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 Die Mitglieder der Musikkapelle Emerkingen 1932: Von links, 1. Reihe: Paul Frankenhauser, Josef Gräter, Georg Traub, Josef Pfen

Vom Josefsverein zur erfolgreichen Musikkapelle mit hohem Frauenanteil

Die Musikkapelle Emerkingen feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges-Bestehen. Ob die Gründungsmitglieder im Jahr 1931 daran gedacht haben, dass ihr Verein auch noch 2021 bestehen würde?

Dies kann heute leider nicht mehr in Erfahrung gebracht werden. Doch trotz turbulenter Jahre, dem Zweiten Weltkrieg und der Corona-Pandemie führt der Verein auch nach 90 Jahren ihre musikalische Reise fort.

Eigentlich äußerte Kosmas Frankenhauser, Zimmermeister, bereits 1928 den Vorschlag, ein Trommler- und Pfeiferkorps zu gründen.

 Die Sieben-Tage-Inzidenz kratzt in Sigmaringen derzeit an der 100er-Marke.

Problem mit der Postleitzahl: Gemeinde wundert sich über Infizierte, die dort gar nicht wohnen

In den vergangenen Monaten hat Hans Rieger, Bürgermeister von Hausen am Bussen und Unterwachingen, immer mal wieder eine Meldung bekommen, wonach es Corona-Fälle in Hausen am Bussen gibt. In solch einer Situation ist der Bürgermeister dazu verpflichtet, den entsprechenden Personen eine sogenannte Absonderung auszusprechen – sprich die Quarantäne.

Keine Person, keine Straße „Es waren wirklich viele Meldungen, die alle an die Gemeinde Hausen am Bussen adressiert waren.

 Durch den Rückbau des Stadtmühlenwehrs wird sich der Spiegel der Jagst voraussichtlich um 2,13 Meter senken.

Ellwangen will die Jagst um 2,13 Meter absenken: Gemeinderat stimmt zu

Bleibt von der Jagst etwas übrig, wenn der Wasserspiegel wie geplant um 2,13 Meter abgesenkt wird, um den Fluss zu renaturieren? Mit dieser Frage hat sich der Ellwanger Gemeinderat befasst.

Für Stefan Powolny, den Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH, ist die Antwort auf die eingangs gestellte Frage eindeutig: „Ja, es bleibt etwas übrig“, erklärte er vor dem Gemeinderat in der Ellwanger Stadthalle. Wie viel nach dem Rückbau des Wehrs an der Stadtmühle übrig bleibe, könne man am Jagstabschnitt zwischen Schwabsberg und Saverwang ...

 Bürgermeister Hans Rieger erläutert eine Bauvoranfrage.

So läuft die Erschließungsvergabe der neuen Bauplätze in Hausen am Bussen

Nachdem im zweiten Bauabschnitt des Neubaugebiets Halde IV fünf Bauplätze bereits vermessen und so gut wie vergeben sind, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch im Gemeinderaum die Vergabe der Erschließungsarbeiten beschlossen. Etwas schwerer tat sich das Gremium mit der Behandlung einer Bauvoranfrage im Reitsportgelände. Nachdem zu viele Fragen offen geblieben waren, gab es keinen Beschluss, aber die Entscheidung von Bürgermeister Hans Rieger, die Anfrage ans Landratsamt zur rechtlichen Beurteilung weiterzuleiten.

 Pfarrer Edwin Müller (rechts) beauftragt das zwölfköpfige Gemeindeteam für den Dienst in der Pfarrei St. Mauritius Harthausen.

Vielfalt bereichert das kirchliche Leben

Eigentlich hätte die Beauftragungsfeier in der Harthauser Pfarrkirche durchgeführt werden sollen. Da dies nach den aktuellen Coronabestimmungen aber dort nicht möglich ist, hat die Einsetzung des Gemeindeteams für Harthausen in der Straßberger Pfarrkirche St. Verena stattgefunden.

