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Passauer Bischof Wilhelm Schraml

Ehemaliger Passauer Bischof Schraml gestorben

Der frühere Bischof von Passau, Wilhelm Schraml, ist tot. Schraml sei am Montag an seinem Wohnort Altötting im Alter von 86 Jahren friedlich verstorben, teilte das Bistum mit. «Bischof Wilhelm war mit ganzem Herzen ein Mann der Kirche. Als solcher war er mir immer wieder, vor allem auch zu Beginn meines Pontifikates, ein wertvoller Ratgeber», sagte sein Nachfolger im Bischofsamt, Stefan Oster.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, würdigte die langjährige Mitarbeit Schramls insbesondere in der ...

Vor der Weltklimakonferenz in Glasgow

Große Hoffnungen und viele Forderungen an den Klimagipfel

Vor der Weltklimakonferenz im schottischen Glasgow haben am Freitag Politiker, Verbände und der Papst die Teilnehmer zu entscheidendem Handeln gegen die Erderwärmung aufgerufen.

Deutschlands amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel ergreift zum Auftakt der Konferenz am Montag gleich zwei Mal das Wort. Wie die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz am Freitag mitteilte, wird Merkel zunächst mittags im Plenum der Staats- und Regierungschefs für Deutschland sprechen und anschließend beim Event «Action and Solidarity - the ...

Zweite Synodalversammlung

Wohin steuert die katholische Kirche?

Immer wieder trommelt Kardinal Rainer Maria Woelki mit dem Fuß auf den Boden - ein Zeichen von Ungeduld oder von Nervosität? Was am Samstag in der Frankfurter Messehalle vor sich geht, hat allemal das Potenzial, konservative Eminenzen zu beunruhigen.

Als einer unter vielen sitzt der schwarz gekleidete Erzbischof von Köln zwischen Frauen und Männern in Jeans, T-Shirt und Kapuzenpulli. In Serie werden Vorschläge für eine Reform der katholischen Kirche gemacht und häufig mit überwältigender Mehrheit angenommen.

ARCHIV - 11.03.2019, Niedersachsen, Lingen: Bischöfe beim Eröffnungsgottesdienst der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bisc

Steine und Fallstricke auf “Synodalem Weg“ bringen Reformprozess der katholischen Kirche ins Stocken

Unversöhnt und ohne Aussicht auf Annäherung stehen sich seit Donnerstagnachmittag in Frankfurt bei der zweiten großen Versammlung im Reformprozess des Synodalen Wegs Liberale und Bewahrer gegenüber. Vor allem konservative und reformorientierte Bischöfe streiten sich um die Frage, wie stark Macht und Gewalt in der katholischen Kirche in die Hände von Laien gelegt werden können.

Bis Samstag noch beraten die 230 katholischen Laien, Priester, Ordensleute und Bischöfe über konkrete Reformen.

Zweite Synodalversammlung der katholischen Kirche

Katholiken auf Reformkurs: Bätzing tadelt Konservative

Mit einer scharfen Replik gegen den konservativen Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat die zweite Synodalversammlung der katholischen Kirche in Frankfurt/Main begonnen. Voderholzer, neben dem Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki Wortführer der Traditionalisten, hatte den Reformern vorgeworfen, sie würden den Missbrauchsskandal für eine Umgestaltung der Kirche instrumentalisieren.

Dazu sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Donnerstag: «Von Instrumentalisierung des Missbrauchs zu sprechen, wenn ...

Protest

Katholiken auf Reformkurs - Bätzing tadelt Konservative

Mit einer scharfen Replik gegen den konservativen Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat die zweite Synodalversammlung der katholischen Kirche in Frankfurt/Main begonnen.

Voderholzer, neben dem Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki Wortführer der Traditionalisten, hatte den Reformern vorgeworfen, sie würden den Missbrauchsskandal für eine Umgestaltung der Kirche instrumentalisieren.

Dazu sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Donnerstag: «Von Instrumentalisierung des Missbrauchs zu ...

 Bleibt im Amt: der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki.

Kölner Kardinal Woelki darf im Amt bleiben

Der Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Maria Woelki, bleibt im Amt, muss aber eine Auszeit bis Aschermittwoch 2022 nehmen: Diese Entscheidung von Papst Franziskus ist am Freitag bekannt geworden. Er begründete sie mit der massiven Vertrauenskrise im rheinischen Erzbistum, die bei der Missbrauchsaufarbeitung und auch durch „große Fehler“ Woelkis in der Kommunikation rund um diese entstanden sei. Die Kölner Weihbischöfe Dominikus Schwaderlapp und Ansgar Puff, die ihren Rücktritt angeboten haben, kehren in ihre Ämter zurück.

Kardinal Woelki bleibt im Amt

Kardinal Woelki bleibt - oder doch nicht?

Kardinal Woelki werde keine Fragen beantworten, wird den Journalisten beschieden, die am Freitagmittag im Garten des Erzbischöflichen Hauses in der Innenstadt von Köln auf ihn warten. Nur eine kurze Erklärung werde er abgeben. So ist es dann auch.

Woelki gesteht Fehler ein, betont aber, dass Papst Franziskus auch weiter sehr auf ihn zähle und dass er jetzt erstmal eine Auszeit nehmen werde. «Danke für Ihr Interesse.»

«Wo gehen Sie denn hin, Herr Woelki, und kommen Sie auch wirklich wieder?

Georg Bätzing

Bätzing: Katholische Bischöfe streben wirkliche Reformen an

Die Deutsche Bischofskonferenz hat zu Beginn ihrer Herbstvollversammlung in Fulda den Willen zu echten Reformen unterstrichen.

Ziel des derzeitigen Reformprozesses der deutschen Katholiken, des Synodalen Wegs, sei es, «das Handeln der Kirche sehr konkret zu verändern», betonte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Montag zu Beginn des viertägigen Treffens. Es gehe nicht um einen «kleineren Außenanstrich», sondern um «wesentliche Veränderungen».

Papst

Kirche mit Laien verbessern - Papst will weltweiten Prozess

Papst Franziskus will die katholische Kirche für mehr Mitsprache auch von Laien öffnen und dazu einen synodalen Prozess anstoßen.

«Die Kirche Gottes ist zu einer Synode zusammengerufen», heißt es in einem am Dienstag im Vatikan vorgestellten Dokument in Vorbereitung auf die Weltbischofssynode 2023. Alle Gläubigen sind dazu aufgerufen, an der Weiterentwicklung der Kirche mitzuarbeiten. In dem Schriftstück ist von einem Prozess die Rede, «an dem alle teilnehmen können und von dem niemand ausgeschlossen wird».