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Berthold Huber

Promi-Geburtstag vom 15. Februar 2020: Berthold Huber

Für seinen 70. Geburtstag hat Berthold Huber einen Besuch des Frankfurter Zoos mit seiner Enkelin geplant. Abends werde er noch mit seiner Familie essen gehen, sagt der frühere IG-Metall-Chef, zu dessen Ehren noch vor zehn Jahren Angela Merkel (CDU) zum Dinner ins Kanzleramt geladen hatte.

2010 war Huber auf dem Höhepunkt seines Einflusses, nachdem er sich in der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 zum Chefpragmatiker der deutschen Wirtschaft entwickelt hatte.

Containerverladung in Hamburg

Deutsche Wirtschaft stagniert Ende 2019

Die deutsche Wirtschaft geht ohne nennenswerten Rückenwind ins laufende Jahr. Nachdem Europas größter Volkswirtschaft Ende 2019 die Puste ausgegangen ist, fehlt ein kräftiger Impuls für die nächsten Monate.

Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Zeitraum Oktober bis Dezember 2019 gegenüber dem Vorquartal. Für Unsicherheit sorgt neben der US-Handelspolitik und den ungeklärten Folgen des Brexits auch die Ausbreitung des neuartige Coronavirus.

Stahlarbeiter

Jobsicherung: IG Metall nennt keine konkrete Lohnforderung

Die IG Metall will in der anstehenden Tarifrunde für die deutsche Metall-und Elektroindustrie zunächst auf eine konkrete Lohnforderung verzichten.

Am Freitag forderte der Erste Vorsitzende Jörg Hofmann die Arbeitgeber zu Verhandlungen über ein „Zukunftspaket“ für die rund 4 Millionen Beschäftigten auf.

Die Unternehmen sollten bis zum 3. Februar erklären, ob sie an Verhandlungen über Kündigungsverzicht, künftige Investitionen, Kurzarbeit und Qualifizierungen teilnehmen wollen.

Autogipfel im Kanzleramt

Autogipfel: IG Metall und Wirtschaft wollen mehr Hilfen

Beim schwierigen Umbruch in der Autoindustrie mit ihren Hunderttausenden Beschäftigten sollen auch mit Hilfe des Staates Jobs gesichert werden.

Bei den geplanten Maßnahmen geht es darum, den Zugang zu Kurzarbeit zu erleichtern sowie Beschäftigte beim Wandel vom Verbrennungsmotor zum Elektromotor besser zu qualifizieren. Politik, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände wollen dabei an einem Strang ziehen, wie nach einem Spitzentreffen in Berlin deutlich wurde.

Metall- und Elektroindustrie

Metall- und Elektrobranche mit Rezessionsjahr

Die Produktion in der Metall- und Elektro-Industrie ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Um 5,2 Prozent lag sie zwischen Januar und November unter dem Wert des Vorjahreszeitraums, wie der Arbeitgeberverband Gesamtmetall mitteilte.

„Damit ist schon jetzt klar, dass die Metall- und Elektro-Industrie das Jahr mit einem Minus von gut fünf Prozent in der Produktion abschließen wird und 2019 komplett als Rezessionsjahr verbuchen muss“, teilte Gesamtmetall-Chefvolkswirt Michael Stahl mit.

Roman Zitzelsberger spricht mit Journalisten

IG-Metall-Chef: Fokus auf Beschäftigungssicherung

Baden-Württembergs IG-Metall-Chef Roman Zitzelsberger sieht bei der anstehenden Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie im Frühjahr keinen Sinn darin, hauptsächlich mehr Geld zu fordern. Das Thema Lohnsteigerung werde bei den Gesprächen mit den Arbeitgebervertretern zwar eine Rolle spielen, sagte Zitzelsberger der Deutschen Presse-Agentur. Er gehe aber davon aus, dass es auf Gewerkschaftsseite „einen starken Fokus“ auf die Themen Beschäftigungssicherung, Weiterbildung und Qualifizierung geben werde.

Jörg Hofmann

Metaller vor schwieriger Tarifverhandlung

In der deutschen Metall- und Elektroindustrie richten sich die Tarifparteien auf eine schwierige Tarifrunde im kommenden Frühjahr ein.

Vor dem Hintergrund schwächerer Konjunkturdaten und anstehender Strukturveränderungen insbesondere im Auto-Bereich setzen IG Metall und der Arbeitgeberverband Gesamtmetall unterschiedliche Schwerpunkte.

IG Metall-Chef Jörg Hofmann sorgt sich um eine Vielzahl kleiner und mittlerer Zulieferbetriebe in der Autoindustrie.

Gute Einigung oder Verrat an der jüngeren Generation? Die Reaktionen auf den Regierungsentwurf zur Grundrente gehen weit auseina

Wer mit der Grundrente zufrieden ist – und wer nicht

Offiziell feiert die Große Koalition den Kompromiss zur Grundrente, doch hinter den Kulissen sind längst nicht alle zufrieden. Trotzdem wurde erst einmal aufgeatmet. Schließlich hatten die Regierungsparteien monatelang gerungen und gestritten. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer erinnerte daran, dass die Grundrente jetzt erst im dritten Anlauf gelungen ist.

„Es ist ein Kompromiss, der auf beiden Seiten gewisse Zugeständnisse eingefordert hat“, sagt der CDU-Abgeordnete Thomas Bareiß.

Streit um Grundrente

Union und SPD zeigen Kompromissbereitschaft bei Grundrente

Vor der möglicherweise entscheidenden Koalitionsrunde zur Grundrente haben Union und SPD Kompromissbereitschaft gezeigt.

Umstritten zwischen ihnen ist vor allem noch die Frage, ob die Leistung an eine Bedürftigkeitsprüfung geknüpft werden soll. „Eine Einkommensprüfung im Sinne eines Freibetrages (...) könnte in Sachen Zielgenauigkeit ein guter Kompromiss sein“, sagte nun die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Jörg Hofmann

IG Metall konzentriert sich auf Betriebe

In der Auseinandersetzung um die 35-Stunden-Woche in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie bereitet die IG Metall Verhandlungen mit einzelnen Großbetrieben vor.

Der Gesprächsfaden mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall sei zwar nicht abgerissen, sagte der Erste Vorsitzende der Gewerkschaft, Jörg Hofmann, auf dem Gewerkschaftstag seiner Organisation in Nürnberg. Die IG Metall bereite sich aber systematisch darauf vor, das Thema „einzelbetrieblich anzugehen“.