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Die Familie Scheer übergibt der Stadt Blaubeuren ihre Sammlung von Elfenbeinobjekten (v. r.): Ulrich Scheer, seine Frau Marie-Ch

Diesen Familienschatz stiften Nachkommen eines Schnitzers jetzt der Stadt Blaubeuren

Wer hätte gedacht, dass in Blaubeuren Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Elfenbeinschnitzer lebten? Die Nachkommen des Holz- und Elfenbeinschnitzers Jean Dreher haben der Stadt nun den kompletten Elfenbeinschatz der Familie vermacht – unter der Bedingung, dass die Objekte ausgestellt und die Blaubeurer Elfenbeinschnitzerei und ihre Protagonisten in den historischen Zusammenhang eingeordnet werden.

Der 1854 geborene Jean Dreher lernte das Schnitzhandwerk in Geislingen, wo es seit hunderten Jahren Tradition hatte.

 Zum Auftakt der Bad Saulgauer Theatersaison wird Winston im Ministerium für Liebe unbarmherzig gefoltert.

Atmosphäre der Angst in der Stadthalle

Zum Auftakt der neuen Theatersaison hat am Samstagabend George Orwells düstere Zukunftsvision „1984“ den Zuschauern in der Stadthalle das Blut in den Adern gefrieren lassen. Vor mehr als 70 Jahren entstanden, ist der Stoff in mancherlei Hinsicht noch immer hochaktuell.

Bei „1984“ handelt es sich um eine der bekanntesten Dystopien der Geschichte, viel diskutiert und in ihrer sezierenden Genauigkeit unübertroffen. Sätze wie „Big Brother is watching you (der Große Bruder sieht dich)“ sind längst ins sprachliche Gemeingut übernommen ...

 Die Kunsthistorikerin Barbara Honecker bei ihrem Vortrag über Matisse im Kaplaneihaus in Riedlingen.

Ästhetik des Dekorativen

Der Kunstkreis 84 Riedlingen führt zusammen mit der Volkshochschule Donau-Bussen am Samstag, 26. Oktober, eine Kunstfahrt nach Mannheim zur Ausstellung „Inspiration Matisse“ durch. Darauf vorbereitend, hat die Kunsthistorikerin Barbara Honecker in einem Vortrag in Riedlingen Leben und Werk des Künstlers erläutert.

Drei Aspekte beleuchtet die Ausstellung: Künstler, die Henri Matisse beeinflusst haben – wie Paul Cezanne oder Vincent van Gogh -, die von ihm inspiriert wurden – so André Derain, Georges Braque oder Ernst Ludwig Kirchner ...

Zwei Männer schauen mit ernstem Blick in die Kamera

Häftlinge noch immer auf der Flucht – Polizei ist auf Hinweise angewiesen

Von den beiden in der Nacht zum Montag aus dem Bezirkskrankenhaus Günzburg entflohenen Häftlingen fehlt weiterhin jede Spur.

Die Polizei hat nach eigenen Angaben keinerlei Anhaltspunkte, wo sich die beiden Männer aufhalten könnten und ist auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

In der Nacht zum Freitag gingen etwaige Hinweise bei der Polizei ein. In Weißingen bei Leipheim sowie beinahe zeitgleich bei Günzburg wurde mit einem Großaufgebot gesucht – unter anderem mit einem Polizeihubschrauber.

Eine alarmierende Nachricht: Selina Ströbele in Georg Kreislers „Heute Abend: Lola Blau“.

„Wenn man alles sagen könnte, was man sagen könnte...“

Mit Georg Kreislers Ein-Frau-Musical „Heute Abend: Lola Blau“ hat die aus Friedrichshafen stammende, mit Rafael Wagner in Wien lebende Sängerin und Schauspielerin Selina Ströbele am Mittwochabend das Publikum im vollen Münzhof vom ersten Moment an gepackt.

Seit seiner Uraufführung 1971 hat das an die NS-Zeit anknüpfende Musical leider nichts von seiner Aktualität verloren. Wie ein Faustschlag reißt die letzte Szene die Besucher aus dem schönen Traum vom Happy-End.

