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Die Burgbaustelle in Guédelon ist das große Vorbild für den Campus Galli.

Das große Vorbild hat bereits 300 000 Besucher jährlich

Eine Kulturreise des Freundeskreises Karolingische Klosterstadt unter dem Vorsitz von Dirk Gaerte hat etwa 150 Kilometer südöstlich von Paris ins Weinland Burgund in Frankreich nach Guédelon geführt. Dort wird seit 1997 in einem historischen Projekt mit mittelalaterlichen Mitteln eine Burg gebaut. Der Freundeskreis des Vereins Karolingische Klosterstadt bot seinen Mitgliedern nun einen Besuch beim großen Vorbild an.

Das Burgenbauprojekt Guédelon ist bereits da, wo Campus Galli einmal hin möchte.

Archäologen gießen mittelalterliche Glocke auf dem Campus Galli

Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Das hat auch auf den Glockenguss im Campus Galli zugetroffen. Im dritten Anlauf hat es das Team um Archäometallurg Bastian Asmus und Geschäftsführer des Campus Galli, Hannes Napierala geschafft: Die nach althergebrachter Art hergestellte Bronzeglocke für die Holzkirche konnte im Laufe der Samstagnacht gegossen und fertiggestellt werden.

„Mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen“, sagte Napierala am Sonntagmorgen in einem Gespräch.

Endlich geht es los. Die Töpfe mit der glühenden Bronze können in die Gussform eingefüllt werden.

Beim dritten Mal gelingt der Glockenguss

Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Das hat auch auf den Glockenguss im Campus Galli zugetroffen. Im dritten Anlauf hat es das Team um Archäometallurg Bastian Asmus und Geschäftsführer des Campus Galli, Hannes Napierala geschafft: Die nach althergebrachter Art hergestellte Bronzeglocke für die Holzkirche konnte im Laufe der Samstagnacht gegossen und fertiggestellt werden.

„Mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen“, sagte Napierala am Sonntagmorgen in einem Gespräch.

Archäologen gießen mittelalterliche Glocke auf dem Campus Galli

Aller guten Dinge sind Drei, sagt der Volksmund und hatte wieder einmal Recht: Die ersten beiden Versuche im vergangenen Jahr sind gescheitert, doch nun hat sich der Aufwand gelohnt. Beim dritten Anlauf hat das Archäologenteam um den Geschäftsführer des Campus Galli, Hannes Napierala und Archäometallurg Bastian Asmus Glück und Können auf ihrer Seite gehabt und die lang ersehnte Glocke fertigstellen können. SZ-Mitarbeiterin Susanne Grimm war mit der Kamera dabei.

Campus Galli startet in die neue Saison

Zum Start der Osterferien in Baden-Württemberg öffnet der Campus Galli am Samstag, 24. März, seine Tore. Das Projekt geht in die sechste Saison, in der es auf der Mittelalter-Baustelle durch vieler Hände Arbeit weiter vorangehen soll. Dieses Jahr wird als Saisonziel die 95 000-Besucher-Marke angepeilt. Im vergangenen Jahr kamen fast 80  000 Gäste.

„Das Areal um die Obstgartenmauer und den Gemüsegarten ist einer der Schwerpunkte 2018“, sagt der Geschäftsführer Hannes Napierala.

Archäometallurge Bastian Asmus (liegend) will Ende April erneut versuchen, eine mittelalterliche Bronzeglocke zu gießen.

Glockenguss soll im April stattfinden

Der Campus Galli befindet sich in der Winterpause. Trotzdem gehen die Arbeiten an der Mittelalterbaustelle bei Meßkirch auch während der kalten Jahreszeit weiter. „Wir sind mit dem Richten und Herstellen von kleinen Dingen beschäftigt, wie etwa Möbeln“, sagt Campus-Galli-Geschäftsführer Hannes Napierala im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“. Diese werden momentan in einer Werkstatt im Trockenen gefertigt, nach den mittelalterlichen Handwerksmethoden des 9.

So soll die Scheune aussehen, die im kommenden Jahr gebaut werden soll.

Meßkirch fördert den Campus Galli auch weiterhin

Der Gemeinderat hat mehrheitlich beschlossen dass die Stadt für den Campus Galli im kommenden Jahr Fördermittel in Höhe von 143 000 Euro zur Verfügung stellt. Ferner erweitert die Stadt den Parkplatz bei der Klosterstadt für insgesamt 120 000 Euro und übernimmt eine Bürgschaft in Höhe von 145 000 Euro für einen Kredit, mit dem der Klosterstadtverein eine Toilettenleitung und zwei WC-Container finanzieren will. Insgesamt gesehen fällt aber wie vorgesehen der Zuschuss der Stadt für den Campus.


So sehen die Chorschranken für die Holzkirche auf dem Campus Galli aus.

Campus Galli bricht Besucherrekord

Bereits im vierten Jahr in Folge hat der Campus Galli die Zahlen des Vorjahrs deutlich übertroffen. Am vergangenen Sonntag ging die Saison 2017 mit 79 660 Besuchern zu Ende. Das Besucherziel von 80000 wurde damit nur knapp verfehlt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Besucherzahlen dennoch um gut 21 Prozent gesteigert. „Wenn der Sonntag nicht so verregnet gewesen wäre, hätte am Ende sogar die acht vorne gestanden“, sagt Geschäftsführer Hannes Napierala.


Die Besucher schauen auf dem Campus Galli bei Meßkirch den Handwerkern über die Schulter. Dieses Jahr kamen mehr Gäste als je z

Campus Galli plant Punktlandung

Das Team des Campus Galli befindet sich auf der Zielgeraden: Am morgigen Sonntag endet die diesjährige Saison. Geöffnet hat die Klosterstadtbaustelle noch heute und morgen von 10 bis 17 Uhr. Das diesjährige Saisonziel von 80 000 Besuchern sei noch nicht ganz erreicht, aber man befinde sich knapp davor, sagt Campus-Galli-Geschäftsführer Hannes Napierala auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“.

Damit ist die Saison 2017 die besucherstärkste seit der Eröffnung der Meßkircher Mittelalterbaustelle im Jahr 2013.


Die Gruppe „Hiwisca“ hat mittelalterliche Waffen dabei.

Karolinger-Gruppe bevölkert den Campus Galli

Die Mittelalter-Gruppe „Hiwisca“ hat kürzlich auf dem Campus Galli ein spannendes Programm geboten. Dieses wurde von den Besuchern sehr interessiert angenommen, heißt es in einer Pressemitteilung.

In einem Schauspiel, das über den Tag mehrfach aufgeführt wurde, zeigten die Akteure, dass Sklaverei auch unter den Karolingern noch weit verbreitet war. Zwar war die Sklaverei eigentlich verboten, doch da Heiden nur Menschen zweiter Klasse waren, galt für sie eine Ausnahmeregelung.