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Eine Statue der Justicia neben Akten

Angriff mit Hackebeil in Weingarten: Angeklagter muss ins Gefängnis

Das Landgericht Ravensburg hat einen 27-jährigen aus Gambia wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt.

Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte einem 26-Jährigen am 30. Juni vergangenen Jahres mit einem Hackbeil am Ohr und an der Schulter verletzt und ihm mit einem Messer in den Oberschenkel gestochen habe. Die Tat ereignete sich von einem Haus in der Burachstraße in Weingarten.

Polizist führt Angeklagten in Handschellen vor das Gericht

Mann verletzt Opfer mit 46 Messerstichen – aber es war kein Mordversuch

Manchmal klaffen das individuelle Rechtsgefühl und die Rechtsprechung weit auseinander. Etwa im Fall des 22-Jährigen aus Friedrichshafen, der im Frühjahr seine damals 16 Jahre alte Ex-Freundin hinter die Diskothek im Fallenbrunnen gelockt und dort 46 Mal auf sie eingestochen hat. Als die Klinge des Messers abbrach, schlug und trat er sein Opfer – auch gegen den Kopf. Dann ließ er das Mädchen liegen.

Angeklagt war der 22-Jährige wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Das Landgericht schickt einen 38-jährigen Angeklagten für zwölf Jahre ins Gefängnis, nachdem er in der Tettnanger Jahnstraße ein

Urteil im Tettnanger Mordprozess: Lange Haftstrafen für die Angeklagten

Hohe Freiheitsstrafen für den 38-jährigen Hauptangeklagten und die 25-jährige Stieftochter des Opfers: Ursprünglich wegen Mordes an einem 59-Jährigen in der Tettnanger Jahnstraße angeklagt, wurde der Nebenbuhler des Getöteten vom Landgericht Ravensburg wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Die 25-Jährige erhielt wegen Anstiftung zum Totschlag elf Jahre Freiheitsentzug. Das Verfahren gegen die wegen Körperverletzung Ehefrau des Verstorbenen wurde eingestellt.

 Gegen eine Geldauflage von 450 Euro wird das Verfahren wegen des Besitzes und der Verbreitung von kinderpornografischen Dateien

„Das ist ihm alles sackpeinlich“

Mit einem Denkzettel ist ein junger Angeklagter vor dem Tettnanger Amtsgericht am Mittwoch davongekommen: Gegen eine Geldauflage von 450 Euro wurde das Verfahren wegen des Besitzes und der Verbreitung von kinderpornografischen Dateien eingestellt.

„Es gibt weitaus schlimmere Dinge im Bereich der Kinderpornografie, aber lustig, egal aus welchem Grund, finde ich das nicht“, fasste Richter Martin Hussels gegen Ende der Verhandlung zusammen.

 Ein ehemaliger Bewohner von Mariaberg muss sich vor dem Landgericht Hechingen verantworten.

29-Jähriger fühlt sich gekränkt – und legt Feuer

Ein ehemaliger Bewohner von Mariaberg muss sich seit Montag vor dem Landgericht Hechingen wegen versuchter schwerer Brandstiftung und weiterer Straftaten verantworten. Der 29-jährige Angeklagte ist seit März in einer forensischen Klinik untergebracht.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, im Februar drei Straftaten verübt zu haben: Am Wirtschaftsgebäude des Marktplatzes soll er einen Schaden in Höhe von 7500 Euro angerichtet haben, eine Anzeigetafel und ein Auto soll von ihm ebenfalls beschädigt worden sein.

Fünf Männer stehen wegen Körperverletzung vor Gericht.

Rockergruppe verprügelt auf der Häfler Motorradmesse einen „Verräter“

Wer am Montag auch nur der Toilette im Tettnanger Neuen Schloss einen Besuch abstatten wollte, musste durch die polizeiliche Personenkontrolle. Der Grund: Auf der Anklagebank des Amtsgerichts hatte es Richter Christian Pfuhl mit fünf aktiven oder ehemaligen Mitgliedern der „United Tribuns“ zu tun, einer rockerähnlichen Vereinigung aus Bodybuildern, Kampfsportlern und Türstehern, die sich gerne mit verfeindeten Rockergruppen anlegen. Der Vorwurf: Sie sollen sich zu fünft bei der Häfler Motorradmesse 2017 auf einen Ehemaligen gestürzt haben.

Eine Filialleiterin soll Lieferungen im Wert von 25 000 Euro unterschlagen haben

Zehntausende Zigaretten sind weg: Verfahren eingestellt

Wegen des Vorwurfs der Untreue hat sich am Montag eine 31-jährige ehemalige Filialleiterin eines Tabakladens im westlichen Bodenseekreis vor dem Amtsgericht Tettnang verantworten müssen. Sie soll über Monate hinweg Zigarettenlieferungen als „nicht angekommen“ deklariert und in 41 rechtlich selbständigen Fällen für sich als nicht nur vorübergehende Einkommensquelle verwendet haben. Der Schaden: knapp 25 000 Euro.

Je länger am Montag die Verhandlung dauerte, desto fragwürdiger gestalteten sich die Vorwürfe gegen die 31-Jährige aus ...


Eine 21-Jährige muss sich vor Gericht verantworten.

„Dieses Handeln war grob verkehrswidrig“

Der Vorfall auf der B 31 zwischen Kressbronn und Friedrichshafen ging gerade nochmal gut. Eine knapp 21-Jährige hat am 18. Dezember 2017 im PS-starken BMW ihres Freundes trotz eines entgegenkommenden Lastwagens überholt, abgebremst und, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, vor einem Sprinter und einem VW-Transporter wieder eingeschert. Weil sie deren Insassen gefährdete, zeigten diese die 21-Jährige an. Gestern musste sich die junge Frau vor dem Richter im Neuen Schloss in Tettnang wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung ...


Der Angeklagte durfte das Gericht ohne Hand- auch Fußfesseln verlassen.

Angeklagter wurde von „türkischem Mann“ geführt

Zweieinhalb Wochen nachdem er in Deutschland einen Asylantrag gestellt hatte, wurde ein 38-jähriger Georgier zum Dieb – und verhaftet. Er hatte im Media-Markt in Friedrichshafen Speicherkarten für über 4700 Euro mitgehen lassen. Fast drei Monate saß er deshalb in Hinzistobel in Untersuchungshaft. Wegen gemeinschaftlichen schweren Diebstahls in einem besonders schweren Fall stand er am Donnerstag vor dem Tettnanger Amtsrichter, der ihn auf Bewährung zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten verurteilte.


Das Gericht verurteilt den Angeklagten zu einer Bewährungsstrafe.

Beim Faschingsball in Berg schlug der „Mönch“ um sich

Es war die Nacht zum 28. Januar vorigen Jahres, als im Gemeindehaus in Ailingen-Berg zum Faschingsball geladen und auch der Angeklagte im Mönchs-Kostüm gekommen war. Arg fromm gebärdete er sich freilich nicht. Vor allem ignorierte er das Rauchverbot. Als man ihn deshalb hinaus eskortierte und er dennoch wieder zurückkam, eskalierte die Situation. Der vom Ordnungsdienst Festgehaltene schlug und trat um sich, traf zwei junge Männer im Gesicht und an den Beinen.