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 Am Morgen nach dem Guss reinigt Ragna Asmus mit einer groben Bürste die Glocke von den Lehmresten der Gussform.

Besucher sehen die fertige Glocke

Der Campus Galli zeigt ab Samstag die im Frühjahr gegossene Bronzeglocke, die nun auf den Campus Galli zurückgekehrt ist. Mit Spannung wurde Ende April der dritte Versuch erwartet, eine frühmittelalterliche Bronzeglocke zu gießen, und tatsächlich gelang es endlich. Über den Sommer hatte der Kunstgießer und Archäologe Bastian Asmus die Glocke in seine Werkstatt mitgenommen, um sie dort in Ruhe säubern und polieren zu können und um die Angüsse zu entfernen.

Rauch und Flammen entweichen aus dem Rennofen.

Das Eisen kommt aus dem Lehmofen

Mehr Eisen als erwartet hat die Gruppe „Eisenzeit“ mit Hannes Napierala am Wochenende auf dem Campus Galli nach mittelalterlichen Methoden verhüttet. Allein am Samstag waren es etwa sechs bis acht Kilogramm, wie der Geschäftsführer der Klosterbaustelle den zahlreichen Zuschauern erklärte.

Rußgeschwärzt und sichtlich gezeichnet von der schweren Arbeit präsentierte Napierala dem Publikum den ersten Klumpen Roheisen, den er aus dem brusthohen Lehmschlot, dem so genannten „Rennofen“, mit einem Greifwerkzeug herausgezogen hat.

Eisenverhüttung mit eigenem Erz auf Campus Galli geglückt

Mehr Eisen als erwartet ist am Wochenende auf dem Campus durch die Luxemburger Gruppe "Eisenzeit" und Hannes Napierala an zwei so genannten Rennöfen produziert worden.

Auch Töpfer Martin hatte für seien Keramikgefäße einen Brennofen gebaut, in dem er die Tonwaren mit den Methoden des frühen MIttelalters auf rund 1000 Grad Celsius erhitzte. SZ-Mitarbeiterin Susanne Grimm war mit der Kamera dabei.

Geschäftsführer Hannes Napierala erläutert den wissenschaftlichen Hintergrund des Experiments. Helfer flechten derweil Strohseil

Erste Versuche mit dem Strohdach

Auf dem Campus Galli laufen derzeit die Vorbereitungen für den Bau der großen Scheune, die in diesem Jahr errichtet werden soll. Die Scheune mit den Ausmaßen zehn auf 20 Meter wird ein mit strohgedecktes Dach mit einer Fläche von 400 Quadratmetern haben. Nun wird auf einer kleineren Hütte neben dem Scheunenbauplatz das Eindecken mit dem Stroh getestet. Diese Hütte kann später den Handwerkern für den Scheunenbau als Schutzhütte und Lager dienen.

„Es gibt nur wenig Literatur und Erfahrungswerte über Strohdächer“, erläutert der ...

Anhand von mittelalterlichen Knochenfunden können Wissenschaftler Rückschlüsse auf das Leben, die Krankheiten und Verletzungen d

Knochen erzählen vom schweren Leben

Die Anthropologinnen Isabelle Jasch und Antje Langer sind am Wochenende 7. und 8. Juli vor Ort im Campus Galli und erläutern anhand echter menschlicher Knochen aus den Sammlungen der Universität Tübingen und des Landesamtes für Denkmalpflege das Leben und Leiden im Mittelalter. Die Veranstaltungen beginnen am Samstag um 10 Uhr und enden am Sonntag um 18 Uhr. Hinweise auf Lepra, Vitaminmangel und Kampfverletzungen sind bei den Spuren an den Knochen keine Seltenheit.


Die Sieger des Löwenmensch-Awards bei der Verleihung in Eislingen.

Award für Ulm, Ehingen, Münsingen und URMU

Die Verleihung der Löwenmensch-Awards, eine Talkrunde zum Projekt Gästecard und das Management von Touristenströmen standen im Mittelpunkt des zweiten Tourismus-Kongress Schwäbische Alb in Eislingen. Rund 120 Gäste erschienen kürzlich auf Einladung des Schwäbische Alb Tourismus (SAT), der IHK sowie des Landkreises Göppingen.

Iris Goldack begrüßte die Gäste und führte als Moderatorin durch den Tag. In einer Talkrunde zu Beginn der Veranstaltung sprachen Andreas Braun (Geschäftsführer Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg), ...

Die Burgbaustelle in Guédelon ist das große Vorbild für den Campus Galli.

Das große Vorbild hat bereits 300 000 Besucher jährlich

Eine Kulturreise des Freundeskreises Karolingische Klosterstadt unter dem Vorsitz von Dirk Gaerte hat etwa 150 Kilometer südöstlich von Paris ins Weinland Burgund in Frankreich nach Guédelon geführt. Dort wird seit 1997 in einem historischen Projekt mit mittelalaterlichen Mitteln eine Burg gebaut. Der Freundeskreis des Vereins Karolingische Klosterstadt bot seinen Mitgliedern nun einen Besuch beim großen Vorbild an.

Das Burgenbauprojekt Guédelon ist bereits da, wo Campus Galli einmal hin möchte.

Archäologen gießen mittelalterliche Glocke auf dem Campus Galli

Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Das hat auch auf den Glockenguss im Campus Galli zugetroffen. Im dritten Anlauf hat es das Team um Archäometallurg Bastian Asmus und Geschäftsführer des Campus Galli, Hannes Napierala geschafft: Die nach althergebrachter Art hergestellte Bronzeglocke für die Holzkirche konnte im Laufe der Samstagnacht gegossen und fertiggestellt werden.

„Mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen“, sagte Napierala am Sonntagmorgen in einem Gespräch.

Endlich geht es los. Die Töpfe mit der glühenden Bronze können in die Gussform eingefüllt werden.

Beim dritten Mal gelingt der Glockenguss

Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Das hat auch auf den Glockenguss im Campus Galli zugetroffen. Im dritten Anlauf hat es das Team um Archäometallurg Bastian Asmus und Geschäftsführer des Campus Galli, Hannes Napierala geschafft: Die nach althergebrachter Art hergestellte Bronzeglocke für die Holzkirche konnte im Laufe der Samstagnacht gegossen und fertiggestellt werden.

„Mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen“, sagte Napierala am Sonntagmorgen in einem Gespräch.

Archäologen gießen mittelalterliche Glocke auf dem Campus Galli

Aller guten Dinge sind Drei, sagt der Volksmund und hatte wieder einmal Recht: Die ersten beiden Versuche im vergangenen Jahr sind gescheitert, doch nun hat sich der Aufwand gelohnt. Beim dritten Anlauf hat das Archäologenteam um den Geschäftsführer des Campus Galli, Hannes Napierala und Archäometallurg Bastian Asmus Glück und Können auf ihrer Seite gehabt und die lang ersehnte Glocke fertigstellen können. SZ-Mitarbeiterin Susanne Grimm war mit der Kamera dabei.