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Brahms-Medaille an Dirigenten Von Dohnányi

Christoph von Dohnányi erhält Brahms-Medaille

Der Dirigent Christoph von Dohnányi (90) ist mit der Johannes-Brahms-Medaille der Stadt Hamburg ausgezeichnet worden. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) überreichte die Medaille am Montag im Hamburger Rathaus, wie die Senatspressestelle mitteilte.

Mit der 1928 gestifteten Medaille ehrt die Stadt in unregelmäßigen Abständen Personen, die hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Musik vollbracht haben. Die Auszeichnung von Dohnányis erfolge in Anerkennung seines herausragenden künstlerischen Schaffens, das eng mit der Stadt ...

Vorsitzender Michael Dörr (rechts) vom Kulturverein Meersburg stellt den neuen Meersburg-Kalender vor. Fürs Programm 2020 des Ku

Kulturverein startet zwei neue Gesprächsreihen

Zwei neue Gesprächsreihen, die 2020 das Programm des Kulturvereins Meersburg bereichern sollen, hat der Vorsitzende Michael E. Dörr am Donnerstagmorgen beim Pressegespräch im Neuen Schloss angekündigt. Aus gutem Grund waren Direktor Richard Rheindorf und Kulturreferentin Kirsten Franke vom Augustinum Meersburg dabei, denn die fruchtbare Kooperation mit dem Wohnstift wird fortgeführt.

Bereits am 23. Januar um 19 Uhr startet im Ratskeller die neue Gesprächsreihe „Auf ein Viertele mit.

Die Glasmenagerie

Neumeiers Ballett „Die Glasmenagerie“ gefeiert

Wie tanzt eine Frau, die eigentlich nicht tanzen kann, weil sie gehbehindert ist? In seinem neuesten Ballett „Die Glasmenagerie“ nach Tennessee Williams hat John Neumeier eine simple, aber effektive Lösung gefunden: Der linke Fuß von Ballettstar Alina Cojocaru steckt in einem Spitzenschuh, der rechte Fuß in einem Schuh mit Absatz.

Wenn die weltweit gefeierte Solistin, regelmäßiger Gaststar des Hamburg Ballett, normal geht, geht sie nun wie jemand, der gehbehindert ist.

 Jacqueline Martius-Lüdeking unterrichtet in ihrer Schule und Kinder und Erwachsene.

Ballett in Aalen: Der schwäbische Fuß reicht bis zur Hüfte

Als die gebürtige Hamburgerin Jacqueline Martius-Lüdeking Mitte der 90er Jahre nach Aalen kam, musste sie zunächst einige Sprachbarrieren überwinden. Da war zum Beispiel die Sache mit dem Fuß. „Als ich meine Schülerinnen anwies, die Füße zu strecken, streckten alle nur das Bein“, erzählt die Ballettlehrerin. Was sie noch nicht wusste: Der schwäbische Fuß reicht bis zur Hüfte. Ende November feiert die 53-jährige, die das Tanzstudio „Martius Ballett“ führt, das fünfjährige Bestehen ihrer Schule.

Hans Zender

Dirigent und Komponist Hans Zender gestorben

Der Dirigent und Komponist Hans Zender ist tot. Er starb in der Nacht zum Mittwoch kurz vor seinem 83. Geburtstag, wie der Saarländische Rundfunk (SR) berichtete, Zenders langjähriger Arbeitgeber.

Von 1971 bis 1984 war Zender Chefdirigent des damaligen Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken. „Mit Trauer und Bestürzung haben wir vom Tod des früheren RSO-Chefdirigenten Hans Zender erfahren“, teilte SR-Intendant Thomas Kleist mit.

Geboren wurde Zender am 22.

Christoph von Dohnanyi

Promi-Geburtstag vom 8. September: Christoph von Dohnányi

Mittlerweile dirigiert er nur noch selten - „aber umso lieber“, wie er sagt. Um Quantität ist es Dohnányi ohnehin nie gegangen. „Ob am Konzertpodium oder im Opernhaus: Christoph von Dohnányi ist Perfektionist“, bescheinigte ihm der Österreichische Rundfunk zum 80. Geburtstag.

Wer den Dirigenten im Jahr 2019 erlebt, der weiß: Sein Geist und sein Gehör sind unverändert scharf, sein Anspruch an sich und andere unverändert unerbittlich. Im Januar interpretierte er mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk Werke von Ives, ...

Nabucco

Serebrennikows „Nabucco“ in Hamburg gefeiert

Ausgerechnet die Hauptperson fehlte am Sonntagabend auf der Bühne der Staatsoper Hamburg, um den Jubel für die Premiere von Giuseppe Verdis „Nabucco“ entgegenzunehmen.

Der russische Theatermacher Kirill Serebrennikow hat bei der Neuinszenierung Regie geführt sowie Bühnenbild und Kostüme entworfen. Aber er konnte während der gesamten Produktionszeit nicht ein einziges Mal nach Hamburg kommen, denn er steht seit gut eineinhalb Jahren in Moskau unter Hausarrest.

Nabucco

Trotz Hausarrests: Serebrennikow inszeniert in Hamburg

Die Staatsoper Hamburg bringt am Sonntag Giuseppe Verdis große Freiheitsoper „Nabucco“ in der Inszenierung von Kirill Serebrennikow heraus.

Die Premiere stößt bereits im Vorfeld auf internationales Interesse, denn der russische Regisseur steht seit August 2017 in Moskau unter Hausarrest. Er war während der gesamten Produktion kein einziges Mal anwesend.

Serebrennikow darf mit kaum jemandem sprechen, darf das Internet nicht benutzen.

Alondra de la Parra

Die Maestras kommen - Frauen erobern das Dirigentenpult

Als die Mexikanerin Alondra de la Parra im Januar ihr Debüt bei der renommierten Salzburger Mozartwoche gab, waren Kritiker voll des Lobs.

Die „Süddeutsche Zeitung“ pries die „charismatische Dirigentin“ und wollte wissen, dass sie bald als neuer Star bei einem deutschen Plattenlabel unter Vertrag stehen werde. Die 38-Jährige mit der impulsiven Schlagtechnik, die zur Zeit das Queensland Symphony Orchestra im australischen Brisbane leitet, steht für eine Generation jüngerer, ehrgeiziger Frauen, die sich anschicken, die ...

Else Lasker-Schüler Denkmal

150 Jahre Else Lasker-Schüler

Franz Kafka mochte ihre Gedichte nicht. Aber für Gottfried Benn war Else Lasker-Schüler die „größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte“. Die oft schrill angezogene Künstlerin war Anfang des 20. Jahrhunderts ein Hingucker auf den Straßen von Berlin.

Ihre ausdrucksstarken Gedichte beeindrucken immer noch. Am 11. Februar 1869 wurde Else Lasker-Schüler in einem jüdischen Elternhaus geboren in Elberfeld, das heute ein Stadtteil von Wuppertal ist.