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 Das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen möchte den Wasserburger Einbaum 1:1 nachbauen. Forstrevierleiter Peter Schmiederer vermisst d

Forscher wollen Wasserburger Einbaum nachbauen

Die Vorstellung des rund 3150 Jahre alten Einbaums, der im Bodensee vor Wasserburg gefunden wurde, war im April 2018 eine Sensation. Im Januar 2019 folgte eine weitere: Ein halber Schädel wurde vor Wasserburg gefunden. Jetzt warten Forscher mit einer Aufsehen erregenden These auf: Sie vermuten, dass der Einbaum Teil eines sehr großen Schiffes war. Grund genug für das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen, sich dieser These in Form von experimenteller Archäologie anzunähern: Heute, Mittwoch, wird eine mächtige Eiche mit einem Stammdurchmesser von ...

„Ich denke durchaus, dass Pfahlbauten eine Lebensform der Zukunft sein können“: Historiker Gunter Schöbel.

Historiker zum Bodensee: „Die eine Zukunft gibt es nicht“

„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“: Das wusste bereits Wilhelm von Humboldt (1767 – 1835), Gelehrter, Schriftsteller und Staatsmann. Diese Annahme vorausgesetzt passt wohl nichts besser, als mit einem Historiker einen Blick in die Geschichte der Menschen am Bodensee zu werfen, um zu erfahren, was die nächsten Jahre bringen. Die Folge: Im Interview mit SZ-Redakteurin Tanja Poimer berichtet der Direktor des Pfahlbaumuseums Professor Gunter Schöbel, was wir aus der Steinzeit lernen können und warum immer noch keine Pferde auf ...

Prof. Gunter Schöbel hat allen Grund zur Freude: Noch liegen die Druckfahnen da, doch er hält die druckfrische Ortschronik von U

Schöbel: „So ein Buch hat gefehlt“

Es gibt Bücher, die gehören einfach nicht ins Regal, sondern an einen gemütlichen Platz, an dem man immer wieder vorbeikommt, das Buch in die Hand nimmt, ein wenig darin blättert und sich festliest. So ein Buch ist die neue Ortschronik von Uhldingen-Mühlhofen, die am Sonntag, 9. Dezember in Unteruhldingen vorgestellt wird.

Unteruhldingen – klar, da denkt man sofort an das Pfahlbaumuseum, einen der Hauptanziehungspunkte am Bodensee, der weit über Deutschland hinaus bekannt ist.

 Das Pfahlbaumuseum erhält den Lotto-Museumspreis.

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen erhält Lotto-Museumspreis

Das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen ist Sieger der vierten Auflage des Lotto-Museumspreises Baden-Württemberg. Geschäftsführer Georg Wacker übergab vor Kurzem zusammen mit Museumsverbands-Präsident Jan Merk den mit 20 000 Euro dotierten Preis. Bei der Feier in der Bodenseegemeinde erhielt das Jüdische Museum Gailingen einen Extra-Preis in Höhe von 5000 Euro.

„Die Macher des Pfahlbaumuseums leisten seit vielen Jahrzehnten hervorragende Arbeit.


2019 wird das Pfahlbaumuseum wieder mit 95 000 Euro im Rahmen des europäischen Kulturerbejahres gefördert. Thomas Bareiß (links

Auch 2019 gibt’s europäische Geschichte zum Anfassen

„Europa erleben am Bodensee“ – das wird auch 2019 im Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen möglich sein. Denn das älteste archäologische Freilichtmuseum am Bodensee erhält wie in diesem Jahr auch für 2019 eine Förderung von 95 000 Euro im Rahmen des „Europäischen Kulturerbejahres“ vom Staatsministerium für Kultur und Medien. Die frohe Kunde überbrachten der parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Thomas Bareiß, auch Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, sowie der Bundestagsabgeordnete Lothar Riebsamen bei einem Besuch im ...

 Jonas, Lukas, Clara und Mara lassen sich von Werner Fastnacht (Mitte) und Gunter Schöbel erklären, wie die Menschen damals ihre

Pfahlbauten beteiligen sich mit Veranstaltungsreihe am Kulturerbejahr

Europa ist keine Erfindung der Neuzeit. „Schon vor 6000 Jahren gab es in ganz Europa Handelswege“, sagt Gunter Schöbel, Museumsdirektor der Pfahlbauten in Unteruhldingen. Anlässlich des Kulturerbejahres 2018, das vom Bundesministerium für Kultur und Medien bezuschusst wird, erweitert das Pfahlbaumuseum in diesem Sommer sein erlebnispädagogisches Angebot. Unter dem Motto „Experimentelle Archäologie aus Europa“ sind acht Programme ins Leben gerufen worden, bei denen Wissensvermittlung und das Mitmachen im Mittelpunkt stehen.

Pfahlbauten-Museum will Europa-Gefühl stärken

Pfahlbauten-Museum will Europa-Gefühl stärken

Wenn die Menschen vor mehreren Jahrhunderten Salz herstellen wollten oder neue Werkzeuge brauchten, mussten sie handeln. Das funktionierte nicht nur in benachbarte Städte oder innerhalb ihres Volkes. Schon vor 6000 Jahren verband das heutige Europa der Handel mit Rohstoffen. Dieses gemeinsame Kulturerbe will das Pfahlbautenmuseum Unteruhldingen jetzt veranschaulichen.

Studenten von der Universität Tübingen sichern Funde aus der Steinzeit.

Steinzeitlichen Jägern und Fischern auf der Spur

Wertvolle Zeugnisse dafür, dass am Bodenseeufer schon vor rund 10 000 Jahren gelebt, gejagt und gefischt wurde: Funde aus der Mittelsteinzeit sind in Fischbach schon seit den 1950ern bekannt geworden. „Es sind Feuersteinwerkzeuge und -abschläge die dort von Mitarbeitern des Pfahlbaumuseums Uhldingen damals systematisch von Äckern abgesammelt wurden“, berichtet Museumsdirektor Gunter Schöbel. „Sie fanden Eingang in unser Archiv, wurden gerade dieses Jahr neu inventarisiert und sie sollen einer Bearbeitung im Rahmen von Abschlussarbeiten an der ...


Die Pfahlbauten in Unteruhldingen sind UNESCO-Weltkulturerbe.

Hunderte Pfähle an Pfahlbauten am Bodensee ausgewechselt

Das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen am Bodensee startet in die neue Saison. Dafür wurden 23 Häuser auf Vordermann gebracht, teilweise durch Spezialisten vom anderen Ende der Republik.

Am 24. März ist es soweit: Zum Start in die Osterferien haben alle an Archäologie Interessierten wieder die Möglichkeit, das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee zu besuchen. Seit Tagen sind die Mitarbeiter des Freilichtmuseums dabei, die 23 Häuser aus der Jungsteinzeit und aus der Bronzezeit auf Vordermann zu bringen.


Die Pfahlbauten laden zum Familientag ein.

Pfahlbau-Familientag mit Experimenten, Märchen und Clown Skobie

Für den Familientag am 1. September hat sich das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen etwas Besonderes ausgedacht: „Wir haben ein buntes Programm mit Unterhaltungselementen und archäologischen Versuchen zusammengestellt“, sagt Gunter Schöbel, der Direktor der Pfahlbauten.

Clown „Skobie“ trebit mit den Besuchern um 11.30, 13.30 und 14.40 Uhr allerlei Schabernack. Ab 12 Uhr verzaubert die Märchenerzählerin Sigrid Maute die kleinen Museumsbesucher mit ihren Erzählungen von Prinzen, Hexen und Zwergen, wie die Pfahlbauten mitteilen.