Der Gottesdienst mit Pfarrer Edwin Müller war thematisch auf diese Beauftragung ausgerichtet und so stellte die Sprecherin des Teams, Sabrina Otto, zu Beginn der Vorabendmesse die Mitwirkenden im Harthauser Gemeindeteam vor.

 Der ehemalige Sitzungssaal am Marktplatz 4 in Aalen.

Erste Wahl nach dem Krieg: Als die Demokratie wieder laufen lernte

„Die Demokratie tritt wieder in ihr Recht ein und Sie als Vertreter des Volkes haben nun wieder die beschließende Gewalt. Der Bürgermeister leitet die Verwaltung und hat Ihre Beschlüsse und Entschlüsse umzusetzen.“ Mit diesen Worten hat Bürgermeister Karl-Otto Balluff die erste Sitzung des ersten frei gewählten Gemeinderates nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Ende der Nazi-Gewaltherrschaft beendet. Die Wahl des Stadtparlaments war vor 75 Jahren, am 27.

 Bürgermeister Hans Rieger erläutert im Gemeinderat die Änderungen im Bebauungsplans Halde IV.

Bebauungsplan in Hausen am Bussen wird geändert

Der Bebauungsplan „Halde IV“ wurde am Mittwoch in der Sitzung des Gemeinderats durch einstimmigen Ratsbeschluss den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Dabei wurde insbesondere der geplante Wendehammer ersetzt, ebenso wurden die angedachten rautenförmigen Grundstücke umgeplant. Für den Neubau eines Wohnhauses innerhalb des Gebiets wurde das Einvernehmen erteilt. Mit einer raschen Baugenehmigung ist aber trotzdem kaum zu rechnen.

Vorgesehener Wendehammer muss umgeplant werden Als dringend bezeichnete Bürgermeister Hans Rieger den ...

 Eine Sanitätskolonne des Roten Kreuzes in Ellwangen. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1928. In der Mitte der ersten Reihe ist d

90 Prozent Wahlbeteiligung: Wie in Ellwangen die Demokratie wieder erwachte

Die ersten freien Wahlen nach dem Krieg waren Kommunalwahlen. Am 27. Januar 1946 – auf den Tag genau vor 75 Jahren – waren die Menschen aufgerufen, Gemeinderäte zu wählen. Aber hatten sie überhaupt Interesse an Stadtpolitik? Hatten sie nicht andere Sorgen – Hunger, Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit, Angst vor den Besatzern und vor einer ungewissen Zukunft?

„Die hohe Wahlbeteiligung spricht für sich“, meint Stadtarchivar Christoph Remmele. Rund 90 Prozent der Ellwangerinnen und Ellwanger machten damals von ihrem Wahlrecht Gebrauch.

Hans Rieger

Hans Rieger blickt voraus: „2021 wird alles, nur nicht langweilig“

Bürgermeister Hans Rieger blickt zurück. Auch zum Thema Regionalplan bezieht er im Gespräch mit Redakteurin Selina Ehrenfeld klare Stellung.

Wie sind die Gemeinden Hausen am Bussen und Unterwachingen bisher durch die Pandemie gekommen?

Wir hatten am Anfang der Pandemie kaum Fälle zu verzeichnen. Dies hat sich bei der zweiten Welle zwar etwas verändert, wobei die Erkrankungen alle gut ausgegangen sind, so dass die Gemeinden bislang recht gut durch die Pandemie gekommen sind.

Kinderschutzbund im Kampf gegen die Pandemie: Lieber Kontakt übers Telefon, als gar kein Kontakt

Elterncafé, Beratung, Minitreff: Der Tuttlinger Kinderschutzbund bietet Treffen und Hilfe für Kinder und Familien in vielen Lebenssituationen an. 2020 war das wie bei vielen alles ein wenig anders. Wie die Mitarbeiter Probleme gelöst und neue Wege gefunden haben, erzählt der Hans-Peter Seute, Vorsitzender des Kinderschutzbundes Tuttlingen, im Interview mit Dorothea Hecht.

Herr Seute, Sie sind, gemeinsam mit Irmgard Rieger, seit fünf Jahren Vorsitzender des Kinderschutzbunds.