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Hintergrund: Die vier Todesfälle beim Giro dItalia

Berlin (dpa) - Die Nachrichtenagentur dpa dokumentiert die vier tödlichen Unfälle in der Geschichte des Giro d´Italia.

1952: Der italienische Rennfahrer Orfeo Ponsin prallte auf der vierten Etappe bei einer Abfahrt gegen einen Baum.

1976: Der Spanier Juan Manuel Santisteban stürzte auf der ersten Etappe des Giro in Catania und erlag einem Schädelbasisbruch.

1986: Der Italiener Emilio Ravasio stürzte auf einer Etappe in Palermo.

Doping

Wirbel um Torris Bankrotterklärung im Doping-Kampf

Rom (dpa) - Italiens oberster Dopingjäger Ettore Torri stellt den Kampf gegen Doping als aussichtslos dar und kann sich sogar die Freigabe von leistungssteigernden Mitteln vorstellen.

Es seien ohnehin alle Radprofis gedopt und der Medikamentenmissbrauch nicht auszumerzen, sagte der Vorsitzende der italienischen Anti-Doping- Kommission der Nachrichtenagentur AP und sorgte damit international für großes Aufsehen.

Als er merkte, welch hohe Wellen seine Aussagen schlugen, ruderte der 78-jährige Jurist zurück.

Cottbuser Hondo im Tour-Aufgebot von Lampre

Cottbus (dpa) - Der Cottbuser Radprofi Danilo Hondo ist erwartungsgemäß vom italienischen Team Lampre für die am 3. Juni in Rotterdam beginnende 97. Tour de France nominiert worden. Der 36-jährige Wahl-Schweizer steht damit vor seiner dritten Tour-Teilnahme nach 2002 und 2004.

Hondo, der kürzlich seinen Vertrag bei Lampre bis Ende 2012 verlängert hat, soll vor allem den vierfachen Tour-Etappensieger Alessandro Petacchi (Italien) bei den Sprintankünften unterstützen.

Triumph

Italien bejubelt Bassos „Wiedergeburt“ beim Giro

Verona (dpa) - Gut, besser, Basso: Die Radsportnation Italien bejubelt Ivan Bassos zweiten Sieg beim Giro dItalia als „Wiedergeburt“ eines ihrer großen Radsporthelden.

Vier Jahre nach seinem ersten Sieg bei der Italien-Rundfahrt und seiner verbüßten Dopingsperre ist der 32-Jährige wieder ganz oben und damit einer der Titelanwärter für die Tour de France. „Ein Triumph“, titelte der „Corriere dello Sport“. Und die „Gazzetta dello Sport“ schrieb über den Mann im rosafarbene Siegertrikot: „Basso - der Himmel ist rosarot!

Gesperrt

CERA-Doping: Zwei Jahre Sperre für Di Luca

Rom (dpa) - Der italienische Radprofi Danilo Di Luca ist wegen Dopings zu einer Sperre von zwei Jahren verurteilt worden. Außerdem belegte das Gericht des Nationalen Olympischen Komitee Italiens (CONI) den Gewinner des Giro dItalia 2007 mit einer Geldstrafe in Höhe von 280 000 Euro.

Nach Überzeugung der Richter in Rom hat sich der Italiener beim Giro im vergangenen Jahr mit dem Epo-Präparat CERA gedopt. Die Anklage hatte eine Sperre von drei Jahren gefordert.

dpa-Nachrichtenüberblick Sport

BGH billigt Stadionverbot bei bloßem Verdacht

Karlsruhe (dpa) - Stadionverbote gegen Fußballfans können auch dann zulässig sein, wenn die Beteiligung an Gewalttätigkeiten nicht nachgewiesen ist. Das hat der Bundesgerichtshof am Freitag in Karlsruhe entschieden. Damit wies das Gericht die Klage eines Fans und Dauerkarteninhabers des FC Bayern München ab, der nach einem Spiel beim MSV Duisburg im März 2006 mit einer Gruppe des Fanclubs „Schickeria München“ in eine Randale mit Duisburger Fans geraten war.

Anti-Doping-Staatsanwaltschaft in Italien?

Der Turiner Staatsanwalt Raffaele Guariniello hat die Einführung einer zentralen Anti-Doping-Staatsanwaltschaft in Italien gefordert. Damit könne man effizienter gegen Doping im Sport vorgehen, sagte der Jurist in einem Interview des «Corriere della Sera».

«In Italien haben wir ein optimales Anti-Dopinggesetz, aber noch kein systematisches Vorgehen», sagte Guariniello, der sich mit seinen Ermittlungen gegen Juventus Turin, den verstorbenen Radstar Marco Pantani sowie bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin als ...

Deutschland-Tour ohne Andreas Klöden

Rad-Profi Andreas Klöden verzichtet auf einen Start bei der am 29. August beginnenden Deutschland-Tour und bestreitet stattdessen vom 30. August bis 21. September die Spanien-Rundfahrt.

Diese Entscheidung fällte der Wahl-Schweizer zusammen mit der Sportlichen Leitung seines Rennstalls Astana bei der derzeit laufenden Tour de Limousin in Frankreich. «Für Astana ist die Vuelta als eine der drei großen Rundfahrten im Jahr sehr wichtig und wir möchten die Rundfahrt natürlich gewinnen», sagte Klöden.

Radprofi Sella gesteht Doping und nennt Lieferant

Der italienische Radprofi Emanuele Sella hat Blutdoping mit dem EPO-Präparat CERA gestanden. Bei der Anhörung vor der Anti-Doping-Kommission des Nationalen Olympische Komitee Italiens (CONI) nannte der dreifache Giro dItalia-Etappensieger in Rom auch seinen EPO-Lieferanten.

Sella war bei einer unangekündigten Dopingkontrolle am 23. Juli positiv getestet worden. Wie sein bereits zuvor geständiger Landsmann Riccardo Ricco hofft Sella nun auf eine Reduzierung der Dopingsperre von 24 auf 12 Monate.

Die Favoriten der 95. Tour de France

(Silence-Lotto): Als Tour-Zweiter des Vorjahres der logische Topfavorit für dieses Jahr, zumal der Australier auf das erfolgreichste Frühjahr seiner Karriere zurückblickt:

Platz drei bei der Andalusien-Rundfahrt, Gesamtsieg bei der Settimana Ciclista, zweiter Platz bei der Baskenland-Rundfahrt, beim Flèche Wallonne und zuletzt beim Criterium Dauphiné Libéré. Evans Tour-Vorbereitung lief perfekt. Ex-Telekom-Team-Manager Walter Godefroot nahm Evans 2004 nicht mit zur Tour, weil er trotz vielversprechender Ergebnisse wegen seiner ...