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Marina Abramovic

Abramovic eröffnet Spielzeit an Bayerischer Staatsoper

Mit mehrmonatiger Verspätung feiert das Bühnenwerk „7 Deaths of Maria Callas“ der Performance-Künstlerin Marina Abramović nun am 1. September seine Uraufführung in der Bayerischen Staatsoper. Das Stück werde die neue Spielzeit eröffnen, drei Wochen früher als üblich, teilte die Oper am Mittwoch in München mit. Die mit Spannung erwartete Inszenierung sollte eigentlich bereits im April auf die Bühne kommen. Wegen der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie konnte der Termin aber nicht eingehalten werden.

Wiederöffnung der Dresdner Semperoper

Anna Netrebko feiert Rollendebüt in Dresden

Grandios, bezaubernd, besonders: Majestätisch betritt sie die Bühne der Dresdner Semperoper, in einer schwarzen, im Graffito-Stil bestickten Taftrobe.

Anna Netrebko ist Elisabetta, Königin von Spanien - ohne Kostüm und Perücke. Mit dem ersten Ton des Duetts „Io vengo a domandar“ aus Giuseppe Verdis „Don Carlo“ nimmt ihre Stimme die rund 330 Zuhörer gefangen, die später die russische Sopranistin, eine der prominentesten Sängerinnen der Gegenwart, feiern.

Dresdner Semperoper

Grandiose Elisabetta - Netrebko feiert Debüt in Dresden

Grandios, bezaubernd, besonders: Majestätisch betritt sie die Bühne der Dresdner Semperoper, in einer schwarzen, im Graffito-Stil bestickten Taftrobe. Anna Netrebko ist Elisabetta, Königin von Spanien - ohne Kostüm und Perücke.

Mit dem ersten Ton des Duetts „Io vengo a domandar“ aus Giuseppe Verdis „Don Carlo“ nimmt ihre Stimme die rund 330 Zuhörer gefangen, die später die russische Sopranistin, eine der prominentesten Sängerinnen der Gegenwart, feiern.

Leerer Saal

Die Theater-Saison ist beendet

Der Hauptausschuss der Stadt Ulm hat in einer Sondersitzung am vergangenen Freitag zwei weitreichende Entscheidungen getroffen: Die aktuelle Spielzeit am Theater Ulm ist vorzeitig beendet – und das Abonnement-System wird für die kommende Saison 2020/2021 stillgelegt. Damit kommt der Ausschuss der Bitte des Stadttheaters entgegen.

Intendant Kay Metzger begründete diesen Schritt im Hauptausschuss: Das Programm für 2020/21 werde nicht „fristgerecht und titelgemäß“ über die Bühne gehen können.

Leere Innenstadt

Erste Lockerungen verschaffen Bregenz ein klein wenig Normalität in der Corona-Krise

Die ins Bläuliche gehenden Augen von Kerstin Laubmann strahlen. Vermutlich gilt dies auch fürs ganze Gesicht der Bregenzer Boutiquen-Inhaberin. Von der Nase abwärts ist es aber nicht zu sehen. Eine weiße Gesichtsmaske verdeckt vorschriftsmäßig Nase und Mund. Aber dieses Corona-Accessoire hemmt ihre gute Laune nicht, während sie durch den Laden im Zentrum der Vorarlberger Hauptstadt wandert. „Endlich kommt wieder etwas Normalität ins Leben“, meint sie munter.

„Unglückliches Orchester“: BRSO ersehnt Ende des Shutdowns

Aktuell ohne Chefdirigent und ausgebremst durch die Corona-Krise, steht das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) vor einer ungewissen Zukunft. „Ein Orchester, das nicht spielen kann, ist ein unglückliches Orchester“, sagte Nikolaus Pont, Manager des BRSO, am Freitag in München. Man hoffe, am 20. April die Proben wieder aufnehmen zu können. Der Druck auf die Musiker und das Management werde mit jedem Tag des Shutdowns größer. „Das ist natürlich eine sehr unbefriedigende Situation.

Münchner Opernfestspiele: Vorerst keine Absage

Die Münchner Opernfestspiele sind anders als die Bayreuther Festspiele derzeit noch nicht abgesagt. „Wir werden gemeinsam mit allen Direktoren des Hauses und in Abstimmung mit dem Ministerium Anfang Mai über die Durchführung der Festspiele entscheiden“, sagte der Intendant der Bayerischen Staatsoper, Nikolaus Bachler, am Mittwoch auf Anfrage. Nach jetzigem Stand würden die Proben am 18. Mai beginnen.

Vom 21. Juni bis zum 31. Juli stehen unter anderem Premieren der Opern „Castor und Pollux“ von Jean-Philippe Rameau sowie Giuseppe ...

Berliner Staatsoper Unter den Linden

Opern feiern Premieren und Kultstücke im Netz

Gefeierte Neuinszenierungen oder jahrzehntealte Kostbarkeiten: Die Corona-Krise beschert Opernfreunden zurzeit eine große Auswahl an Highlights - und das kostenlos. Denn wegen der Pandemie sind die Opernhäuser weltweit geschlossen und stellen ihre musikalischen Schätze ins Internet. Eine Auswahl.

- Der weltberühmte Künstler Georg Baselitz besorgte das Bühnenbild, auf der Bühne drängten sich die Stars: Mit der Neuinszenierung von Richard Wagners letzter Oper „Parsifal“ wurden im Juni 2018 an der Bayerischen Staatsoperdie ...

Frank Zander

Von „My Corona“ bis „Nabucco“ - Songs zur Pandemie

Corona-Katastrophe und Musik im Internet - wie passt das zusammen? Was vor einigen Wochen, am Anfang der Krise, mit veralbernden Videoclips noch halbwegs lustig begann, hat sich längst gewandelt: Appelle, Warnungen, Trauer und Solidarität lösen Jux und Ironie ab. Die musikalische Verarbeitung der Epidemie - eine Auswahl.

ANFANGS LUSTIG: DIE HIT-PARODIE „MY CORONA“

Vor gut 40 Jahren hatte die Rockband The Knack mit „My Sharona“ einen Welthit, das Lied ist immer noch mitreißend.

Elbphilharmonie

Immer mehr Bühnen stellen Spielbetrieb ein

Von Elbphilharmonie bis Semperoper: An immer mehr Bühnen in Deutschland ruht wegen der Ausbreitung des Coronavirus den Spielbetrieb.

So pausieren die Semperoper und das Staatsschauspiel in Dresden zunächst bis 19. April, wie das sächsische Kulturministerium mitteilte. Die Museen in der Stadt sollen vorerst grundsätzlich geöffnet bleiben, aber besondere Hygienemaßnahmen ergreifen.

Auch in Hamburg wurden alle Veranstaltungen in staatlichen Theatern und Konzerthäusern bis Ende April per Erlass untersagt.