Zwei Männer schauen mit ernstem Blick in die Kamera

Zwei Straftäter aus Psychiatrie geflohen – Polizei sucht weiterhin mit Großaufgebot

Die Fahndung nach zwei aus dem Bezirkskrankenhaus in Günzburg entflohenen Männern dauert weiter an. Das teilt das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West auch am Montagabend erneut mit.

Die beiden Männer waren in der Nacht von Sonntag auf Montag entflohen. Mit mehreren Fotos hoffen die Ermittler seit Montagmorgen auf Hinweise auf den Aufenthaltsort der beiden Männer. Sie waren unter anderem wegen Diebstahls mit dem Gesetz in Konflikt geraten und wurden wegen Suchterkrankungen in der Klinik behandelt.

 Das Pflegeheim St. Georg in Ertingen schließt im Vorjahr mit einem Jahresüberschuss von 155000 Euro ab.

Pflegeheim schreibt schwarze Zahlen

Dass auch der Jahresabschluss 2018 des Pflegeheims St. Georg, das ja von der Gemeinde Ertingen in eigener Regie betrieben wird, einen Jahresüberschuss in Höhe von 155 270 Euro ausweist, kommt nicht von ungefähr. Das war aus dem Bericht von Heimleiter Stefan Bühler zu entnehmen. Verschiedene Faktoren, wie gutes Management, erfolgreiche Pflegesatzverhandlungen und vor allem die entsprechende Personalausstattung sind Faktoren, die im Gesamten das Ertinger Pflegeheim in ein positives Licht rücken.

„Handwerk hat goldenen Boden!“, sagt man. In einer Zeit, in der die Betriebe volle Auftragsbücher haben und gleichzeitig händeri

Beste Aussichten für Jung-Handwerker

Die Kreishandwerkerschaft hat mit der Lossprechungsfeier das Ende der Ausbildungszeit in Schwäbisch Gmünd gefeiert. Dabei ging Kreishandwerksmeister Alexander Hamler auch im Namen von Kreishandwerksmeisterin Katja Maier aus Aalen auf die weiter gute wirtschaftliche Entwicklung des Handwerks ein. Während die Industrie bereits „deutliche Bremsspuren“ vermelde, scheine im Handwerk weiterhin die Sonne von einem fast ungetrübten Himmel. Das werde auch so bleiben.

 Gesellinnen und Gesellen freuen sich über ihren Meisterbrief, den sie sich durch eine Ausbildung im Handwerk verdient haben.

78 Handwerker bekommen ihre Gesellenbriefe

Die Dienste von Handwerkern sind so gefragt wie noch nie – trotzdem bleiben viele Ausbildungsstellen in Deutschland unbesetzt. Von diesem Mangel war jedoch an der Lehrabschlussfeier am Montag keine Spur zu erkennen. 73 Gesellen und fünf Gesellinnen feierten gemeinsam in der Sommertal-Festhalle in Meersburg ihre erfolgreich absolvierten Lehren.

Die Gäste wurden musikalisch vom Klarinetten- und Saxofonsextett „Saxonette“ begrüßt, woraufhin Kreishandwerksmeister Christof Binzler das Wort übernahm.

 Wie viele Vorgaben soll man Häuslebauern machen? Zu dieser Frage hat sich am Dienstagabend in Argenbühl eine Diskussion im Geme

Räte bremsen Regeln für Neubauten vorerst aus

Wie viele Vorgaben soll man Häuslebauern machen? Zu dieser Frage hat sich am Dienstagabend in Argenbühl eine Diskussion im Gemeinderat entsponnen. Anlass war der Wunsch der Gemeindeverwaltung, einen Leitfaden für Neubaugebiete zu erstellen.

In den letzten Jahrzehnten habe sich gezeigt, dass einheitliche gestalterische Leitbilder immer mehr verschwimmen, hatte Bauamtsleiter Hans-Peter Hege in der Sitzungsvorlage geschrieben. Und weiter: „Unsere Erfahrungen zeigen, dass in vielen Fällen schlicht das Wissen oder auch das Bewusstsein ...