Suchergebnis

Ist seit vier Jahren Bürgermeister in Oberstadion: Kevin Wiest.

„Habe meine Berufung gefunden“

Auf acht Jahre wurde Kevin Wiest am 25. September 2016 zum Bürgermeister von Oberstadion gewählt. Nach vier Jahren im Amt steht für den 41-Jährigen ein Zwischenfazit zur Halbzeit an. Im Gespräch mit SZ-Redakteurin Selina Ehrenfeld spricht der Bürgermeister deshalb über erfüllte Wahlversprechen, die finanzielle Lage der Gemeinde und seinen Lieblingsort in Oberstadion.

Seit vier Jahren sind Sie Bürgermeister von Oberstadion und haben damit quasi die Halbzeit erreicht.

 Auf der Ostseite des Schlierbaches (unser Bild) möchte der Hüttlinger Gemeinderat vom Badgebäude bis hin zur Brücke beim Verein

Der Schlierbach bekommt ein Mäuerle

Der Gemeinderat Hüttlingen hat in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag einen historischen Beschluss gefasst. Eine Mauer am Schlierbach soll das Naturerlebnisbad in Niederalfingen künftig vor Hochwasser schützen.

Der letzte Maisonntag vor ziemlich genau vier Jahren gerät in Niederalfingen so schnell nicht in Vergessenheit. Damals suchte ein Jahrhunderthochwasser das idyllische Schlierbachtal in Niederalfingen heim. Fast alle Häuser entlang des ansonsten so harmlosen Bächleins wurden damals überflutet.

 Schlecht bewertet wurde der Abschnitt der Schwarzach auf Ertinger Gemarkung (hier bei der Talmühle) vor allem durch die gradlin

„Traumhafte Verhältnisse“ für den Biber

- Kein gutes Zeugnis schrieb Josef Grom in der Fortschreibung des Gewässerentwicklungsplans den etwa 20 Kilometer langen Bächen und Gräben aus, die die Gesamtgemeinde durchfließen. Dies vor allem in Bezug auf einen naturnahen Zustand, wie es die Gesetzgebung fordert. Er zeigte auf, wo Handlungsbedarf besteht und wie auch mit einfacheren Mitteln hier entgegengewirkt werden kann. Dabei sind alle bewerteten Bäche und Gräben sogenannte Gewässer zweiter Ordnung, für deren Unterhaltung die Gemeinde zuständig ist.

 Der Biberbeauftragte Jörg Trowitzsch zeigt bei der Gewässerschau eine Biberhöhle am Altarm der Donau. SZ-Fotos: Schick

Gewässerschau: Der Biber genießt seinen Lebensraum

Keine allzu großen Probleme hat die Gewässerschau des Landratsamts auf Gemarkung Öpfingen ans Licht gebracht. Drei Gebiete – den renaturierten Uferbereich des Mühlbachs, den Altarm der Donau und den Hohengraben – haben Hannah Gerstlauer von der unteren Wasserbehörde, Christian Schütz und Julia Nagler von der unteren Naturschutzbehörde in Begleitung von Öpfingens Bürgermeister Andreas Braun, Bauhofleiter Stephan Munding und des Biberbeauftragten Jörg Trowitzsch am Donnerstagvormittag inspiziert.

Seibranz und Gospoldshofen stehen auf der Agenda

Das Wassergesetz Baden-Württemberg verpflichtet die Träger der Unterhaltungslast, in regelmäßigen Abständen Gewässerschauen an den in ihrer Verantwortung liegenden Gewässern anzuberaumen. Die Stadt Bad Wurzach ist auf ihrem Gemeindegebiet Träger der Unterhaltungslast für zahlreiche Gewässer und Bäche. In diesem Jahr sind Erkundungen am Dienstag, 3. März, in den Stadtteilen Seibranz und Gospoldshofen vorgesehen, wie die Stadtverwaltung mitteilt.

