Suchergebnis

Very British

Beatles, Bond und Brexit: Der deutsche Blick auf die Briten

Da liegt es also, das Original-Tigerfell aus „Dinner for One“, über das Butler James so kunstvoll stolpern kann. In Großbritannien kennt den Sketch kein Mensch, in Deutschland gehört er seit Jahrzehnten so selbstverständlich zu Silvester wie Feuerwerk und Sekt.

Das Haus der Geschichte hat das Tigerfell jetzt bei den Nachfahren des Schauspielers Freddie Frinton (1909-1968) aufgespürt, der den Butler vor 60 Jahren verkörperte. Es soll dort noch im Wohnzimmer gelegen haben.

German Angst

Wie panisch sind die Deutschen?

„German Angst“ - das ist im Ausland ein feststehender Begriff. Wie angstbehaftet Deutsche sind, zeigt sich für Niederländer schon darin, dass sie mit Helm Fahrrad fahren. Sie befürchten eben immer gleich das Schlimmste, heißt es dann schnell.

Eine neue Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn geht diesem Phänomen jetzt auf den Grund.

Die „German Angst“ wird für gewöhnlich auf die traumatische erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zurückgeführt.

Eine Fahnenabordnung der Tannheimer Vereine bereicherte die Feier zur Einweihung des neu gestalteten Rathausplatzes.

Tannheimer weihen neuen Rathausplatz ein

Mit vielen Gästen ist in Tannheim am Sonntag der neu gestaltete Rathausplatz eingeweiht worden. Bürgermeister Thomas Wonhas betonte nach dem Einmarsch der Fahnenabordnung der örtlichen Vereine zu den Klängen der Musikkapelle, dass dies ein Fest von den Bürgern für die Bürger sei.

Er dankte allen Helfern der örtlichen Vereine für ihre Vorbereitungen und die Bewirtung. „Der größte Teil des Erlöses kommt der Narrenzunft Daaschorraweibla zugute, deren brandgeschädigtes Zunftheim von Grund auf saniert werden muss.

Haus der Geschichte

Haus der Geschichte schließt Dauerausstellung

Das Haus der Geschichte in Bonn muss in der kommenden Woche seine beliebte Dauerausstellung schließen. Das Dach wird umgebaut. „Wir fangen an, auszuräumen“, sagte Präsident Hans Walter Hütter der Deutschen Presse-Agentur.

Mit den Vorbereitungen liege man bislang voll im Plan. Voraussichtlich werde die Dauerausstellung bis Dezember nicht zu besuchen sein. „Aber ansonsten fahren wir ein komplettes Programm“, sagte Hütter. Grundsätzlich bleibt das Haus geöffnet.

Ausstellung Geliebt - Gebraucht - Gehasst.

Zwischen Kultkarre und Dreckschleuder: Automobile

Als 1991 die Proll-Komödie „Manta, Manta“ in den deutschen Kinos anlief, hätte man sich das wohl nicht ausmalen können. Die namensgebende Kultkarre als Studienobjekt für Historiker? Als Ausstellungsstück in einem ehrbaren Museum? Nie im Leben.

Wer das Haus der Geschichte in Bonn besucht, kann nun aber genau das beobachten. Der Opel Manta B, wie er mit vollem Namen heißt, steht da in all seiner knallbunten Pracht. „Er erzählt viele Geschichten: über den Fahrer, über die Klischees, die ganzen Manta-Witze.

Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt

Soll man Terrorwerkzeuge im Museum zeigen?

Ist der Lastwagen, mit dem der Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt verübt wurde, ein Museumsstück? Oder wäre das geschmacklos, gleichsam ein Ritterschlag für den Täter?

Der Präsident der Stiftung Haus der Geschichte in Bonn, Hans Walter Hütter, äußert sich dazu in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Frage: Wird sich das Haus der Geschichte um den Lastwagen bemühen, mit dem der Berliner Terroranschlag verübt wurde?

Ausstellung Inszeniert - Deutsche Geschichte im Spielfilm

Krieg, RAF, Stasi: Deutsche Geschichte im Film

Eine neue Ausstellung im Bonner Haus der Geschichte arbeitet die deutsche Historie auf - so wie sie in Filmen präsentiert wird. „Inszeniert. Deutsche Geschichte im Spielfilm“ (ab 9. Juni) zeigt mehr als 500 Ausstellungsstücke, darunter Drehbücher, Filmausschnitte und Kostüme.

Der Hollywood-Star Tom Cruise (53) hat dem Haus etwa die Wehrmachtsuniform überlassen, die er als Oberst von Stauffenberg in „Operation Walküre“ (2008) trug. Die Ausstellung soll zeigen, wie fiktionale Inhalte immer wieder Debatten über die tatsächliche ...

Auf diesem Mobiltelefon von „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann hinterließ Ex-Bundespräsident Wulff eine brisante Nachricht.

Letzte Ruhestätte des Merkel-Handys

In einer Vitrine hängt einsam ein kleines Handy, ein älteres Modell. Das Besondere: Es gehörte Angela Merkel. Die Bundeskanzlerin hat es bis 2005 genutzt – also schon zu einer Zeit, als sie vom US-Geheimdienst NSA abgehört worden sein soll. Darunter prangt ihr Zitat aus dem Jahr 2013: „Ausspähen unter Freunden – das geht gar nicht.“ Das Kanzlerinnen-Handy ist eines der Highlights der Ausstellung „Unter Druck! Medien und Politik“, die seit dem Wochenende im Bonner Haus der Geschichte zu sehen ist.

Schabowski-Zettel

Schabowskis Zettel von 9. November 1989 wiederentdeckt

Der Notizzettel des SED-Politbüro-Mitglieds Günter Schabowski aus seiner historischen Pressekonferenz vom 9. November 1989 ist nach Jahrzehnten wieder aufgetaucht. Er ist nun im Haus der Geschichte in Bonn.

Schabowski hatte kurz vor der Pressekonferenz auf dem Zettel notiert, worüber er vor den Journalisten in welcher Reihenfolge sprechen wollte. Am Ende steht: „Verlesen Text Reiseregelung“.

Dabei handelte es sich um eine am selben Tag beschlossene Regelung, wonach DDR-Bürgern künftig Reisen in den Westen erlaubt sein ...

Ausstellung Immer bunter: Einwanderungsland Deutschland

Bonner Schau zum Einwanderungsland Deutschland

„Einmal 33 mit 17“ - so bestellt man heute noch der Einfachheit halber in manchem italienischen oder chinesischen Restaurant.

In den 50er und 60er Jahren fanden die Deutschen auch die Namen ihrer Gastarbeiter so unaussprechlich, dass manche Betriebe sie der Einfachheit halber mit Nummern versahen. „08/15 sofort zum Chef!“ - so ähnlich muss es sich angehört haben. Das Haus der Geschichte in Bonn zeigt jetzt in einer sehenswerten Sonderausstellung die Entwicklung der Bundesrepublik zum heute beliebtesten Einwanderungsland nach den USA.