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«Rettungsschirm»

„Rettungsschirm“ für Heime und Pflegedienste gestartet

Die Pflegekassen haben umfassende finanzielle Unterstützung für Heime und Pflegedienste in der Corona-Krise zugesagt.

„Wir haben einen Pflege-Rettungsschirm aufgespannt, der sofort hilft“, sagte der Vize-Vorstandschef des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Gernot Kiefer, der Deutschen Presse-Agentur. Mehrkosten für Schutzausrüstung oder Personal würden voll von der Pflegeversicherung übernommen. Dies solle den 11.

Ein Pfleger läuft mit einer älteren Dame über den Gang

In Pflegeheimen mangelt es vor allem an Hilfskräften

Deutschland braucht ein Drittel mehr Pflegekräfte in den Altenheimen, um eine angemessene Betreuung zu gewährleisten und die Arbeitsbelastung zu verringern. Das wären rund 100000 neue Mitarbeiter. Dies ergab ein Gutachten des Gesundheitsökonomen Heinz Rothgang von der Universität Bremen.

Demnach besteht allerdings fast ausschließlich Bedarf an Assistenzkräften. Fachkräfte dagegen sind dem Gutachten zufolge in deutschen Pflegeheimen fast ausreichend vorhanden – sie müssten nur richtig eingesetzt werden.

Häusliche Pflege

Häusliche Pflege soll einfacher werden

Hunderttausende pflegende Angehörige in Deutschland stehen wegen Überlastung kurz davor, ihren Dienst einzustellen.

Ein neuer Vorstoß aus der Bundesregierung zielt nun darauf ab, die Pflege in den eigenen vier Wänden grundsätzlich zu erleichtern. Verbraucherschützer fordern zudem die Kostenübernahme für sogenannte digitale Pflegehelfer wie Sturzsensoren durch die Krankenkassen.

Von den 2,5 Millionen Menschen, die zuhause etwa Ehemann, Vater oder Mutter pflegen, würden 185.

Gesetzliche Krankenkassen: Höhere Beiträge drohen

Auf Kassenpatienten könnten in den kommenden Jahren höhere Beiträge zukommen. „Allein in diesem Jahr rechnen wir aufgrund des Terminservicegesetzes und des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes mit fünf Milliarden Euro Mehrausgaben“, sagte Gernot Kiefer, Vize-Chef des GKV-Spitzenverbandes, der „Welt am Sonntag“. Zum Jahresanfang 2020 habe es kaum Beitragserhöhungen gegeben. Im kommenden Jahr werde es allerdings schwieriger aussehen, denn viele der beschlossenen Gesetze führen zu dauerhaft höheren Ausgaben.

Gesundheitsminister Jens Spahn

Künstliche Beatmung: Spahn für bessere Patienten-Betreuung

Schwerkranke Menschen, die etwa nach einem Unfall künstlich beatmet werden müssen, sollen bessere Betreuung bekommen.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will damit zugleich Geschäfte auf Kosten der Patienten unterbinden, wenn sie nach einem Aufenthalt im Krankenhaus zu Hause weiterbetreut werden. Darauf zielt ein Gesetzentwurf, den das Ministerium zur Abstimmung an Verbände und Länder verschickt hat. Spahn sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), es solle alles getan werden, Betroffene so schnell wie möglich von künstlicher ...

Gesundheitsministerin Huml

Bayern fordert für Pflege Bundeszuschuss aus Steuern

Damit Pflege finanzierbar bleibt, muss der Bund aus Sicht von Bayerns Pflegeministerin Melanie Huml an der Steuerschraube drehen. Ein Steuerzuschuss sei sozialpolitisch geboten - etwa um Fördermaßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Pflege, Beruf und Familie zu finanzieren, sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in München. „Die Eigenanteile der Pflegebedürftigen sollten finanzierbar und möglichst auch planbar sein.“ Zu den enormen Kraftanstrengungen vieler Angehöriger dürfe nicht noch die Angst vor übermäßigen finanziellen ...

Heimbewertungen: Reform des Pflege-TÜV kommt

Nach jahrelangem Ringen startet im Herbst der neue Pflege-TÜV. „Am 1. November beginnen in den Pflegeheimen endlich die Prüfungen nach dem neuen Qualitätssystem“, sagte Gernot Kiefer vom Vorstand des GKV-Spitzenverbands der dpa. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen dadurch aussagekräftige Bewertungen der Heime in Deutschland bekommen. Abgelöst werden die umstrittenen Pflegenoten, die so positiv ausfallen, dass kaum Vergleiche möglich sind.

Altenpflege

Mehr Pflege-Ausbildung geplant

Der Sozialverband VdK hat die geplanten Impulse für die Ausbildung dringend benötigter Pflegekräfte begrüßt, fordert aber Klarheit über die Finanzierung.

„Wichtig ist, dass die Kosten, die mit diesen Verbesserungen einhergehen, nicht den Pflegebedürftigen und ihren Familien aufgebürdet werden“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele der Deutschen Presse-Agentur. Das Geld, um Altenpflegeberufe attraktiver zu machen, müsse aus der Pflegeversicherung und aus Steuermitteln kommen.

Spatenstich bei Ivoclar Vivadent

Spatenstich bei Ivoclar Vivadent

Mit einem symbolischen Spatenstich hat Ivoclar Vivadent den Bau seines globalen Distributionszentrums am Standort Ellwangen eingeleitet. Dort sollen langfristig bis zu 40 neue Arbeitsplätze in der Logistik entstehen. Auf dem Foto sind von links zu sehen : Norbert Wild, Gernot Natter, Franz Berger, Markus Heinz, Marcel Greuter, Sebastian Steinberg (alle Ivoclar Vivadent), Winfried Mayer, Natalie Kiefer (beide MPS), Volker Sturm (IGZ), Jürgen Wiederin (Ivoclar Vivadent).

Karlheinz Essl

Wiener Albertina erhält wertvolle Sammlung

Der österreichische Kunstmäzen Karlheinz Essl schenkt seine Sammlung im Schätzwert von etwa 90 Millionen Euro dem Staat. Dabei handle es sich um 1323 Werke vor allem österreichischer Nachkriegskunst, teilte Kulturminister Gernot Blümel am Freitag mit.

Essl hatte von 1999 bis 2016 ein eigenes Kunstmuseum, konnte sich den Betrieb aber wegen finanzieller Schieflage seiner später aufgelösten Baumarktkette nicht mehr leisten. Die damals rund 6000 Werke waren zunächst als Dauerleihgabe an die staatliche Albertina in Wien gegangen.