„Auch aufgrund der Hochwasserereignisse vergangener Jahre führt die Stadt ...

Die Uferstreifen werden genau kontrolliert. (von links) Carmen Kiefer, Axel Beutner, Lena Ritter und Patrick Gohl

Am Bachrand gibt’s manches zu bemängeln

Der Bach glitzert im Sonnenlicht. Gurgelnd und plätschernd fließt das Wasser die Stufen der Fischtreppe hinunter und ergießt sich in die Schussen. Leise tönt der Schlag der Kirchenglocken. Es ist 9 Uhr. Am Meckenbeurer Bach haben sich Vertreter von Gemeinde und Landratsamt zur jährlichen Gewässerschau eingefunden.

„Die Fischtreppe haben wir vor drei Jahren eingebaut – und sie funktioniert“, erzählt Ortsbaumeister Axel Beutner stolz. Über die flachen Steinstufen sind schon Fische gegen die Strömung in den Bach gewandert.

Bei der Gewässerschau am Donnerstag erfolgt die Begehung von der Mündung des Meckenbeurer Bachs in die Schussen bis hin zum Hang

Augenmerk gilt Meckenbeurer Bach

Das Wassergesetz im Land verpflichtet die Träger der Unterhaltungslast, in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau an jenen Gewässern abzuhalten, die in ihrer Verantwortung liegen. Die Gemeinde Meckenbeuren ist auf ihrem Gemeindegebiet Träger der Unterhaltungslast für das Gewässer „Meckenbeurer Bach“ mit seinen Nebengewässer. Deshalb führt sie am Donnerstag, 7. November, gemeinsam mit dem Landratsamt Bodenseekreis entlang des Meckenbeurer Bachs eine Gewässerschau durch.

 Die Riß am Sohlabsturz bei der Schiggenmühle. Auch hier muss eingegriffen werden, um unter anderem die Situation für die Fische

Naturnahe Gewässer in Ingoldingen als Ziel

Die Gemeinde Ingoldingen muss mehr als 30 Kilometer Gewässer auf ihrer Gemarkung unterhalten. Dies wurde bei der Vorstellung des Gewässerentwicklungsplans im Gemeinderat deutlich. Den größten Anteil hat die Riß mit rund 11, 2 Kilometern. Insgesamt sieht der Plan vor, dass die Gemeinde mehrere Maßnahmen zur Renaturierung ergreift, da nur fünf Prozent der Gewässer in einem naturnahen Zustand sind. Demnach müssen in Zukunft nach und nach 95 Prozent verändert werden.

Biber sorgt für Gefahren: Bürgermeister fordern schnelles Handeln

Um sich ein Bild von den Schäden durch den Biber zu machen, ist CDU-Landtagsabgeordneter Manuel Hagel am Donnerstag nach Rottenacker gekommen. „Wir haben es hier längst nicht mehr mit einem putzigen Baumeister zu tun, sondern mit einem Schädling. Er sorgt inzwischen für einige Gefahren“, sagte Bürgermeister Karl Hauler.

Er forderte von der Politik schnelles Handeln. Denn der Aufwand, um die Schäden des Bibers zu beseitigen, nehmen ihm zufolge immer mehr zu.

Gemeinsam mit Pädagogen vom Fischmobil können Kinder am Sonntag in Ennetach erkunden, welche Tiere in der Ablach leben.

Jubiläum wird zum Familienfest

Einer der kleinsten Vereine im Mengener Stadtgebiet feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Der Fischereiverein Ennetach lädt dazu alle Interessierten am Sonntag, 7. April, ab 10 Uhr zur Jubiläumsfeier ins Bürgerhaus nach Ennetach ein. Neben Informationen zum Verein und seinen Aktivitäten können die Fischarten aus der Ablach in einem Aquarium bewundert werden und Kinder an Aktionen des Fischmobils teilnehmen.

16 aktive und zehn passive Mitglieder zählt der Fischereiverein derzeit.