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Liselotte Pulver

Legendäres Lachen: Liselotte Pulver wird 90

Der Reporter der Zeitschrift „Film“ war angesichts von Liselotte Pulver aus dem Häuschen.

„Eine junge, seidenhaarige Jagdhündin ist diesem Wesen ähnlich, so wach beobachtend, so schnell und klug auf jeden Eindruck reagierend, so etwas unbeholfen schlank, flink, verspielt und mit einem so ahnenden Auge“, schrieb der Mann 1953 verzückt über „Liselotte aus der Schweiz.“ Man ahnt das legendäre Lachen, das der Schweizer Schauspielerin bei diesen Zeilen aus der Kehle kommt.

Ich denke oft an Piroschka

3sat ehrt Liselotte Pulver

Aus einigen der beliebtesten deutschen Komödien der Nachkriegszeit ist sie nicht wegzudenken: Zum 90. Geburtstag der Schauspielerin Liselotte Pulver sendet 3sat an diesem Sonntag eine Hommage und mehrere ihrer Filme.

Es geht um 13.30 Uhr los mit der Räuberballade „Das Wirtshaus im Spessart“ (1958) an der Seite von Carlos Thompson, um 15.05 Uhr folgt die Romanze Komödie „Ich denke oft an Piroschka“ (1955) mit Gunnar Möller als verliebter Student und Pulver als Puszta-Schönheit.

Dieter Laser

Dieter Laser wurde von Theater-Legende Gründgens entdeckt

Schauspieler Dieter Laser (77) ist über Nacht zu seinem Beruf gekommen und von Theater-Macher Gustaf Gründgens entdeckt worden - und zwar buchstäblich.

Neben seinem Nacht-Job als Hotel-Diener war Laser als jugendlicher Statist am Deutschen Schauspielhaus Hamburg tätig. Als Zaungast verfolgte er die Proben der arrivierten Akteure. Doch sein Versteck hinter der letzten Parkettreihe flog auf. Gründgens hatte ein Herz für den heimlichen Beobachter, gab ihm später kleinere Rollen, die nach und nach größer wurden.

Fontane - Die große Hörspiel-Edition

Fontane-Romane als Hörbuch-Edition

Es gibt berühmte Verfilmungen von Theodor Fontanes Romanen wie „Effi Briest“, vor allem von Rainer Werner Fassbinder und Gustaf Gründgens mit Schauspielern wie Hanna Schygulla beziehungsweise Marianne Hoppe.

Weniger bekannt sind vielleicht Hörfunk-Fassungen. Und wenn Fontane, der vor 200 Jahren geboren wurde, heute leben würde, dann würde der „Medienprofi“, der schon im 19. Jahrhundert seine Romane und Erzählungen zunächst in Zeitungen und Zeitschriften als Fortsetzungsgeschichten veröffentlichte (was viel einträglicher war, denn ...

Fontane - Ein Jahrhundert in Bewegung

„Ein Jahrhundert in Bewegung“: Fontane als Reporter

Der Mann, der Mitte des 19. Jahrhunderts mit Skizzen- und Notizbüchern seine Wanderungen und Fahrten durch die Mark Brandenburg unternahm, berichtete auch über die Eröffnung der Londoner U-Bahn, Debatten über das Frauenwahlrecht, die britischen Kolonialkriege und den amerikanischen Bürgerkrieg.

Dieser Weitblick des Journalisten und späteren Romanciers Theodor Fontane, dessen 200. Geburtstag 2019 (30. Dezember) mit zahlreichen Neuerscheinungen, Ausstellungen und Festveranstaltungen das ganze Jahr über gefeiert wird, ermöglichte auch, ...


Der Schauspieler und Sprecher Egon Hoegen starb am vergangenen Freitag im Alter von 89 Jahren.

Trauer um Sprecher von „Der 7. Sinn“

Egon Hoegen hatte eine ungemein vertrauenerweckende Stimme. Deshalb war es erleichternd, wenn man ihm begegnete und dabei feststellte, dass er auch dementsprechend aussah. Er hatte das Gesicht zur Stimme: durch und durch seriös. Am vergangenen Freitag ist der berühmte Nachrichtensprecher nun im Alter von 89 Jahren gestorben. Das teilte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) am Donnerstag mit.

Schon in den 50er Jahren kannte man seine Stimme – von der Ansage des „Internationalen Frühschoppens“ mit Werner Höfer.

Egon Hoegen

Egon Hoegen: Die Stimme vom „7. Sinn“ ist verstummt

Egon Hoegen hatte eine ungemein vertrauenerweckende Stimme. Deshalb war es erleichternd, wenn man ihm begegnete und dabei feststellte, dass er auch dementsprechend aussah. Er hatte das Gesicht zur Stimme: durch und durch seriös.

Am vergangenen Freitag ist der berühmte Nachrichtensprecher nun im Alter von 89 Jahren gestorben. Schon in den 50er Jahren kannte man seine Stimme - von der Ansage des „Internationalen Frühschoppens“ mit Werner Höfer.


Im Theatermuseum München kann man „Faust“-Erinnerungen auffrischen. Unser Bild zeigt Gustaf Gründgens 1941/42 als Mephisto.

Ganz großes Theater rund um den „Faust“

Blond oder braun, das ist die eigentliche Gretchenfrage im „Faust“. Denn die flachsgelben Zöpfe des „schönen Fräulein“, dem der leicht betagte Titelheld „Arm und Geleit“ anträgt, haben sich erst in der Gründerzeit nach 1850 zum festen Rollenkodex entwickelt. Die frühen Gretchen in Goethes ikonischem Drama waren dunkelhaarige Grazien in schulterfreien Kleidern. Das ist eine der amüsanten Überraschungen in der Ausstellung „Faust-Welten“ im Deutschen Theatermuseum in München.

Die Staatsräte: Elite im Dritten Reich

Helmut Lehtens Fiktion über die NS-Elite

Hier fand sich die Elite des neuen Regimes zusammen: Kurz nach Adolf Hitlers Machtübernahme bemächtigte sich Hermann Göring des Preußischen Staatsrats. Göring, formell noch Ministerpräsident Preußens, wollte das Staatsorgan, das in der Zeit der Weimarer Republik die preußischen Provinzen vertrat, als eine Art Beratungsgremium für Hitler etablieren.

Parteifunktionäre und Ministerialbeamte, Militärs, Gauleiter und Geistliche - die rund 70 Männer, die in den Staatsrat berufen wurden, gehörten zu den Aufsteigern des neuen Regimes.

 Die Postkartensammlung von Jutta Assel und Georg Jäger aus den Jahre 1906 bis 1911 zeigt zum größten Teil die Figur des Gretche

„Faust“-Ausstellung in München: Höllischer Bilderrausch

Teuflisch ist dieses Lachen, bis hinein ins Überdrehte. Erst dann breitet Klaus Maria Brandauer in der Rolle des Schauspielers Hendrik Höfgen seinen blutrot gefütterten Umhang aus und gibt für alle im Theater sichtbar den umjubelten Mephisto. Diese Szene aus István Szabós gleichnamigem Film mag bald 40 Jahre alt sein, aber wer den Eiertanz des sich anbiedernden Mimen in der Loge des Ministerpräsidenten – Rolf Hoppe in NS-Uniform – je gesehen hat, dem bleibt dieser Spuk im Gedächtnis.