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Ian McEwan

Ian McEwans Satire über den Brexit

Ian McEwan hat nicht den ersten Roman über den Brexit geschrieben, wohl aber die erste Groteske. „Die Kakerlake“ ist teils zum Bersten komisch, aber auch zum Heulen tragisch - und nicht zu Unrecht umstritten. Nie zuvor ist der Erfolgsautor mit der Kritik an real existierenden Politikern derart an die Grenzen des guten Geschmacks gegangen - oder gar darüber hinaus, wie manche Kritiker meinen.

Nur wenige Wochen nach der englischen Originalausgabe von „The Cockroach“ hat der Zürcher Diogenes-Verlag den 144-Seiten-Text jetzt auf Deutsch ...

Ian McEwan

Von Kafka inspiriert: Ian McEwan schreibt Brexit-Roman

Inspiriert von Franz Kafkas berühmter Erzählung „Die Verwandlung“ hat der britische Erfolgsautor Ian McEwan (71) ein Buch über das Brexit-Chaos in Großbritannien geschrieben.

Der Roman „Die Kakerlake“ (Original: „The Cockroach“) werde am 27. November auf Deutsch erscheinen, teilte der Diogenes Verlag (Zürich) mit. Darin gehe es um die Verwandlung eines Mannes namens „Jim Sams“, der in seinem früheren Leben ignoriert oder gehasst wurde, jetzt aber auf einmal der mächtigste Mann Großbritanniens ist.

Ungewöhnliche Bühnen-Outfits und Bewegungen gehörten zur Aufführung dazu.

Das große Krabbeln

Kribbelndes Studiengangs-Thema: „Insekten“ lautete der Titel einer über dreistündigen multimedialen Aufführung von „Music&Movement“-Studierenden am Sonntagnachmittag im Saal der Hochschule.

Von Ekel bis Faszination reicht die menschliche Haltung gegenüber Vertretern der artenreichsten Tierklasse. Ob verachtetes „Ungeziefer“ oder bewunderte Schmetterlinge – die Studierenden und ihre Betreuer haben sich intensiv im Reich der Kerbtiere umgesehen und deren typische Bewegungen auf der Bühne umgesetzt.

Ist Daniel nun Thomas? Und ist er der Ehemann von Betty? Oder doch ihr Bruder? Mit Juli Zehs „203“ hat sich der Extraclub des Aa

Trau deinen Sinnen nicht

„Wir können nur sehen, was unsere Sinne uns zeigen.“ Betty bringt es auf den Punkt. Mit dem gesellschaftskritischen Verwirrspiel „203“ der Autorin Juli Zeh hat sich der Extraclub des Aalener Stadttheaters bei der Premiere im Alten Rathaus am Samstagabend unter der Regie von Marcus Krone an großen Stoff gewagt.

Gewagt und gewonnen. Denn dank einer raffinierten Inszenierung und beachtlichen schauspielerischen Leistungen der jugendlichen Akteure packt den Zuschauer kurz vor Schluss die fatalistische Erkenntnis: Wir sind alle ...


Das Landestheater Schwaben gastierte mit „Die Verwandlung“ im Theater Ravensburg.

Die Memminger rücken Kafka zu Leibe

Wie bringt man Franz Kafkas „Gregor Samsa“ in seinem ebenso neuartigen wie grotesken Aussehen auf die Bühne, ohne in einer Plattitüde zu enden? Das Gastspiel „Die Verwandlung“, mit dem das dreiköpfige Ensemble vom Memminger Landestheater Schwaben am Mittwochabend ins Theater Ravensburg angereist war, hat dieses Kunststück vollbracht. Auf unverblümte und nah am Publikum agierende Weise. Das zeigte sich offen für diese experimentelle Inszenierung von Pia Richter.


Das Landestheater Schwaben zeigt Kafkas „Die Verwandlung“ im Theater Ravensburg.

Weltliteratur von Frank Kafka im Theater

Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ zählt zu den bedeutendsten Texten der Moderne. Das Landestheater Schwaben zeigt die Geschichte am Mittwoch, 11. April, um 20 Uhr im Theater Ravensburg. Im Anschluss an die Aufführung kann im Nachgespräch im Theatercafé über das Stück diskutiert werden.

Kafka hat eine verblüffend einfache Geschichte erfunden, die ein höchst bizarres Geschehen erzählt und dabei die existenzielle Angst vor der Ausgrenzung, vor der Isolierung thematisiert.

Junge Choreographen begeistern mit dem Ulmer Ballettensemble des Ulmer Theaters

Strahlend schön und glücklich

Ihre viel gelobte Ballett-Inszenierung „Acqua“ konnte die Ballett-Compagnie des Theaters Ulm wie angekündigt am Dienstagabend im Stadttheater nicht aufführen. Dafür erlebten die Besucher das neunköpfige Ensemble in der Tanzstudie „Recortes“ (Erinnerungen) von Gustavo Ramírez Sansano im zweiten Teil des Abends. Die erste Partie gehörte fünf Szenen, entworfen von drei „Jungen Choreografen“.

Die einen waren enttäuscht, hatten sie sich gerade auf den in Lindau sehr beliebten Ulmer Ballettdirektor Roberto Scafati und sein jüngstes Werk ...


Yvonne Grosch mit ihrem Gesellenstück „Metamorphose“.

„Am Anfang gab es Muskelkater“

Der Käfer liegt auf dem Rücken. Beine zum Strampeln hat er nicht. Dafür sieht es so aus, als würde sich ein menschlicher Oberkörper aus dem Panzer befreien. Oder darin verschwinden. „Metamorphose“ hat Yvonne Grosch ihr Gesellenstück genannt und dabei Gregor Samsa vor Augen gehabt, der sich in der Erzählung „Die Verwandlung“ von Franz Kafka über Nacht in ein Ungeziefer verwandelt hat. 52 Stunden hat sie an ihrem Käfer gearbeitet. Mit Erfolg: Am Samstag wurde der 22-Jährigen ihr Gesellenbrief als Steinmetz und Steinbildhauerin überreicht.

„Man versteht, dass er Angst vor der Welt hatte“

Franz Kafka und sein Werk können sperrig sein. Generationen von Schülern haben sich in Gregor Samsa aus der „Verwandlung“ oder Josef K. aus dem „Prozess“ hineingedacht. Eine Theater-Collage von Torsten Kreilos, aufgeführt im Gymnasium, sollten den Autor und sein Werk greifbarer machen. Ob die Abiturienten, die sich auch diesmal mit dem „Prozess“ konfrontieren können, nun glauben, dass es ihnen fürs Abi geholfen hat, und wie sie das Stück fanden, hat unser Mitarbeiter Jakob Ehrenfried gefragt.

Rockgeschichte mit Selbstporträts

München (dpa) - Jim Morrison als Affenmensch, John Lennon als Pinguin und „Super“-Elton John: Die Ausstellung „The Art of Hard Rock“ zeigt in München vier Jahrzehnte Musikgeschichte aus künstlerischer Perspektive.

Zu ihrem 40. Geburtstag hat die „Hard Rock Cafe“-Kette im vergangenen Jahr ihr 73 000 Ausstellungsstücke umfassendes Archiv in den USA geöffnet und dort Schätze hervorgeholt wie Selbstporträts von Michael Jackson, Billy Idol und Jim Morrison oder Gemälde von Ringo Starr.