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Großkundgebung in Rom

Salvini führt Anti-Regierungs-Demo in Rom an

Der Rechtspopulist Matteo Salvini hat in der italienischen Hauptstadt Rom eine Großkundgebung gegen die neue Regierung angeführt.

Eineinhalb Monate nach dem Antritt der derzeitigen Koalition füllten zahlreiche Regierungsgegner bei der Protestveranstaltung „Orgoglio Italiano“ (Italienischer Stolz) die zentrale Piazza San Giovanni, die eigentlich für linksgerichtete Versammlungen bekannt ist. „Wir werden zurückkehren, und zwar bald“, sagte Salvini bei der Kundgebung.

Mann in mitten von Käse

Angriff auf das Herz Italiens

Parmesan ist nicht irgendein Käse, den man in kleinen Tütchen gerieben im Supermarkt kauft und auf Nudeln streut. Parmesan ist in Italien ein Heiligtum, seine Herstellung gleicht einer Religion. Er wird seit Jahrhunderten nach dem gleichen Verfahren produziert. Nur ausgewählte Erzeuger in der Region um Parma, Modena, Reggio Emilia und Bologna dürfen die großen, goldenen Laibe herstellen. Doch Parmesan ist nicht bloß Identität und Nationalstolz. Er ist auch ein Exportschlager und – wie der gesamte Nahrungsmittelsektor in Italien – ein enormer ...

KOMBO - Oliven, Wein und Parmeesan

Trump bedroht Heiligtümer Parmesan und Olivenöl

Parmesan ist nicht irgendein Käse, den man in kleinen Tütchen gerieben im Supermarkt kauft und auf Nudeln streut. Parmesan ist in Italien ein Heiligtum, seine Herstellung gleicht einer Religion.

Er wird seit Jahrhunderten nach dem gleichen Verfahren produziert. Nur ausgewählte Erzeuger in der Region um Parma, Modena, Reggio Emilia und Bologna dürfen die großen, goldenen Laibe herstellen. Doch Parmesan ist nicht bloß Identität und Nationalstolz.

Mont Blanc

Sorge um Absturz des „kranken“ Gletschers am Mont Blanc

Die Sorgen um einen gefährdeten Gletscher am Mont Blanc wachsen. Auf italienischer Seite drohen wegen steigender Temperaturen Teile des Planpinceux-Gletschers abzustürzen, weshalb die Gemeinde Courmayeur zwei Straßen gesperrt hatte.

„Die Nachricht von einem Gletscher auf italienischer Seite des Mont Blancs (...), der einzubrechen droht, ist ein Alarm, der uns nicht unbekümmert lassen darf, (...) er sollte uns alle aufrütteln“, sagte Premierminister Giuseppe Conte bei der UN-Vollversammlung in New York am Dienstag (Ortszeit).

Seenotrettung im Mittelmeer

Kommt der große Wurf in der Seenotrettung?

Für die selbsterklärte Wertegemeinschaft Europa ist es ein unwürdiges Bild: Immer wieder sitzen aus Seenot gerettete Migranten tagelang auf Rettungsschiffen fest, weil die nahe gelegenen Mittelmeerländer Malta und Italien ihre Häfen nicht öffnen wollen.

Es sind Menschen, die vor den Folterlagern in Libyen fliehen und die oft tödliche Fahrt übers Mittelmeer wagen. Italien und Malta fordern, dass andere EU-Staaten zusagen, ihnen alle Migranten an Bord der Schiffe abzunehmen.

Steinmeier für Entlastung Italiens bei Flüchtlingen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat eine Unterstützung Italiens in der Flüchtlingsfrage durch die Europäische Union angemahnt.

Man müsse nach europäischen Lösungen suchen, „die Italien tatsächlich auch entlasten“, sagte er am Donnerstag in Rom nach einem Gespräch mit Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella. „Zentral ist aus unserer Sicht, dass der Rest von Europa Italien bei dieser Aufgabe nicht alleine lässt.“ Auch Deutschland und Italien müssten bei diesem Thema wieder enger zusammenarbeiten.

Macron fordert effizientere Migrationspolitik

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat eine effizientere Migrationspolitik in Europa gefordert. Uneinigkeit über Zuständigkeiten habe die Politik in der Vergangenheit ineffizient bei der Verhinderung von Fluchtbewegungen und bei der Weiterverteilung von Flüchtlingen gemacht. Das sagte Macron nach einem Treffen mit Italiens Ministerpräsidenten Giuseppe Conte in Rom. Er zeigte sich zuversichtlich, nun in Europa zu einem automatischen Verteilmechanismus zu kommen.

Italiens Ex-Premier Renzi

Italiens Ex-Premier Renzi verlässt Sozialdemokraten

Der ehemalige italienische Ministerpräsident Matteo Renzi verlässt die mitregierenden Sozialdemokraten (PD) und will eine neue Partei gründen. Die Sozialdemokraten hätten „keine Zukunftsvision“, begründete Renzi seinen Schritt in der Zeitung „La Repubblica“ (Dienstag).

Befürchtet wird, dass Renzis Entscheidung die gerade vereidigte Regierung aus den einst zerstrittenen Parteien PD und Fünf-Sterne-Bewegung destabilisiert.

Zusammen rund 30 und damit ein knappes Fünftel der PD-Abgeordneten und -Senatoren könnten sich der ...

Von Bord

Deutschland will jeden vierten Bootsflüchtling aufnehmen

Im Ringen um die Verteilung von im Mittelmeer geretteten Migranten in Europa ist die Bundesregierung bereit, jeden vierten in Italien ankommenden Bootsflüchtling aufzunehmen.

Innenminister Horst Seehofer sagte der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag), die Gespräche liefen noch. Wenn aber alles bleibe wie besprochen, „können wir 25 Prozent der aus Seenot geretteten Menschen übernehmen, die vor Italien auftauchen“. „Das wird unsere Migrationspolitik nicht überfordern“, versicherte der CSU-Politiker.

Giuseppe Conte

Italiens Premier Conte wirbt um Unterstützung in Brüssel

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte wirbt in der Europäischen Union um Unterstützung für seine neue Mitte-Links-Regierung. Bei seinem Antrittsbesuch in Brüssel schlug er vor allem beim bisherigen Streitthema Haushaltspolitik sanftere Töne an.

In Sachen Migration fordert er hingegen mehr Solidarität. Das neue Kabinett Conte war am 5. September vereidigt worden. Die ebenfalls von Conte geführte frühere Regierung aus Fünf Sternen und rechter Lega war im August zerbrochen.