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Joachim Wolbergs im Anzug in einem Interview

Regensburger wählen im Schatten des Parteispendenskandals

Die Regensburger Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 ziehen Konsequenzen aus dem Parteispendenskandal. Sie wollen im Umgang mit Spenden für ihre Wahlkämpfe besonders sensibel sein, teilweise haben sie sich strengere Regeln auferlegt als es der Gesetzgeber fordert. So will die SPD Spenden ab einer Höhe von mehr als 1000 Euro offenlegen. Laut Gesetz müssen Spenden bis zu 10 000 Euro eigentlich nicht veröffentlicht werden.

Sechs Kandidaten gehen ins Rennen um den Posten als Rathaus-Chef.

Regensburgs SPD-OB-Kandidatin Maltz-Schwarzfischer

SPD senkt Veröffentlichungsgrenze bei Parteispenden

Die SPD Regensburg setzt im Kommunalwahlkampf 2020 auf mehr Transparenz bei Parteispenden. Der Stadtverband habe beschlossen, die Veröffentlichungsgrenze zu senken, sagte OB-Kandidatin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Demnach werden Personen, die über 1000 Euro spenden, namentlich auf der Homepage der Partei veröffentlicht. Laut Gesetz müssen erst Spenden über 10 000 Euro veröffentlicht werden.

Damit zieht die SPD Konsequenzen aus dem Parteispendenskandal um den suspendierten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs.

Einzelnes Polizei-Blaulicht

Feiernde bewerfen Polizisten mit Pflastersteinen

Eine Gruppe lautstark feiernder junger Leute hat auf dem Regensburger Domplatz Polizisten mit Pflastersteinen beworfen und angepöbelt. Dabei wurden mehrere Einsatzwagen sowie geparkte Privatautos beschädigt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Beamten griffen zu Pfefferspray, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Passanten hatten am späten Montagabend die Polizei gerufen, weil sich die Leute „aufführten“. Den Zeugen nach hörten sie laut Musik, zerschlugen Flaschen, grölten herum und tranken Alkohol.

Markus Söder (CSU)

Museum der Bayerischen Geschichte: Eine Liebeserklärung

Mit einer humorigen Lobrede auf den Freistaat hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in Regensburg das Museum der Bayerischen Geschichte eröffnet. Er bezeichnete es am Dienstag als Liebeserklärung an den Freistaat. Es sei ein „Museum von Bayern für Bayern“, sagte er bei einem Festakt vor rund 1700 Gästen. Das Museum sei lohnend für jeden, faszinierend für Schulklassen und eine Attraktion für Regensburg. Es erfasse die bayerische Seele. „Wenn man Bayern verstehen will, muss man nach Regensburg kommen.

Joachim Wolbergs

Vorteilsannahme: Prozess gegen suspendierten OB Wolbergs

In der Regensburger Parteispendenaffäre kommt es zum Strafprozess: Der suspendierte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) muss sich wegen Vorteilsannahme vor Gericht verantworten - nicht aber wegen Bestechlichkeit. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Regensburg hat am Donnerstag die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen den Politiker zugelassen - allerdings in entsprechend geänderter Form, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte.

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer

Regensburger Interims-Bürgermeisterin für Neuwahlen

Regensburgs geschäftsführende Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer tendiert in der Korruptionsaffäre um den suspendierten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (beide SPD) zu Neuwahlen. „Für die Stadt wäre es natürlich besser, wenn im Rathaus wieder ganz normale Verhältnisse herrschten“, sagte sie dem „Donaukurier“ (Dienstag). „Dass er in seiner Situation darauf keine Rücksicht nimmt, kann ich aus seiner Sicht verstehen. Auch wenn es für die Stadt anders besser wäre.

Fußball: Relegation, 2. Bundesliga, 3. Liga

Jahn Regensburg feiert

Trainer Heiko Herrlich und die Spieler des SSV Jahn sind am Mittwochabend in der Regensburger Innenstadt von ihren Fans für den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga gefeiert worden. Der Haidplatz war voller Menschen, die Farbe Rot war vorherrschend.

Die Kicker kamen in Lederhosen und mit Bierkrügen auf die Bühne. „Wir freuen uns mega auf die 2. Liga, das wird einfach eine geile Saison“, rief Torjäger Marco Grüttner der jubelnden Menge zu.

Neuer Regensburger SPD-Fraktionschef will Neustart

Die Regensburger Korruptionsaffäre hat die SPD schwer getroffen - jetzt versucht die Stadtratsfraktion einen Neuanfang. „Es ist zwar eine sehr schwierige Situation, aber wir wollen eine zukunftsorientierte Politik machen und die Koalition fortsetzen“, sagte der neue Fraktionsvorsitzende Klaus Rappert am Dienstag in Regensburg.

Er appellierte auch an die anderen Fraktionen im Stadtrat, mit konstruktiver Arbeit das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen.