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Baumaterial fehlt im Handwerk

Materialmangel - Über zwei Monate Wartezeit auf Handwerker

Gut zwei Monate müssen einige Menschen in Deutschland derzeit Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer zufolge auf einen Handwerker warten. «Im Bau und Ausbau sind es durchschnittlich 8,8 Wochen», sagte Wollseifer den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Ein Grund für die lange Wartezeit sei die Unterbrechung der Lieferketten in der Pandemie. «Baumaterialien sind knapp und die Materialpreise haben sich exorbitant erhöht», sagte Wollseifer.

Rohstoffknappheit

Handwerk spürt Materialmangel und Corona-Maßnahmen

Materialmangel und Corona-Beschränkungen haben die Geschäfte der Handwerker in Deutschland zu Jahresbeginn belastet. Zum ersten Mal seit 2013 sanken die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in einem ersten Quartal, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

Die Wiesbadener Behörde bezifferte den Rückgang der Erlöse in den ersten drei Monaten 2021 auf 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Zahl der Beschäftigten sank um 1,7 Prozent.

Handwerker bei der Innenraumdämmung: 84 Prozent der Betriebe müssen wohl Aufträge verschieben, weil Material fehlt.

Handwerkskunden bekommen Rohstoffknappheit zu spüren

Die Rohstoffknappheit droht den Aufschwung im Handwerk zu gefährden – und die Kunden bekommen die Engpässe zunehmend zu spüren: Aufträge müssen storniert oder verschoben werden. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sprach von einer „noch nie da gewesenen“ Materialknappheit bei gleichzeitiger Preisexplosion. „Die Situation hat sich in den vergangenen Wochen noch einmal verschärft und zugespitzt“, sagte Wollseifer.

Mit Problemen bei der Materialbeschaffung kämpften inzwischen deutlich mehr als die Hälfte der befragten Betriebe, ...

Bauarbeiter

China befeuert Rohstoffnachfrage

Die anspringende Weltkonjunktur mit den Dickschiffen USA und China lässt Rohstoffe wie Metall und Holz immer knapper werden - und damit auch massiv teurer.

Im deutschen Handwerk gefährdet das zusehends den ersehnten Aufschwung. Die Lage werfe sämtliche Kalkulationen über den Haufen und bringe zahlreiche Betriebe in die «völlig paradoxe Lage», bei vollen Auftragsbüchern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken zu müssen, sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur.

Holzlagerung im Wald

Der weltweite Kampf ums deutsche Holz

Im eigentlich dicht bewaldeten Deutschland wird Holz immer teurer. Bauindustrie und Handwerker klagen über stark gestiegene Preise für Bauholz, während gleichzeitig der Export von rohen Stämmen und von bearbeitetem Schnittholz kräftig anzieht.

Im vergangenen Jahr hat Deutschland die Rekordmenge von 12,7 Millionen Kubikmetern Rohholz exportiert, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Über die Hälfte davon ging in die Volksrepublik China, wo der Bauboom nach überwundener Corona-Krise noch einmal angezogen hat.

Elektriker

Im Handwerk fehlen 54.000 Gesellinnen und Gesellen

Handwerksbetrieben fällt es auch in der Corona-Krise schwer, Mitarbeiter zu finden. Deutschlandweit fehlen 54.000 Gesellinnen und Gesellen, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ergeben hat, über die auch die «Rheinische Post» berichtete.

Insgesamt beziffert die Untersuchung den Fachkräftemangel im Handwerk auf knapp 65.000 Arbeitskräfte. Kunden müssten deshalb oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen, den Betrieben entgingen Aufträge.

Wirtschaftsminister Altmaier

Altmaier rechnet bald mit Aufschwung - Öffnungen im Sommer?

Die Bundesregierung erwartet trotz anhaltender Belastungen in der Corona-Krise bald einen dauerhaften Aufschwung in Deutschland.

«Dieses Jahr ist das Jahr, in dem wir die Trendwende endgültig schaffen», sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Dienstag in Berlin. «Wir werden den Wirtschaftseinbruch nicht nur stoppen, sondern wir werden ihn umkehren.» Die Bundesregierung schraubte ihre Konjunkturprognose für 2021 nach oben. Das Zugpferd ist die exportstarke deutsche Industrie.

Hans Peter Wollseifer

Handwerk will verpflichtende Corona-Tests für Mitarbeiter

Unternehmen müssen ihren Beschäftigten das Angebot zu Corona-Tests machen - die Mitarbeiter müssen das allerdings nicht annehmen.

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer hält das für wenig sinnvoll und fordert eine gesetzliche Verpflichtung für Beschäftigte, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. «Wenn es eine gesetzliche Verpflichtung gibt, dann muss diese gleichermaßen für Beschäftigte wie Betriebsinhaber gelten», sagte Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur.

Auszubildender

Corona drückt Ausbildungsmarkt auf historisches Tief

Die Krise auf dem Ausbildungsmarkt hat sich während der Corona-Pandemie noch verschärft. Schon in den vergangenen Jahren war die Zahl der jungen Menschen, die eine Lehre anfingen, in der Tendenz immer weiter gesunken.

Doch im Corona-Jahr 2020 brachen die Zahlen ein. Wirtschaftliche Unsicherheit, fehlende Ausbildungsmessen und Praktika-Plätze haben die duale Ausbildung ausgebremst. Verbände warnen vor einem sich zuspitzenden Fachkräftemangel und sehen kaum Anzeichen für schnelle Besserung.

Peter Altmaier

Viel Ärger und ein Damoklesschwert beim „Wirtschaftsgipfel“

Unsicherheit und Frust, Verärgerung über ein Hin und Her in der Corona-Politik: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist nicht besser geworden, das bekam Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Donnerstag beim «Wirtschaftsgipfel» zu spüren.

Wirtschaftsverbände warnten vor den Folgen eines möglichen harten Lockdowns. Dazu kommen drohende gesetzliche Auflagen für Unternehmen über Testangebote für Beschäftigte.

«Die aktuelle Corona-Lage ist leider weiterhin ernst», erklärte Altmaier (CDU) nach den digitalen ...