Die Stunde der Offiziere

Harald Schrott ist 37 Jahre alt. So alt wie Claus Schenk Graf von Stauffenberg, als er nach dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 hingerichtet wurde. «Das für mich Faszinierende an diesem Mann war seine Widersprüchlichkeit», sagt der aus Österreich stammende Schauspieler.

«Einerseits ein fast weicher, weiblicher Charakter, dann wieder hart bis zum Äußersten, geradezu fanatisch. Von daher habe ich die Rolle in den Griff zu bekommen versucht.

Die Stunde der Offiziere

Harald Schrott ist 37 Jahre alt. So alt wie Claus Schenk Graf von Stauffenberg, als er nach dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 hingerichtet wurde. «Das für mich Faszinierende an diesem Mann war seine Widersprüchlichkeit», sagt der aus Österreich stammende Schauspieler.

«Einerseits ein fast weicher, weiblicher Charakter, dann wieder hart bis zum Äußersten, geradezu fanatisch. Von daher habe ich die Rolle in den Griff zu bekommen versucht.

Arte bringt Stauffenberg-Filme von ARD und ZDF an einem Abend

Im Abstand von vier Monaten konkurrierten ARD und ZDF mit Fernsehfilmen über das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 miteinander. Die ARD war im Februar mit «Stauffenberg» zuerst auf Sendung und erreichte mit über sieben Millionen Zuschauern die größere Resonanz.

Das ZDF hatte Ende Juni mit «Die Stunde der Offiziere» einen schweren Stand gegen das ARD-Unterhaltungsprogramm und erreichte nur 2,7 Millionen Zuschauer. An diesem Montag haben Interessierte nun bei Arte die Möglichkeit zum direkten Vergleich.

Neue Bücher zum 20. Juli 1944: Vieles folgt den Fernsehfilmen

Vor dem 60. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944 ist fast mehr über die Konkurrenz von ARD und ZDF mit ihren Filmen als über das Ereignis selbst gesprochen und geschrieben worden. Die Macht des Fernsehens spiegelt auch die neu erschiene Literatur zur Offiziersverschwörung um Stauffenberg wieder.

Zwei Bücher sind Begleitbände zu den Fernsehfilmen von Jo Baier in der ARD und Hans-Erich Viet im ZDF, ein drittes entstand im Gefolge eines «Doku-Dramas» über den Mitverschwörer Adam von Trott zu Solz.

«Die Stunde der Offiziere» -Doku-Drama zum 20. Juli

Harald Schrott ist 37 Jahre alt. So alt wie Claus Schenk Graf von Stauffenberg, als er nach dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 hingerichtet wurde. Der aus Österreich stammende Schrott ist bereits der zweite Schauspieler, der in diesem Jahr in Stauffenbergs Rolle schlüpft. «Er war ein Held in des Wortes klassischer Bedeutung», sagt Guido Knopp, ZDF- Redaktionsleiter Zeitgeschichte. «Die Stunde der Offiziere» läuft an diesem Dienstag um 20.