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Beim „Sommergespräch“ in der SZ-Redaktion: die SPD-Stadträtinnen Edith Lorenz-Henselmans (links) und Martina Miller.

Das große Sommergespräch mit der Laupheimer SPD

Wie arbeiten die politischen Gruppierungen im Laupheimer Gemeinderat den knappen Mehrheitsbeschluss auf, kein neues Rathaus zu bauen, sondern das alte zu sanieren? Welche Schwerpunkte in ihrer kommunalpolitischen Arbeit wollen sie nach der Sommerpause setzen? Diese und andere Fragen stellen SZ-Redakteure im Rahmen von „Sommergesprächen“ Mandatsträgern von SPD und Offener Liste, der Freien Wähler und der CDU. Den Auftakt macht die SPD.

Fraktionsstatus und Rathausentscheidung: Ein Wechselbad der GefühleDie Gemeinderatssitzung am 20.

Auslaufmodell: Der katholische Kindergarten Sankt Theresia in der Richard-Wagner-Straße schließt zum Jahresende.

Das Ende des katholischen Kindergartens Sankt Theresia zum Jahreswechsel ist besiegelt

Jetzt ist es endgültig: Der katholische Kindergarten Sankt Theresia in der Richard-Wagner-Straße stellt zum Jahresende den Betrieb ein. Den Vertrag mit der Stadt Laupheim hatte der Kirchengemeinderat von Sankt Petrus und Paulus bereits vor Monaten zum 31. Dezember 2020 gekündigt. An diesem Tag enden nun auch die Betreuungsverträge mit den Eltern; der Kirchenpfleger Eugen Moll hat die Kündigungen zu Wochenbeginn verschickt.

Die jüngste Entwicklung überrascht insofern, als Sigrid Scheiffele, Leiterin des städtischen Amts für Bildung ...


Burkhard Volkholz

Burkhard Volkholz tritt als CDU-Fraktionschef im Laupheimer Gemeinderat zurück

Burkhard Volkholz ist als Fraktionsvorsitzender der CDU im Laupheimer Gemeinderat zurückgetreten. In der Fraktionssitzung am Dienstag gab er das bekannt.

In einer persönlichen Erklärung, die der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt, nennt der 69-Jährige Alters- und gesundheitliche Gründe für seinen Entschluss, „aber auch die monatelange, Kräfte zehrende, kontrovers geführte Diskussion zum Thema Rathaus-Neubau“.

Der gebürtige Berliner, Oberstleutnant a.

Die „Heimatliebe Laupheim“ ist bereits in Schweden angekommen. Pelle Agorelius, Kurator der Jubiläumsausstellung, hält das Kochb

Von Laupheim in die Welt: Das Jubiläumskochbuch schaut jetzt auch in Schweden vorbei

„Es ist schon erstaunlich, dass die Idee so eine Dynamik entfaltet. Damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Sabine Zolper. „So viele Akteure aus Laupheim haben ihr Herzblut in das Projekt gesteckt“, ergänzt Anja Kislich. „Dass der Geschmack Laupheims nun auch im hohen Norden präsentiert wird, ist eine wirklich große Ehre und eine tolle Überraschung“, kommentiert Oberbürgermeister Gerold Rechle.

Den Oscar der Kochbuchszene entgegennehmenDie Rede ist vom Jubiläums-Kochbuch „Heimatliebe Laupheim“, das Sabine Zolper, Leiterin der ...

Harald Rothe will von seinem Mandat als Stadtrat zurücktreten.

"Inhaltsloser Debattierclub": Harald Rothe bricht mit dem Gemeinderat

Harald Rothe mag nicht länger Laupheimer Stadtrat sein. Am Freitag machte der 58-jährige Hausarzt auf seiner Facebook-Seite publik, dass er sein Mandat zurückgeben will und bei den Freien Wählern ausgetreten ist. Als unmittelbaren Grund nennt er den Beschluss des Gemeinderats vom vergangenen Montag, kein neues Rathaus zu bauen, sondern das alte zu sanieren.

