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Die „Löwenmensch“-Skulptur im Museum Ulm.

Neues Heim für den „Löwenmenschen“

Das Museum Ulm hat zum Jahresauftakt eine laut eigener Mitteilung „positive Nachricht“ aus Berlin erhalten. Der Bund fördert „großzügig“ die Neueinrichtung der permanenten Ausstellung zum Unesco-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ im Museum Ulm mit ihrem Hauptexponat, dem „Löwenmenschen“.

Auch Stadt zeigt sich großzügigInsgesamt erhält das Museum Ulm 980 000 Euro bis zum Jahr 2023 für die Neueinrichtung der permanenten Ausstellung rund um den bekannten „Löwenmenschen“.

Monika Grütters (CDU)

Bund fördert nationale Kultureinrichtungen

Von Höhlen und Eiszeitkunst bis zur Erneuerung von Bühnentechnik reicht die Förderung des Bundes für nationale Kultureinrichtungen. Für 73 Projekte stehen in diesem Jahr nach Angaben vom Dienstag etwa 32 Millionen Euro im Programm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland“ zur Verfügung.

Gefördert werden unter anderem das Museum Ulm für die Ausstellung „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“, Sicherungsmaßnahmen in der Münchner Alten Pinakothek, Technik an der Hamburger Staatsoper, am Schauspielhaus ...

Anne-Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutter sammelt für freiberufliche Musiker

Die Stargeigerin Anne-Sophie Mutter (57) hat am dritten Adventssonntag in einem Hamburger Gottesdienst gespielt und um Spenden für freiberufliche Musiker gebeten.

„Musik ist ein Refugium, eine Quelle der Kraft, des Trostes sowie leuchtender Hoffnung und tiefer Gemeinschaftserlebnisse“, sagte die Geigerin vorab laut einer Mitteilung.

Mit Auftritten in Gottesdiensten möchte Mutter auf die Lage freiberuflicher Musiker in Zeiten der Corona-Pandemie aufmerksam machen.

Anja Silja

Starke Sopranistinnen beeindrucken in Hamburg

Diese Opernpremiere verlangt dem Hamburger Publikum einiges an Mitdenken ab: Am Sonntag kam an der Staatsoper der Doppelabend „Pierrot lunaire / La voix humaine“ von Arnold Schönberg und Francis Poulenc heraus - und stieß auf zustimmenden Beifall.

Die Sopranistin Anja Silja, Grande Dame ihres Fachs und mittlerweile 80 Jahre alt, ist als „Frau“ in Schönbergs Gedichtvertonungen zu erleben, die mehr zu sprechen als zu singen sind. Silja beeindruckt mit Expressivität und Präsenz.

«Ghost Light»

Viel Applaus für John Neumeiers Corona-Ballett „Ghost Light“

Es ist wohl das erste abendfüllende Ensemble-Ballett nach der Corona-Zwangspause: Unter großem Beifall hat in der Hamburger Staatsoper das Ballett „Ghost Light“ von John Neumeier seine Uraufführung gefeiert.

Das Ballett für 55 Tänzer zu Solo-Klaviermusik von Franz Schubert entstand seit Anfang Mai unter Beachtung der geltenden Abstandsgebote und Hygienemaßnahmen. Das heißt, die Tänzer dürfen einander nicht anfassen, lediglich verheiratete und liierte Paare können Pas de deux tanzen.

Premiere molto agitato

Frank Castorf inszeniert „molto agitato“ in Hamburg

Alles bleibt anders. Statt wie ursprünglich geplant mit Mussorgskis „Boris Godunow“ hat die Staatsoper Hamburg nach fast einem halben Jahr Zwangspause die neue Saison mit einem selbst zusammengestellten Programm eingeläutet.

Unter der Überschrift „molto agitato“ (italienisch für „stark bewegt“) konfrontierte Regisseur Frank Castorf das Premierenpublikum am Samstag mit bestürzenden Bildern von Gewalt und Lust an der Machtausübung. Sektlaune, musikalische Opulenz?

«Molto agitato»

Frank Castorf inszeniert an der Staatsoper Hamburg

Die Staatsoper Hamburg öffnet am Samstag (18.00 Uhr) nach fast einem halben Jahr ihre Türen für eine besondere Saison: Infolge der Corona-Pandemie hat das Haus umgeplant und zeigt zur Eröffnung „Molto agitato“.

Dabei handelt es sich um ein eigens zusammengestelltes Stück Musiktheater mit Werken von Georg Friedrich Händel, „Nouvelles Aventures“ von György Ligeti, Vier Gesängen op. 43 von Johannes Brahms und Kurt Weills „Die sieben Todsünden“.

Berliner Ensemble

Weniger Plätze in den Theatern wegen Corona

„Vor Corona“ - wie nun auch in der Welt der Bühnen die neue Zeitrechnung lautet - saßen Theaterbesucher meist dicht an dicht. Deshalb ist der Blick in den Saal des Berliner Ensembles jetzt sehr befremdlich. Von den 700 roten Samt-Sitzen im weiß-güldenen Saal stehen nur noch etwa 200 - mal einzeln, meist in Zweiergruppen.

Fast ein halbes Jahr ging in den meisten Theatern wegen der Corona-Pandemie gar nichts mehr. Jetzt im September nimmt der Betrieb langsam wieder Fahrt auf.

Spielplan nach Corona

Staatsoper Hamburg startet in neue Spielzeit

Wenn die Staatsoper Hamburg am 5. September in die neue Spielzeit startet, treten die Künstler vor deutlich weniger Publikum als sonst auf. Statt der üblichen rund 1680 Plätze werden dann coronabedingt lediglich maximal 500 Eintrittskarten verkauft, wie das Haus am Freitag in Hamburg mitteilte.

Zwischen den Sitzplätzen werde ein Abstand von 1,50 Meter eingehalten. Gleichzeitig gelte auf allen Laufwegen die Maskenpflicht. An den Plätzen können die Mund-Nase-Bedeckungen abgenommen werden.

Nofretete

Nofretete für lau: Geschlossene Museen locken digital

Nofretete ist allein zu Haus. Wo sich sonst Besucher um den riesigen Glaskasten mit der weltbekannten Büste der ägyptischen Königsgemahlin drängen, herrscht seit Tagen gähnende Leere.

Das Neue Museum mit Nofretete und die benachbarten Häuser locken sonst jährlich gut drei Millionen Besucher aus aller Welt auf die Museumsinsel im Herzen Berlins. Das Coronavirus sorgt nicht nur hier für verschlossene Türen. Bundesweit haben Museen geschlossen, sind Theater und Opernhäuser dicht, werden Konzerte abgesagt.