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Dax leicht  unter MDax

Dax über 13.500 Punkte - Rekordhoch im MDax

Der Dax hat am Freitag erstmals wieder seit rund einem Jahr über der Marke von 13.500 Punkten geschlossen. Zum Rekordhoch fehlen dem deutschen Leitindex damit keine 100 Punkte mehr.

Der MDax indes knackte im Handelsverlauf die Marke von 28.700 Punkten und kletterte in bis dahin noch nie erreichte Höhen. Mit einem Plus von 0,72 Prozent auf 13.526,13 Zähler beendete der Dax den Tag und legte im Wochenverlauf um 0,3 Prozent zu. An seine Bestmarke von 13.

Pharmakonzern Bayer

Glyphosat-Klagen gegen Bayer drastisch gestiegen

Die US-Klagewelle gegen Bayer wegen angeblicher Krebsgefahren von Unkrautvernichtern mit dem Wirkstoff Glyphosat reißt nicht ab, doch es könnte schon bald einen Vergleich geben.

Der im Rechtskonflikt vermittelnde Mediator Ken Feinberg sagte dem Finanzdienst Bloomberg am Donnerstag (Ortszeit), er sei „verhalten optimistisch“, dass innerhalb etwa eines Monats eine Einigung zwischen Bayer und den Klägern erzielt werden könnte. Zu den Bedingungen eines möglichen Vergleichs wollte der US-Staranwalt, der im Juni als Verhandlungsführer ...

Glyphosat-Klagen gegen Bayer drastisch gestiegen

Die US-Klagewelle gegen Bayer wegen angeblicher Krebsgefahren von Unkrautvernichtern mit dem Wirkstoff Glyphosat hat noch einmal drastisch zugenommen. Die Anzahl der Klagen sei inzwischen auf 75 000 bis 85 000 oder sogar noch mehr angestiegen. Das sagte der im Rechtskonflikt zwischen den Streitparteien vermittelnde Mediator Ken Feinberg dem Finanzdienst Bloomberg. Bayer selbst hatte die Zahl zuletzt im Oktober mit etwa 42 700 angegeben, was bereits mehr als eine Verdopplung gegenüber Juli gewesen war.

Aus Protest kippen Imker Honig vor Ministerium aus

Zwei Brandenburger Imker haben aus Protest gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung Honig vor dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft abgeladen und einen Teil auf der Treppe verschüttet. Bei dem Honig handelte es sich laut „Bündnis zum Schutz der Bienen“ um zweieinhalb Tonnen mit Glyphosat belasteten Honig aus dem Betrieb des Imkerpaars. Insgesamt müsse das Paar vier Tonnen Honig vernichten, der Schaden soll sich auf 60 000 Euro belaufen.

Julia Klöckner

Klöckner: Landwirte haben mehr Wertschätzung verdient

Bundesministerin Julia Klöckner (CDU) will im neuen Jahr das Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft verbessern.

Dafür bereite sie für den 21. Januar die erste Veranstaltung in einer Reihe von „nationalen Dialogforen“ vor, teilte die Landwirtschaftsministerin mit. „Dabei holen wir Landwirtschafts- und Umweltverbände, Verbraucher, Medien und Politik an einen Tisch. Wir müssen darüber reden, wie machbar welche Erwartungen sind oder was sie kosten.

Glyphosat

US-Regierung unterstützt Bayer in Glyphosat-Rechtsstreit

Bayer erhält im Berufungsverfahren gegen einen Schuldspruch wegen angeblicher Krebsrisiken von glyphosathaltigen Unkrautvernichtern Unterstützung der US-Regierung.

Das Justizministerium reichte am Freitag (Ortszeit) einen sogenannten Amicus-Schriftsatz beim zuständigen Gericht in San Francisco ein.

Bei dem Fall geht es um ein Urteil vom März, das Bayer in höherer Instanz aufheben lassen will. Der Kläger Edwin Hardeman hatte ein Unkrautvernichtungsmittel des von Bayer übernommenen US-Saatgutriesen Monsanto für seine ...

Glyphosat-Hersteller

Glyphosat-Hersteller beantragen neue EU-Zulassung ab 2023

Die Glyphosat-Hersteller haben ein Zulassungsverfahren in Gang gesetzt, damit der umstrittene Unkrautvernichter auch nach dem Jahr 2023 in der EU eingesetzt werden darf.

Ein entsprechender Antrag sei bereits bei der EU-Kommission und andere EU-Institutionen eingereicht worden, heißt es auf der Webseite einer Firmengruppe, die sich für das Produkt starkmacht - die „Glyphosate Renewal Group“.

Zu ihr gehören der deutsche Agrarchemiekonzern Bayer und Syngenta aus der Schweiz.

US-Gerichte verschieben Glyphosat-Prozesse gegen Bayer

Zwei weitere wichtige US-Prozesse gegen Bayer wegen möglicher Krebsrisiken glyphosat-haltiger Unkrautvernichter sind vertagt worden. Eine eigentlich für den 15. Januar geplante Gerichtsverhandlung im kalifornischen Lake County wurde nach Bayer-Angaben um etwa sechs Monate verschoben. Einer der Gründe dafür sei, dass die Streitparteien mehr Zeit für Vergleichsverhandlungen erhalten. Das gelte auch für einen Prozess, der am 21. Januar hätte beginnen sollen und nun auf zunächst unbestimmte Zeit vertagt wurde.

Glyphosat

Forscher weist Kritik an seinen Glyphosat-Studien zurück

Der Professor, der zwei Glyphosat-Studien geschrieben hat und dabei Monsanto als Geldgeber unerwähnt ließ, hat Kritik an seiner Arbeit vehement zurückgewiesen.

Er sei als Wissenschaftler „stets unabhängig“ gewesen und habe „ohne jede lenkende Einflussnahme von Dritten wissenschaftlich sauber gearbeitet“, erklärte der Agrarökonom Michael Schmitz am Freitag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

In den Studien von 2011 und 2015 stellt der Wissenschaftler das Pflanzenschutzmittel Glyphosat unter wirtschaftlichen ...

Monsanto

Kritik an Monsanto wegen Finanzierung von Glyphosat-Studien

Zwei Glyphosat-Studien sind vor einigen Jahren von der heutigen Bayer-Tochter Monsanto mitbezahlt worden, ohne dass diese Verbindung öffentlich gemacht wurde.

So eine verdeckte Einflussnahme auf die Debatte über den Unkrautvernichter sei „inakzeptabel“, teilte Lobbycontrol am Donerstag mit. Es geht um Studien des Gießener Instituts für Agribusiness, in dem Glyphosat als wichtig für die Landwirtschaft dargestellt wird: Ohne den Wirkstoff würden Milliardenverluste drohen, warnten die Autoren.