Mit dieser Entscheidung sei eine einzigartige Möglichkeit vertan worden, die Innenstadt aufzuhübschen und attraktiv zu gestalten, kritisiert Rothe.

 So leer war die Mittelstraße bisher nur während der Corona-Krise – ansonsten herrscht dort reges Treiben, besonders an Markttag

Laupheimer Mittelstraße wird vorerst nicht gesperrt

Schon seit Längerem diskutiert der Gemeinderat, ob eine Sperrung der Mittelstraße an Wochenenden in Frage kommt. Nach einem Gespräch mit der Werbegemeinschaft „Treffpunkt Laupheim“ stand in der Ratssitzung am Montag nun zum Beschluss, die Mittelstraße ab dem Sommer nächsten Jahres von Samstagnachmittag bis Montag früh zu sperren. Zusätzlich stand die Überlegung im Raum, die Mittelstraße dann auch an Markttagen zu sperren. Eine endgültige Entscheidung ist aber nicht gefallen.

Wie soll man weiter verfahren in der Rathausfrage? Diskussionen in der Sitzungspause.

Protokoll einer turbulenten Sitzung: Uneinigkeit über Rathausneubau spaltet

Als die Sitzung fast zu Ende ist, wirkt Gerold Rechle äußerlich gefasst. „Ich kann jede Entscheidung des Gremiums akzeptieren“, versucht er das Thema Rathaus zumindest für diesen Abend hinter sich zu lassen. „Ich bin froh, dass eine Entscheidung gefallen ist.“

Geradezu erleichtert sei er darüber, sagt der OB und schaut in die Runde. Seine Körpersprache ist eine andere. Dass das Votum knapp ausfiel, „müssen wir aushalten“.

Was da mit 14:12 Stimmen entschieden wurde, durchkreuzt Rechles Wollen.

Laupheimer Rathaus

Alles auf Anfang: Knappe Ratsmehrheit kippt die Pläne für Rathausneubau

Mit 14:12 Stimmen hat der Gemeinderat am Montagabend davon Abstand genommen, das Laupheimer Rathaus abzubrechen und nach den Entwürfen des Wettbewerbssiegers K 9 Architekten ein neues zu bauen. Stattdessen soll nun der 1977 eingeweihte, mittlerweile zu klein gewordene und mit schweren Mängeln behaftete Verwaltungssitz saniert werden. Wie genau das geschehen soll, darüber soll ab September beraten werden.

90 Minuten lang wogte die Debatte im Kulturhaus, brachten Befürworter und Gegner einer Neubaulösung ihre Argumente vor.

Wie es mit dem 1977 eingeweihten Laupheimer Rathaus weitergeht, ist zur Stunde offen.

Weshalb der OB einen Rathaus-Neubau favorisiert

In einer ausführlichen Stellungnahme, am Samstag auf der privaten Facebook-Seite „Laupheimer Leben“ veröffentlicht, hat Oberbürgermeister Gerold Rechle nochmals ausführlich begründet, warum er einen Rathausneubau „zumindest mittel- bis langfristig für die beste und vor allem wirtschaftlichste Lösung hält“.

Der OB wollte damit, wie er am Wochenende den Mitgliedern des Gemeinderats schrieb, zur Versachlichung der „emotionalisierten“ Diskussion beitragen.

Mitglieder der „Anstifter“ und die Empfänger der Spendenschecks in der Fahrzeughalle des DRK.

Kabarett-Gruppe „Die Anstifter“ spendet 12 000 Euro für gemeinnützige Zwecke

Sie nehmen das lokale Geschehen und die große Politik aufs Korn, pointiert und mit durchtriebenem Humor – wenn „Die Anstifter“ loslegen, bleibt kein Auge trocken. Auch die beiden Aufführungen vor Weihnachten waren ausverkauft. Den Erlös – 12 000 Euro – haben die Hobby-Kabarettisten jetzt für gute Zwecke gespendet. Im DRK-Heim in der Berblingerstraße überreichte Klaus Breitling am Freitag die symbolischen Schecks.

Über 1000 Euro darf sich die Amateurbühne Laupheim freuen.