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Stefanie Hinz

Landespolizeipräsidentin fordert mehr Respekt für Polizisten

Die neue Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz hat bei ihrer Amtseinführung für mehr Respekt und Wertschätzung für die Polizei des Landes geworben. Die Beamten hätten 2019 allein in Stuttgart auf 1600 Kundgebungen das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit geschützt, sagte Hinz am Montag in Stuttgart. „Es sollte in unserer aller Sinne sein, das tatsächlich wertzuschätzen.“ Die Kollegen stünden draußen „mit Leib und mit Seele“ an vorderster Linie, auch wenn sie zum Feindbild erklärt, gezielt angepöbelt und attackiert würden.

Die Juristin Stefanie Hinz

Neue Landespolizeipräsidentin Hinz stellt sich vor

Mit Stefanie Hinz steht erstmals eine Frau an der Spitze der Landespolizei. Die 47-jährige Juristin hat Anfang des Jahres die Nachfolge von Gerhard Klotter angetreten, der sich auf eigenen Wunsch in den Ruhestand verabschiedete. Hinz stellt sich am Montag (15.30 Uhr) der Öffentlichkeit vor.

Als Landespolizeipräsidentin ist die gebürtige Norddeutsche Hinz dann Chefin von 32 000 Mitarbeitern, darunter 24 500 Vollzugsbeamte. Sie wird zudem im Innenministerium das Landespolizeipräsidium leiten, die oberste taktische und operative Ebene ...

Vier Polizisten in Uniform laufen über eine Brücke

Neue Polizisten kommen erstmal nicht nach Baden-Württemberg

Näher bei den Bürgern, mehr Polizisten als bisher: das hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) versprochen. Erreichen will er das zum einen, indem er zusätzliches Personal einstellt, zum anderen durch andere Standorte für die Polizeipräsidien.

Von denen soll es ab 1. Januar 2020 dreizehn statt bislang zwölf geben. In Pforzheim und Ravensburg entstehen neue Sitze, jener in Tuttlingen schließt. Wie es vor dem Start um die Polizei steht.

Warum ändert sich etwas an den Standorten der Präsidien?

Stefanie Hinz

Neue Landespolizeipräsidentin im Südwesten: Juristin Hinz

Erstmals steht vom kommenden Jahr an eine Frau an der Spitze der Landespolizei: Die Juristin Stefanie Hinz (47) übernimmt Anfang 2020 das Amt der Landespolizeipräsidentin, wie Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Sie folgt auf den 64-jährigen Gerhard Klotter, der Ende 2019 auf eigenen Wunsch in den Ruhestand geht. „Für dieses wichtige Amt gilt: Es darf hier keine Sekunde ein Vakuum geben“, sagte Strobl. Zuerst hatten die „Stuttgarter Nachrichten“ darüber berichtet.

Enge Grenzen für Polizisten bei Facebook und Co.

Baden-Württembergs Polizisten dürfen sich nur in engen Grenzen in den sozialen Netzwerken bewegen. Sie dürfen dort keine privaten Aufnahmen veröffentlichen, die erkennbar im Dienst entstanden sind. Das stellte Landespolizeipräsident Gerhard Klotter in einem Schreiben an die Dienststellen klar. Er konkretisierte damit schon bestehende Vorschriften, wie ein Sprecher des Innenministeriums am Montag in Stuttgart sagte. Untersagt sind demnach zum Beispiel private Aufnahmen von Beweismaterial, Zeugen, Opfern und Beschuldigten.

Polizei-Westen

Fliehen, filmen, helfen? Polizei gibt Zeugen Tipps

Der Schwert-Angriff in Stuttgart warf vor einigen Wochen auch die Frage auf: Wie verhält man sich als Zeuge einer Gewalttat richtig? Mit einer bundesweiten Kampagne will die Polizei für Zivilcourage werben und hat am Donnerstag zwei mit Verhaltenstipps bedruckte Stuttgarter Stadtbahnen vorgestellt. „In jedem Fall ist es immer besser, die Polizei unter 110 zu verständigen, als nichts zu tun“, sagte Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

 Rektor Martin Schatz (links am Rednerpult und Marcel Klinge ehrten die Jahrgangsbesten.

„Das Land braucht Sie dringender denn je“

„Das Land braucht Sie dringender denn je“, rief Rektor Martin Schatz den 414 Studierenden zu, die jetzt an der Hochschule für Polizei feierlich verabschiedet wurden. „Geben Sie alles, dann ist es genug. Sie sind die Zukunft der Polizei“, sagte er.

Die „Herausforderungen der Einstellungsoffensive“ prägten die Rede des Rektors, der sich freute, „so viele hochrangige Persönlichkeiten“ zu der Feier begrüßen zu können. Darunter auch Polizeibeamte aus den Nachbarländern Frankreich und der Schweiz sowie aus Spanien.


So soll der Neubau für das Führungs- und Lagezentrum beim Aalener Polizeipräsidium in der Böhmerwaldstraße einmal aussehen.

Neue Kommandobrücke für die Polizei

Was lange währt und zwischendurch auch mal auf der Kippe steht, wird doch noch gut: Am Mittwoch haben Vertreter aus Politik und Polizei, unter ihnen Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Landespolizeipräsident Gerhard Klotter, den symbolischen Spatenstich für den Neubau des Führungs- und Lagezentrums (FLZ) beim Polizeipräsidium Aalen vollzogen. In rund zweieinhalb Jahren soll der geplant 8,6 Millionen Euro teure Neubau fertig sein. Vorsorglich hat das Land allerdings schon eine Risikoreserve von 1,1 Millionen reserviert.

Zu wenige Ausbilder, marode Polizeischulen, wirft die CDU der SPD vor, die unter Grün-Rot das Innenministerium führte.

CDU wirft SPD bei Polizeiausbildung Fehlplanung vor

Marode Unterkünfte, Container statt richtiger Lehrsäle, ein Mangel an Dozenten: Das Aufstocken der Ausbildungsplätze für Polizisten im Land läuft alles andere als rund. Für den Polizeiexperten der CDU-Fraktion Siegfried Lorek steht der Schuldige dafür fest: die grün-rote Vorgängerregierung. „Es ist nun nachgewiesen, dass die SPD mit zu wenigen Ausbildungsplätzen geplant hat“, sagt Lorek und verweist auf Zahlen des Innenministeriums, die der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegen.

Polizeipräsident: Angaben zu Abbrechern falsch

In der Diskussion um die Abbrecherquote in der Polizeiausbildung hat Baden-Württembergs Landespolizeipräsident Gerhard Klotter Gewerkschaftsangaben widersprochen. Die vom Landesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPOlG), Ralf Kusterer, genannte Schätzung, „dass etwa jeder zehnte Polizeianwärter abspringt, ist falsch“, heißt es in einer am Mittwoch verbreiteten Pressemitteilung des Polizeichefs.

Seit 2011 hätten durchschnittlich 6,55 Prozent der Anwärter die Polizei in der Ausbildung verlassen, erklärte Klotter.