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 Ein Bäumchen als Dank für einen sehr lebendigen und gut besuchten Vortragsabend: Jörg van Veen von der Kulturgemeinde (links) ü

Was vom Versailler Vertrag heute nachwirkt

„Der Zweite Weltkrieg führte in die totale Katastrophe. Aus ihr erwuchs schließlich der Friede, den wir bis heute genießen dürfen.“ Es waren – fast – die Schlussworte, die Stadtarchivar Rainer Jensch hinter seinen 90-minütigen Vortrag am Mittwochabend in der Badstube setzte. Auf Einladung der Kulturgemeinde führte Jensch anlässlich des vor 100 Jahren geschlossenen Versailler Vertrags seine Zuhörer zurück in eine Zeit, als auch in Wangen Hyperinflation, Hunger und vielschichtige Kriegsfolgen das Leben bestimmten.

 Kulturamtsleiter Andreas Ruess (links) begrüßt als Gastgeber des 23. Oberschwabentags Thomas Zotz und Edwin Ernst Weber von der

Geschichte der Fähre hinterlässt bleibenden Eindruck

Rund 150 Mitglieder und Interessierte sind am vergangenen Samstag der Einladung der Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur in das Stadtforum gefolgt. Anlass war der 23. Oberschwabentag. Der bot die Gelegenheit, sich einen Tag lang eingehend über die gastgebende Jubiläumsstadt zu informieren. Als Urzelle des städtischen Kulturlebens hat besonders die Historie der Fähre einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Kulturamtsleiter Andreas Ruess nennt während seiner Präsentation Künstlernamen, die Eingang in die Fähre gefunden ...

 Edwin ErnstWeber

„Verspätung“ als Glück für die Region Oberschwaben

Zahlreiche Mitglieder und Interessierte sind am Samstag der Einladung der Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur (GO) zum 23. Oberschwabentag in das Stadtforum Bad Saulgau gefolgt. Welche Anliegen und Ziele verfolgt der gemeinnützige Verein, der sich 1996 gegründet hat und dessen Geschäftsstelle am Landratsamt Sigmaringen angesiedelt ist. SZ-Mitarbeiterin Anita Metzler-Mikuteit hat sich mit dem Geschäftsführer Edwin Ernst Weber unterhalten.

 Der Standort Schulzentrum soll komplett neu ausgerichtet werden.

Weingarten muss sich für Schulen massiv verschulden

Es ist das größte kommunale Investitionsprojekt in der Geschichte der Stadt Weingarten: Die Neuausrichtung des Schulstandortes wird Kosten zwischen 49 und 60 Millionen Euro verursachen. Weil jedoch nur mit Zuschüssen zwischen 10 und 15 Millionen Euro zu rechnen ist, bleiben an der Stadt zwischen 39 und 46 Millionen Euro hängen. Und genau das wird die Stadt Weingarten an ihre Belastungsgrenze bringen. Mehr noch. Weingarten wird sich massiv verschulden müssen.

 Siegfried Weishaupt: Baute das erfolgreiche Brennergeschäft des Vaters aus.

Unternehmer, Mäzen, Kunstsammler: Siegfried Weishaupt wird 80

Er ist eine der prägenden Persönlichkeiten Oberschwabens, vor allem in der Wirtschaft, aber auch weit darüber hinaus. Wenn Siegfried Weishaupt heute seinen 80. Geburtstag feiert, kann er auf ein äußerst erfolgreiches Lebenswerk zurückblicken, und wer ihn kennt, weiß, dass dieses auch noch keineswegs abgeschlossen ist. Sein Engagement auf vielen Feldern der Wirtschaft, der Kultur und der Kunst ist auch an der Schwelle zum neunten Lebensjahrzehnt ungebrochen.

