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Klaus Wagenbach

Promi-Geburtstag vom 11. Juli: Klaus Wagenbach

Herzklausel schlägt Konsenslektorat. Wer auch gegen das Votum anderer Lektoren ein Buch veröffentlichen will, kann im Verlag Klaus Wagenbach diese Trumpfkarte ziehen. Solchen Individualismus lässt der als links bezeichnete Verlag zu. Auch Verlagsgründer Wagenbach, nach eigener Einschätzung halb Kommunist, halb Konservativer, muss die Herzklausel mitunter bemühen. Am 11. Juli wird er 90 Jahre alt.

Den eigenen Verlag verdankt er einem Rausschmiss und einer Wiese.

 Alfred Andersch gab sich gern weltläufig.

Lebenslügen der Nachkriegsliteraten

Die Kritik an der literarischen Sprache der ersten Nachkriegsjahre setzt früh ein. Günter Grass hatte 1959 dem damals 20-jährigen Klaus Völker, der später als Dramaturg und Rektor der Berliner Schauspielschule Ernst Busch bekannt wurde, eine Einladung zum Treffen der Gruppe 47 in Elmau verschafft. Völker fiel bei den Lesungen prompt die „Sprache der Landserhefte“ auf. Ähnliches beschreibt der Basler Schriftsteller Urs Widmer 1966 in seiner Doktorarbeit: „1945 oder die ‚Neue Sprache’“.

 Das ist kein Fahndungsplakat der RAF, sondern eine Galerie mit Porträts der Mitglieder der Gruppe 47.

Literatur der Nachkriegszeit

Kein Name steht so repräsentativ für die westdeutsche Nachkriegsliteratur wie die Gruppe 47. Fast alle Autoren, die in den 1960-, 1970-, 1980er-Jahren bekannt geworden sind, waren einmal mit ihr in Kontakt – und sei es, wie Heinrich Böll, nur für kurze Zeit. Bei den Treffen wurde die literarische Produktion diskutiert. Einer trug vor, die Kollegen kritisierten.

Dieses Verfahren inszeniert noch heute der Bachmann-Preis in Klagenfurt, nur dass die Jury aus Kritikern besteht.

Peter Bichsel

Promi-Geburtstag vom 24. März 2020: Peter Bichsel

Die Klimajugend, die Politik, das Altern - der Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel hat viel zu sagen, aber schreiben, das mag er nicht mehr.

„Lassen wir das, ich habe ein Recht darauf, alt zu sein“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur ein bisschen nachdenklich, aber ansonsten gut gelaunt kurz vor seinem 85. Geburtstag.

Bichsel gehört zu den renommiertesten Schweizer Gegenwartsautoren. Er hat Kurzgeschichten und vor allem mehr als 1000 Kolumnen verfasst über sehr genaue Beobachtungen im Alltag.

 Am Ende hat Berthold Werner (Mitte) nun doch erhalten, was er sich gewünscht hat: einen schnelleren Rollstuhl. Unterstützt auf

Sozialgericht entscheidet: Querschnittsgelähmter erhält schnelleren Rollstuhl, muss aber zuzahlen

Vor dem Sozialgericht Ulm ist am Donnerstag eine Entscheidung gefallen, die für alle Menschen interessant ist, die auf Hilfsmittel angewiesen sind: Richterin Sybille Seywald-Rewitz entschied, dass die AOK dem Kläger erlauben muss, seinen Rollstuhl auf eigene Kosten von sechs auf zehn Stundenkilometer aufzurüsten.

Vorausgegangen war diesem Vergleich ein jahrelanger Streit zwischen der Krankenkasse und dem 48-jährigen Kläger. Berthold Werner ist seit einem Badeunfall in der Dominikanischen Republik im Jahr 1998 querschnittsgelähmt ...

 In der Sängerhalle in Wasseralfingen sind goldene und diamantene Meisterbriefe verliehen worden.

Die Meister ihres Fachs

Bei einer Feier der Kreishandwerkerschaft in der Sängerhalle in Wasseralfingen sind 59 Altmeister mit dem Diamantenen und Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet worden.

„Wir wollen mit diesen Ehrungen unsere Verbundenheit mit den älteren Kollegen zum Ausdruck bringen“, sagte Kreishandwerksmeisterin Katja Maier. Sie freute sich über den guten Besuch der Veranstaltung. Der katholische Dekanatsreferent Martin Keßler würdigte die enorme Lebensleistung der Handwerksmeister, die mit viel Mut ihre Träume verwirklicht hätten.

 Mitglieder der evangelischen Kirche waren am ersten Advent zur Wahl aufgerufen.

Geringe Wahlbeteiligung in Ehingen

In den evangelischen Kirchengemeinden in Baden-Württemberg sind am ersten Advent die Kirchengemeinderäte neu gewählt worden, außerdem wurde das Kirchenparlament, die Landessynode, neu gewählt. In Ehingen hielt sich die Wahlbeteiligung in Grenzen.

Etwa 2900 Gemeindemitglieder waren in Ehingen zur Kirchengemeinderatswahl aufgerufen. Nur 392 Wähler, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 12,92 Prozent, sind am vergangenen Sonntag wirklich zur Wahl gegangen.

 Volles Haus hatte der Kunstkreis 84 bei der Vernissage zu seiner ersten Ausstellung in diesem Jahr, der Werkschau des Malerkrei

Kultur in allen Facetten

Als „rührigen“ Verein würdigte Manfred Birkle in Vertretung von Bürgermeister Marcus Schafft den Kunstkreis 84 Riedlingen bei seiner Mitgliederversammlung im „Rosengarten“. Vorsitzender Dr. Berthold Müller sprach denn auch von einem „sehr aktiven“ Jahr mit Ausstellungen dreier Künstler: Käthe Schönle, Hans-Jörg Eder und Jürgen Knupfer, ergänzt um zwei Werkschauen.

Außer der des Malerkreises eine zweite parallel zum Sommerfest zu eröffnen, wurde 2018 zum ersten Mal praktiziert und wird mit der Vernissage am 7.

 Die geehrten Aalener Mehrfach-Blutspender, ganz vorne die mit 125 Spenden.

Aalen ehrt seine Blutspender

Bei der Blutspenderehrung im Rathaus hat OB Thilo Rentschler die Blutspender als Vorbilder gelobt. „Es ist eine selbstlose Hilfe für Menschen, die man nicht kennt.“ Jeden Tag würden in Deutschland 15 000 Blutspenden benötigt. Jeder Bundesbürger benötige mindestens einmal im Leben eine Blutspende. Helmut Bezler, zweiter Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Aalen, sagte, dass es keine Normalität sei, sich freiwillig für die Gesellschaft zu engagieren.

Der Jahrgang 1968 und mit ihnen Jutta Lieb als Freiheitsstatue müssen sich vor dem Narrengericht verantworten.

Narrengericht Gammertingen klagt Missetaten an

Das Narrengericht der Narrenzunft Horig hat in wohlgesetzten Worten auf dem Rathausplatz die Frevler und Spitzbuben des vergangenen Jahres verurteilt. Gleich in elf Fällen mussten sie zum Wohle der Stadt und zur Freude des herbeigeeilten Volkes eingreifen.

Die Katzenmusik und der Brolde Karl Bögle führten die „Ankläger“ Wolfgang Göggel und Ewald Thiel sowie „Richter“ Wolfgang Herre zum Narrengericht. Vom Brolde aufgerufen und herbeigeschafft wurde zunächst Werner Schnell, ehemaliger Zunftrat und Rentner, der mit einem Bonbonpapier ...