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Gesundheitsminister Jens Spahn

Künstliche Beatmung: Spahn für bessere Patienten-Betreuung

Schwerkranke Menschen, die etwa nach einem Unfall künstlich beatmet werden müssen, sollen bessere Betreuung bekommen.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will damit zugleich Geschäfte auf Kosten der Patienten unterbinden, wenn sie nach einem Aufenthalt im Krankenhaus zu Hause weiterbetreut werden. Darauf zielt ein Gesetzentwurf, den das Ministerium zur Abstimmung an Verbände und Länder verschickt hat. Spahn sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), es solle alles getan werden, Betroffene so schnell wie möglich von künstlicher ...

Gesundheitsministerin Huml

Bayern fordert für Pflege Bundeszuschuss aus Steuern

Damit Pflege finanzierbar bleibt, muss der Bund aus Sicht von Bayerns Pflegeministerin Melanie Huml an der Steuerschraube drehen. Ein Steuerzuschuss sei sozialpolitisch geboten - etwa um Fördermaßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Pflege, Beruf und Familie zu finanzieren, sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in München. „Die Eigenanteile der Pflegebedürftigen sollten finanzierbar und möglichst auch planbar sein.“ Zu den enormen Kraftanstrengungen vieler Angehöriger dürfe nicht noch die Angst vor übermäßigen finanziellen ...

Heimbewertungen: Reform des Pflege-TÜV kommt

Nach jahrelangem Ringen startet im Herbst der neue Pflege-TÜV. „Am 1. November beginnen in den Pflegeheimen endlich die Prüfungen nach dem neuen Qualitätssystem“, sagte Gernot Kiefer vom Vorstand des GKV-Spitzenverbands der dpa. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen dadurch aussagekräftige Bewertungen der Heime in Deutschland bekommen. Abgelöst werden die umstrittenen Pflegenoten, die so positiv ausfallen, dass kaum Vergleiche möglich sind.

Altenpflege

Mehr Pflege-Ausbildung geplant

Der Sozialverband VdK hat die geplanten Impulse für die Ausbildung dringend benötigter Pflegekräfte begrüßt, fordert aber Klarheit über die Finanzierung.

„Wichtig ist, dass die Kosten, die mit diesen Verbesserungen einhergehen, nicht den Pflegebedürftigen und ihren Familien aufgebürdet werden“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele der Deutschen Presse-Agentur. Das Geld, um Altenpflegeberufe attraktiver zu machen, müsse aus der Pflegeversicherung und aus Steuermitteln kommen.

Spatenstich bei Ivoclar Vivadent

Spatenstich bei Ivoclar Vivadent

Mit einem symbolischen Spatenstich hat Ivoclar Vivadent den Bau seines globalen Distributionszentrums am Standort Ellwangen eingeleitet. Dort sollen langfristig bis zu 40 neue Arbeitsplätze in der Logistik entstehen. Auf dem Foto sind von links zu sehen : Norbert Wild, Gernot Natter, Franz Berger, Markus Heinz, Marcel Greuter, Sebastian Steinberg (alle Ivoclar Vivadent), Winfried Mayer, Natalie Kiefer (beide MPS), Volker Sturm (IGZ), Jürgen Wiederin (Ivoclar Vivadent).

Karlheinz Essl

Wiener Albertina erhält wertvolle Sammlung

Der österreichische Kunstmäzen Karlheinz Essl schenkt seine Sammlung im Schätzwert von etwa 90 Millionen Euro dem Staat. Dabei handle es sich um 1323 Werke vor allem österreichischer Nachkriegskunst, teilte Kulturminister Gernot Blümel am Freitag mit.

Essl hatte von 1999 bis 2016 ein eigenes Kunstmuseum, konnte sich den Betrieb aber wegen finanzieller Schieflage seiner später aufgelösten Baumarktkette nicht mehr leisten. Die damals rund 6000 Werke waren zunächst als Dauerleihgabe an die staatliche Albertina in Wien gegangen.

Die Kosten in der Pflege steigen – der Beitrag zur Pflegeversicherung auch.

Warum die Pflegebeiträge steigen – und warum sich nur wenige darüber aufregen

„Bessere Pflege kostet“, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und rechtfertigt damit einen Kabinettsbeschluss, der so gar nicht zu den Milliardenüberschüssen in den öffentlichen Kassen zu passen scheint. Gegen den Trend soll der Beitrag für die jüngste Sparte der Sozialversicherung 2019 um einen halben Prozentpunkt steigen. Damit zahlen Eltern künftig 3,05 Prozent und Kinderlose 3,3 Prozent. Trotz der guten Wirtschaftslage rechnet Spahn nicht mit großem Widerstand – im Gegenteil.

Jens Spahn

Bürger müssen sich auf höhere Pflegebeiträge einstellen

Die Bundesbürger müssen sich auf höhere Pflegebeiträge einstellen - und zwar auf mindestens 0,2 Prozentpunkte mehr im kommenden Jahr. Grund ist, dass die Pflegeversicherung immer mehr Geld ausschüttet, auch wegen der Pflegereform der vergangenen Wahlperiode.

Die Pflegekassen erwarten bis Jahresende Mehrausgaben von zwei Milliarden Euro und ein höheres Defizit von insgesamt drei Milliarden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte dazu am Donnerstag in Berlin: „Das wäre eine Beitragsanhebung mindestens schon von 0,2 ...

Gehwagen

Patient Pflegebranche: Zehntausende Fachkräfte fehlen

In der Alten- und Krankenpflege sind deutschlandweit rund 35.000 Stellen nicht besetzt. Besonders betroffen ist mit 23.319 offenen Stellen die Altenpflege, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

Demnach waren 2017 im Schnitt 14 785 offene Stellen für Fachkräfte in der Pflege alter Menschen gemeldet. Zudem wurden 8443 Helfer gesucht. In der Krankenpflege fehlten 10 814 Fachkräfte und 1413 Helfer.

Pflegeheim

Zehntausende Pflegebedürftige leiden unter Mängeln in Heimen

Schlecht versorgte Wunden, zu wenig Hilfe beim Essen, unzureichende Beatmung: Zehntausende Pflegebedürftige werden in Deutschlands Heimen Opfer mangelhafter Betreuung.

In einigen zentralen Bereichen hat sich die Qualität der Pflege binnen weniger Jahre sogar verschlechtert, wie ein Qualitätsbericht der Medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDK) zeigt. Trotz insgesamt guter Ergebnisse gebe es „Fehlentwicklungen“, sagte Gernot Kiefer vom Vorstand des Kassen-Spitzenverbands.