Angelehnt an die historischen Umzüge bei den Heimattagen und dem Fuhrmannstag wird es am Sonntag, 14. Juli, einen großen Umzug m

Feier mit Fotos, Festumzug und Feuerwerk

Mit einer Jubiläumswoche vom 6. bis 14. Juli wird in diesem Jahr 1200 Jahre Ennetach gefeiert. Um Synergieeffekte zu schaffen, ist das Fest mit dem Fuhrmannstag zusammengelegt worden. Insgesamt steht dem Festausschuss um Heike Leven, die bei der Stadt für Veranstaltungen zuständig ist, dafür ein Budget von 45 000 Euro zur Verfügung.

Die erste Erwähnung des Orts Mengen findet sich in derselben Urkunde, in der auch Bad Saulgau genannt wird.

 Fotograf Helmut Hirler stellt Fotografien seiner neuen Heimat Neuseeland oberschwäbischen Motiven gegenüber. Hier das Kloster S

Im Kern steht die Frage: Hat das Schwäbische eine Überlebenschance?

„S goht weiter“ – das Leben geht weiter – das Leben muss weitergehen: Der an und für sich eher skeptische Oberschwabe führt dieses schicksalhafte Wort gerne im Mund, wenn er Mut machen, antreiben will. Nur: Wie geht es weiter? Und wohin steuert unsere Gesellschaft? Diese Fragen thematisiert das neue Buch „S goht weiter“, erschienen in der Biberacher Verlagsdruckerei.

Demografischer Wandel, Migration, Handys und Smartphones verändern das Zusammenleben.

 Um 1750 schuf der Bildhauer Johann Joseph Christian mit dem „Schweigeengel“ für das Münster in Zwiefalten eine der schönsten Sk

Barock – und noch viel mehr

Man kann sich ein Lächeln nicht verkneifen: Ausgerechnet der „Schweigeengel“ aus dem Münster Zwiefalten prangt auf dem Einband des noch druckfrischen Buches von Eva Moser und Uwe Degreif über die Kunst in Oberschwaben. Wäre also eher Schweigen angebracht, weil diese Kunst nicht der Rede wert ist? Natürlich nicht. Gerade jene weiß schimmernde, ebenso elegante wie spirituell aufgeladene Engelsfigur mit dem Finger auf den Lippen, geschaffen vom begnadeten Riedlinger Barockbildhauer Johann Joseph Christian, beweist aufs Schönste, zu welchen ...

 Im Sommer dieses Jahres bekam Peter Eitel als erster Ravensburger die Staufermedaille des Landes durch Sozialminister Manne Luc

Der ehemalige Ravensburger Stadtarchivar Peter Eitel feiert 80. Geburtstag

Heute, an seinem 80. Geburtstag, kann Peter Eitel, von 1973 bis 1989 Leiter des Ravensburger Stadtarchivs und der Städtischen Sammlungen, auf ein imponierendes wissenschaftliches Lebenswerk zurückblicken. Mit rund 300 Titeln hat sich der erst im Sommer als erster Ravensburger mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnete Historiker einen Namen gemacht, nicht nur als Fachmann für die Geschichte der ehemaligen freien Reichsstadt Ravensburg, sondern ganz Oberschwabens.

 Die Besucher, darunter auch einige Geistliche, hören den Rednern zu.

Zwischen klarer Gegnerschaft und taktischer Mitarbeit

Der eine war förderndes SS-Mitglied, der andere hat die NS-Ideologie öffentlich kritisiert: Eine Tagung im Schloss Meßkirch hat mit zahlreichen Vorträgen das unterschiedliche Verhältnis der Bischöfe Conrad Gröber und Joannes Baptista Sproll zum Nationalsozialismus unter die Lupe genommen. Conrad Gröber war Erzbischof von Freiburg, er stammt aus Meßkirch, er ist Ehrenbürger, eine Straße in Meßkirch ist nach ihm benannt. Doch in jüngster Zeit ist wieder Kritik an Gröbers Verhältnis zum Nationalsozialismus zur Sprache gekommen.