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 Inennenstädte müssen nicht veröden. Mehr Wohnraum könnte die City wiederbeleben. Der Investor der neuen Sedelhöfe in Ulm (oben)

Essay: Lasst die Innenstädte nicht veröden!

Das Coronavirus beschleunigt viele Entwicklungen, die unterschwellig längst im Gang waren. Auch auf die Innenstädte kommt künftig einiges zu. Viele Läden werden schließen, Restaurants und Cafés zumachen, Friseure und andere Kleinunternehmer wird es ebenso treffen. Für jeden, der Pleite geht, ist das schmerzhaft und bedauerlich. Aber gibt es denn Chancen, die Stadtzentren vor Verödung zu schützen und sie wieder attraktiv zu machen?

Das Kaufen und Verkaufen hat die Städte groß werden lassen.

Verpackungsabfall

Kabinett beschließt Mehrweg-Pflicht für Gastronomie

Restaurants, Bistros und Cafés sollen ab 2023 dazu verpflichtet werden, allen Kunden auch Mehrwegbehälter anzubieten. Das sieht die Änderung des Verpackungsgesetzes vor, die das Bundeskabinett an diesem Mittwoch auf den Weg gebracht hat.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) nannte die Neuerungen einen „weiteren Meilenstein“. Neben der Pflicht für Händler, Mehrwegoptionen anzubieten, sieht die Novelle eine Erweiterung der Pfandpflicht auf alle Getränkeflaschen und erstmals einen vorgeschriebenen Mindestrecyclingplastik-Anteil ...

Coronavirus - geschlossenes Geschäft

Wirtschaft frustriert über „leere Versprechen“ der Regierung

Der Winter ist noch lang, die Corona-Krise noch längst nicht vorbei. So wie einem Berliner Gastronomen dürfte es gerade vielen in der Wirtschaft gehen.

„Was mich depressiv stimmt, ist die Angst vor einer Perspektivlosigkeit“, sagte der 53-Jährige. „Die Politik vertröstet uns immer wieder. Ich frage mich, wie dieses Jahr laufen soll.“

Zu Anfang dieses Jahr ist die Lage: Kneipen und Restaurants sind weiterhin dicht, dazu haben weite Teile des Handels und Dienstleistungsbetriebe wie Friseure geschlossen.

Lebensmittel in einem Einkaufswagen: Der Handelsverband HDE rechnet nicht damit, dass die Preise beim täglichen Einkauf flächend

Für 2021 erwarten Ökonomen eine moderat steigende Inflation

Die Mehrwertsteuer ist seit Jahresbeginn wieder auf altem Niveau, für Verkehr und Heizen wird zudem eine CO2-Abgabe fällig. Müssen sich die Menschen in Deutschland nach der Mini-Inflation von etwa 0,5 Prozent im abgelaufenen Jahr jetzt auf flächendeckend steigende Preise einstellen? Aufgrund der neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes erwarten Ökonomen eine steigende Inflation.

Wie wird sich die Inflation 2021 entwickeln?

Volkswirte rechnen mit einem eher moderaten Anstieg.

Elektroschrott

Justizministerin fordert längere Gewährleistungsfristen

Die Waschmaschine geht kaputt - und der Blick in die Quittung zeigt: Gewährleistung gerade abgelaufen. Solche ärgerlichen Situationen sollen Verbraucher künftig seltener erleben. Justizministerin Christine Lambrecht setzt sich für längere Gewährleistungsfristen ein.

„Verbraucherinnen und Verbraucher dürfen bei hochwertigen Produkten zu recht erwarten, dass diese langfristig nutzbar sind“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.

Mini-Inflation 2020

Droht nach der Mini-Inflation 2020 nun Preiserhöhungen?

Die Mehrwertsteuer ist seit Jahresbeginn wieder auf altem Niveau, für Verkehr und Heizen wird zudem eine CO2-Abgabe fällig. Müssen sich die Menschen in Deutschland nach der Mini-Inflation von 0,5 Prozent im abgelaufenen Jahr jetzt auf flächendeckend steigende Preise einstellen?

Wie wird sich die Inflation 2021 entwickeln?

Volkswirte rechnen mit einem eher moderaten Anstieg. Als Gründe nennen Ökonomen der Deutschen Bank unter anderem die Rezession sowie die Lohn- und Kaufzurückhaltung.

Coronavirus - Textilhandel

Corona spaltet Modewelt: Online boomt

Der Textilhandel in den deutschen Innenstädten schlägt Alarm. Die Verlängerung des Lockdowns werde zahlreiche Textilhändler, Schuhläden und Kaufhäuser in den Ruin treiben, warnten die Handelsverbände Textil (BTE), Schuhe (BDSE) und Lederwaren (BLE).

Bis mindestens Ende Januar werde sich in den Modegeschäften „eine riesige Lawine von einer halben Milliarde unverkaufter Modeartikel auftürmen“, warnten die Organisationen.

Doch das ist nur die eine Seite der Medaille.

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer

Wirtschaft fordert mehr Corona-Hilfe

Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften haben Kritik am verlängerten Lockdown geäußert und mehr Hilfe vom Staat gefordert.

Die Gewerkschaften NGG und Verdi pochen auf ein höheres Kurzarbeitergeld für Beschäftigte der Gastronomie. Der Einzelhandel fordert einen Fahrplan zur Wiedereröffnung der Geschäfte und höhere Staatshilfen. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer mahnte nach den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern mehr Tempo bei Corona-Impfungen an.

Coronavirus - Schaufensterfiguren als Skelette

Rekordumsatzplus im Einzelhandel

Der Einzelhandel hat im Corona-Krisenjahr 2020 ein Rekordumsatzplus erzielt, dennoch sind die Sorgen vieler Händler groß.

Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Erlöse bereinigt um Preiserhöhungen (real) insgesamt um rund 4,1 Prozent. Nominal gab es ein Plus von rund 5,3 Prozent. Nach Angaben der Wiesbadener Behörde war es jeweils der höchste Zuwachs seit Beginn der Zeitreihe 1994.

Vor allem der Onlinehandel boomte, auch Lebensmittelhändler sowie Möbel- und Heimwerkermärkte machten gute Geschäfte.

Schild: Haus zu verkaufen

Noch begünstigt das niedrige Zinsniveau den Markt für Wohnimmobilien

Die Corona-Pandemie verstärkt Trends wie Home Office oder Onlineshopping. Das beeinflusst auch den Ausblick auf die Immobilienmärkte im kommenden Jahr. „In den vergangenen Jahren konnten Anleger mit Immobilien kaum etwas falsch machen“, überlegt Rainer Laborenz von der Azemos Vermögensmanagement GmbH in Offenburg, „denn aufgrund des immer niedrigeren Zinsniveaus sind in fast allen Marktsegmenten die Preise geklettert“.

Zwar ist auch im kommenden Jahr mit anhaltend niedrigen Zinsen zu rechnen, womit die Nachfrage nach Sachwerten wie ...