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 Matteo Felisoni

Das Danke der Woche

Daheimbleiben Stadt Reisen – Zeit fürs neue „Danke der Woche“

Es geht dieses Mal an:

Reisen.

Deine Nachbarin heißt Ruth? Prima, dann kannst du getrost „Beirut“ als deinen Aufenthaltsort angeben. Das ist großartig in einer Zeit, in der man zurecht nicht reisen soll, weil man es sonst schnell Bayreuth.

Getreu dem Motto „Jetzt bleib halt daheim, Kerle!“, reisen wir also einfach in den eigenen vier Wyndham - da kommt man ja auch ziemlich Rom!

Kool Savas

Anschlag von Hanau - Rapper mit Benefiz-Song

Nach dem Anschlag von Hanau wollen mehrere Musiker ein Zeichen gegen rechts setzen und die Hinterbliebenen unterstützen.

An diesem Freitag (3. April) erscheint der Benefiz-Song „Bist du wach?“, dessen Erlöse komplett den Opferfamilien zugutekommen sollen, wie das Label Warner Music in Hamburg mitteilte.

„Auf dem Song versammelt sich eine beeindruckende Riege 18 deutscher Rapper, darunter Kool Savas, Manuellsen, Rola, Celo &

Hanau nach dem Anschlag

BKA-Chef: Anschlag von Hanau war rassistisch motiviert

Das Bundeskriminalamt (BKA) hält den Anschlag von Hanau unverändert für die Tat eines Rassisten - das hat BKA-Präsident Holger Münch nach Berichten über eine angebliche Neueinschätzung klargestellt.

„Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven“, schrieb Münch am Dienstag auf Twitter.

Medien hatten am Wochenende berichtet, dass BKA-Beamte die Tat inzwischen anders beurteilten.

BKA-Bericht: Rassismus nicht Hauptmotiv für Tat von Hanau

Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA) stufen den Anschlag von Hanau nach einem Medienbericht angeblich nicht als Tat eines Rechtsextremisten ein. Das führt zu Irritationen.

Tobias R. habe seine Opfer demnach ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungsmythos von der Überwachung durch einen Geheimdienst zu erlangen.

Eine typisch rechtsextreme Radikalisierung habe er nicht durchlaufen, berichteten WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ über die Schlussfolgerung des BKA.

Abstand

Corona-Folgen: Spuckschutz“, Abstandsregeln, Leergutmangel

Mit Mundschutz schiebt ein Mann seinen Einkaufswagen durch die Regalgänge. Schilder in Geschäften appellieren an Menschen, Abstand zu halten oder erstmal zu klingeln. Das sind im Handel wegen der Coronavirus-Krise inzwischen übliche Szenen.

Um die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 einzudämmen, ergreifen auch die Supermärkte in Deutschland allerhand Maßnahmen: Abstandsmarkierungen am Boden, „Spuckschutz“ an den Kassen, mehr bargeldloses Bezahlen sowie Desinfektionsmittel und Handschuhe für Mitarbeiter.

Gefährliche Spinner

Reichsbürger sind gefährliche Spinner

Lange hat man sie belächelt: Die „Reichsbürger“, die mit selbst gebastelten Ausweisen und seitenlangen Einlassungen über die Nichtexistenz der Bundesrepublik Ämter, Polizisten und Gerichte nerven, galten vielen lange als harmlose Spinner. Und da die Szene selbst mit ihren selbst ernannten Königen, Anarchisten, Rechthabern und Rechten ein einziges zerstrittenes Durcheinander ist, haben auch die Sicherheitsbehörden lange übersehen, was sich da zusammenbraut.

Erstes Verbot von Reichsbürger-Gruppe: Razzien im Südwesten

Bei den Razzien gegen eine Gruppierung der Reichsbürger gab es auch Durchsuchungen in Baden. Nach Angaben des Stuttgarter Innenministeriums wurden am Donnerstag seit den frühen Morgenstunden vier Gebäude in den Kreisen Karlsruhe, Freudenstadt und Breisgau-Hochschwarzwald sowie im Rhein-Neckar-Kreis durchsucht. Dabei wurde Vereinsvermögen beschlagnahmt. Unter anderem wurden gefälschte Dokumente, Handys, Laptops und Vereinsmaterial sichergestellt, wie das baden-württembergische Innenministerium mitteilte.

 Genau einen Monat nach dem Anschlag von Hanau sollen am Donnerstag 19. März, von 21.45 bis 22.15 Uhr im Landkreis Biberach noch

Trotz Corona: Aktion „Lichter für Demokratie und Toleranz“ will klares Zeichen setzen

Genau einen Monat nach dem Anschlag von Hanau sollen am Donnerstag 19. März, von 21.45 bis 22.15 Uhr im Landkreis Biberach noch mehr Lichter für Demokratie und Toleranz leuchten.

Initiiert vom Bündnis für Demokratie und Toleranz im Landkreis Biberach (BDT) hatten sich schon bei der ersten Aktion am 26. Februar mehr als 400 Teilnehmer auf Plätzen versammelt, um ihre Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern von Hass, Hetze und Rassismus und deren Angehörigen zu zeigen.

André Voigt

Ein Jahr nach Rassismus-Vorfall - Voigt: „Kein Einzelfall“

Mit einem Internetvideo über rassistische Vorfälle beim Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im März 2019 in Wolfsburg sorgte der Journalist André Voigt für Aufsehen.

Dabei berichtete Voigt emotional von Beschimpfungen von drei Männern auf der Tribüne gegen Leroy Sané und Ilkay Gündogan. Im Interview der Deutschen Presse-Agentur spricht er ein Jahr später über die langfristigen Folgen des Videos, die Aufarbeitung durch den Deutschen Fußball-Bund sowie die Justiz und Reaktionen von positiven Nachrichten bis hin zu ...

Rechtsextremismus

Expertenbericht: Deutschland braucht Kurse gegen Rassismus

Deutschland muss nach Ansicht des Anti-Diskriminierungs-Ausschusses des Europarats (ECRI) mehr Aufklärungsarbeit gegen Rassismus leisten.

In Schulen, Universitäten und bei der Polizei müssten entsprechende Kurse Pflicht werden, sagte die Finnin Reetta Toivanen, Mit-Autorin des am Dienstag vorgestellten Berichts des Gremiums. Der Ausschuss warnte zudem vor weiteren rechtsextremen Angriffen und empfahl mehr Unterstützung und Befugnisse für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes.