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César-Filmpreis in Paris

Nach dem César-Eklat um Polanski

Die diesjährigen César-Filmpreise hätten als Anfang eines Neubeginns in die Annalen eingehen können. Stattdessen haben sie die Filmwelt noch tiefer gespalten. Trotz „MeToo“-Debatte und anhaltender Proteste gegen den Film „Intrige“ von Roman Polanski hat der französisch-polnische Regisseur am Freitagabend den Preis für die beste Regie bekommen.

Schauspielerin Adèle Haenel nannte die Vergabe eine Schande. Leinwandstar Fanny Ardant freute sich für Polanski und machte daraus keinen Hehl.

Ladj Ly

César-Verleihung kein Fest der Freude

Statt Feierlaune Empörung und Protest: Der César-Regiepreis an Roman Polanski für „Intrige“ hat dem Regisseur Ladj Ly, der für sein Sozialdrama „Die Wütenden“ die Trophäe für den besten Film gewann, die Freude an dem Sieg verdorben.

Wenige Minuten zuvor verließen aus Protest gegen den Regiepreis Zuschauer die 45. Verleihung der renommierten französischen Filmpreise am Freitagabend.

Am Samstag erklärte Frankreichs Kulturminister Franck Riester, der Preis für Polanski sei ein schlechtes Zeichen vor dem Hintergrund der ...

Roman Polanski

Streit um Polanski - Direktion des César tritt zurück

Der César, das sind die französischen Oscars. Die jährliche Gala ist ein nationales Ereignis. Doch zuletzt hatte es Streit gegeben um den Filmpreis - nicht zuletzt wegen Filmregisseur Roman Polanski.

Sein Film „J'accuse“ - deutscher Titel „Intrige“ - wurde zwölf Mal für den César nominiert, kurz zuvor waren neue Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn öffentlich geworden. Die Nominierungen sorgten für einen Aufschrei. Nun hat die Führung der Akademie geschlossen ihren Rücktritt erklärt - „um diejenigen zu ehren, die 2019 Filme gemacht ...

Adele Haenel

Ermittlungsverfahren gegen Regisseur Christophe Ruggia

Nach Belästigungsvorwürfen der bekannten französischen Schauspielerin Adèle Haenel hat die Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen den Regisseur Christophe Ruggia (55) eingeleitet.

Er sei unter Justizaufsicht gestellt worden, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Ruggia ist unter Auflagen auf freiem Fuß. Er war am Dienstag in Polizeigewahrsam genommen worden.

Haenel (31) hatte dem Regisseur Ende vergangenen Jahres vorgeworfen, während der Dreharbeiten zum Film „Les Diables“ (deutsch: „Kleine Teufel“) ...

Erneuter Prozess um Paragraf 219a

Abtreibungsparagraf 219a: Erneut Geldstrafe für Ärztin

Wegen Verstoßes gegen den Abtreibungsparagrafen 219a ist die Ärztin Kristina Hänel abermals zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Das Landgericht Gießen sah es in einem neuen Berufungsprozess als erwiesen an, dass sich die Medizinerin mit Informationen, die sie auf ihrer Internetseite zur Verfügung gestellt hatte, strafbar gemacht hat. Sie soll nun 2500 Euro zahlen. 2017 hatte das Amtsgericht Gießen noch eine Geldstrafe von 6000 Euro verhängt.

Noémie Merlant

Promi-Geburtstag vom 27. November 2019: Noémie Merlant

Noémie Merlant ist Jahr für Jahr als Schauspielerin gewachsen und steht jetzt vor ihrem sicherlich größten Triumph. Zusammen mit Adele Haenel hat die französische Schauspielerin Chancen auf einen Europäischen Filmpreis.

Die Konkurrenz ist allerdings groß: Nominiert sind auch Oscar-Preisträgerin Olivia Colman („The Favourite“), Trine Dyrholm („Queen of Hearts“), Viktoria Miroshnichenko („Beanpole“) und die junge Helena Zengel, die das schwierige Mädchen in der deutschen Oscar-Hoffnung „Systemsprenger“ spielt.

Nora Fingscheidt

„Systemsprenger“ für den Europäischen Filmpreis nominiert

Das deutsche Drama „Systemsprenger“ ist für den Europäischen Filmpreis nominiert. Das gaben die Ausrichter am Samstag auf dem Filmfestival im spanischen Sevilla bekannt.

Auch die elfjährige Hauptdarstellerin des Films, Helena Zengel, ist im Rennen um eine der Auszeichnungen, ebenso der deutsche Schauspieler Alexander Scheer (43, „Gundermann“).

„Systemsprenger“, das Spielfilmdebüt von Nora Fingscheidt um ein extrem schwieriges Kind, tritt gegen die Konkurrenzbeiträge „An Officer and a Spy“, „Les Misérables“, „The ...

 Eine Liebe, die nicht sein darf: Héloïse (Adèle Haenel, links) und Marianne (Noémie Marchant).

Film: „Porträt einer jungen Frau in Flammen“

Frankreich, 18. Jahrhundert. Eine abgelegene, bretonische Insel, zwei Frauen und die Unmöglichkeit der großen Liebe: Die französische Regisseurin und Drehbuchautorin Céline Sciamma bringt mit „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ eine ebenso traurige wie zauberhafte Liebesgeschichte auf die Leinwand.

Der Film beginnt mit einer Szene, in der die Malerin Marianne (Noémi Merlant) ihren Schülerinnen Modell sitzt. Dass sie einen großen Schmerz mit sich herumträgt, wird allein durch ihren Blick klar.

Porträt einer Frau in Flammen

Der weibliche Blick: „Porträt einer jungen Frau in Flammen“

Eine abgelegene, bretonische Insel, zwei Frauen und die Unmöglichkeit der großen Liebe: Die französische Regisseurin und Drehbuchautorin Céline Sciamma bringt mit „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ eine ebenso traurige wie zarte Liebesgeschichte auf die Leinwand.

Sie erzählt von der Malerin Marianne (Noémi Merlant), die gegen deren Willen und heimlich ein Porträt der jungen Adeligen Héloise (Adèle Haenel) fertigen soll. Ihre Mutter will das Bild an einen Heiratskandidaten in Mailand schicken - die Verweigerung ist die einzige ...

Porträt einer Frau in Flammen

Zauberhaft traurig: „Porträt einer jungen Frau in Flammen“

Frankreich, 18. Jahrhundert. Eine abgelegene, bretonische Insel, zwei Frauen und die Unmöglichkeit der großen Liebe: Die französische Regisseurin Céline Sciamma bringt mit „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ eine ebenso traurige wie zauberhafte Liebesgeschichte auf die Leinwand.

Der Film beginnt mit einer Szene, in der die Malerin Marianne (Noémi Merlant) ihren Schülerinnen Modell sitzt. Dass sie einen großen Schmerz mit sich herumträgt, wird allein durch ihren Blick klar.