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Baustelle

Viele Betriebe noch weit von Normalität entfernt

Unternehmen und Handwerksbetriebe in Deutschland stellen sich trotz erster Lichtblicke in der Corona-Krise noch auf eine längere Durststrecke ein.

Nach einer Umfrage des DIHK erwartet die Hälfte der Unternehmen frühestens im nächsten Jahr eine Rückkehr zur geschäftlichen Normalität. Nur etwa ein Drittel rechne damit bereits in diesem Jahr. Das Handwerk meldet im Zuge der Lockerungen zwar weiter anziehende Geschäfte. Für eine Entwarnung ist es aus Sicht des Handwerksverbandes ZDH aber zu früh.

 Schweißübungen am Technischen Schulzentrum der Gottlieb-Daimler-Schule 1 in Sindelfingen: Baden-Württembergs Metallarbeitgeber

Bundesregierung beschließt Ausbildungsprämie

Unternehmen, die trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten durch die Pandemie die Zahl ihrer Ausbildungsplätze halten oder sogar erhöhen, sollen mit Prämien belohnt werden. Ein entsprechendes Hilfsprogramm hat die Bundesregierung am Mittwoch auf den Weg gebracht. Es soll Firmen mit bis zu 249 Beschäftigten unterstützen. Voraussetzung ist, dass sie durch die Corona-Krise große Umsatzeinbrüche hatten oder Kurzarbeit für ihre Beschäftigten anmelden mussten.

Steinmeier

Steinmeier und Wirtschaft rufen Betriebe zur Ausbildung auf

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Spitzen von Wirtschaft und Gewerkschaften haben die Unternehmen in Deutschland aufgerufen, auch in der Corona-Krise weiter auszubilden.

„Setzen Sie wo immer möglich und trotz schwieriger Rahmenbedingungen Ihr Engagement für die Ausbildung fort“, heißt es in einem gemeinsamen Appell vom Dienstag. „Schaffen Sie Ausbildungsplätze, und nutzen Sie dafür auch die von Bund und Ländern in historischen Dimensionen bereitgestellten Hilfsprogramme.

 Wirtschaftsverbände sehen das Konjunkturpaket positiv.

Wirtschaft hofft auf den Schnellstart - schon nach der Sommerpause könnte das Paket zünden

Die Wirtschaftsverbände erwarten aufgrund des Konjunkturprogramms eine schnelle Besserung der Lage. „Wenn das zündet, legen wir einen echten Schnellstart hin“, sagte der Präsident des Digitalverband Bitkom, Achim Berg, nach einem Gespräch der Verbände mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Freitag. Der Minister rechnet schon nach der Sommerpause mit ersten Erfolgen. Dann könnten die positiven Nachrichten die negativen überwiegen. Allzu hohe Erwartungen dämpft der Politiker jedoch.

Auszubildende

Corona-Krise verschärft Lage auf Ausbildungsmarkt

Die Corona-Krise beschleunigt nach Angaben von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) den Rückgang der Ausbildungsplätze in Deutschland.

Derzeit gebe es ein Minus bei den angebotenen Lehrstellen von knapp acht Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin. Allerdings könne es laut Bundesagentur für Arbeit auch noch zu einem Aufholprozess im August und September kommen, wenn die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie besser abschätzbar seien.

Markus Söder

Corona-Newsblog: Das waren die Meldungen am Montag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

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Aktuelle Zahlen: Aktuell Infizierte Baden-Württemberg ⁴: 8.782 (31.177 Gesamt - 21.126 Genesene - 1.269 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg ⁴: 1.269 Reproduktionszahl Baden-Württemberg ⁴: 0,8 (unter 1 nimmt Zahl der Neuerkrankungen ab, über 1 nimmt sie zu) Aktuell Infizierte Deutschland ¹: ca.

Fliesenleger

Handwerk fordert steuerlichen „Corona-Bonus“

Das Handwerk schlägt für einen Neustart in der Corona-Krise einen zeitlich begrenzten steuerlichen „Corona-Bonus“ vor.

Durch den Bonus mit einem Höchstbetrag von 12.000 Euro soll der private Konsum gestärkt werden. Diese Summe sollen Bürger maximal steuerlich absetzen können - und zwar nicht nur für haushaltsbezogene Dienste, die schon jetzt steuerlich gefördert werden, sondern auch darüber hinaus, forderte der Branchenverband ZDH. Nähere Angaben und Beispiele nannte der Verband zunächst nicht.

Wiedereröffnung

Erste Lockerungen in Corona-Krise für einige Branchen

Mehr Einkaufsmöglichkeiten, aber weiter keine Reisen und Restaurantbesuche: Bund und Ländern lockern die Einschränkungen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus nur in kleinen Schritten.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) kritisierte, für viele Betriebe fehle weiterhin eine klare Perspektive für ihr Geschäft. „Weitere wirtschaftliche Einbußen für die gesamte Gesellschaft zeichnen sich ab“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer.

Ausbildung bei Audi

„Das Schrauben fehlt mir schon“

Die Auszubildenden beim Automobilbauer Audi sollten keine Morgenmuffel sein. Schon um sieben Uhr geht der Ausbildungsbetrieb los, das gilt auch nach der Schließung der Audi-Bildungszentren wegen der Corona-Krise.

„Um sieben Uhr steht der Trainer digital vor der Gruppe und bespricht mit den Azubis die anstehenden Aufgaben“, sagt Christoph Hermreck, der bei Audi für die Koordination der Berufsausbildung verantwortlich ist.

Für die rund 2400 Azubis bei Audi hat das Digital-Zeitalter nicht erst mit Corona angefangen.

Coronavirus -Scholz

Jobs im Mittelstand sichern: Regierung zündet Kredit-Turbo

Der Mittelstand in Deutschland mit Millionen von Jobs soll in der Corona-Krise schneller mit dringend notwendigen Krediten versorgt werden.

Angesichts einer drohenden Pleitewelle bessert die Bundesregierung ihr Hilfspaket nach. Ein zusätzliches Programm sieht Schnellkredite für kleine und mittelständische Unternehmen mit einer kompletten Staatshaftung vor.

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sagte in Berlin, es gehe darum, kleine und mittlere Betriebe in die Lage zu versetzen, dass sie durch die schwierige Zeit kommen und ...