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Erratischer Block in Laiz, Sigmaringen

Wieso dieser Felsbrocken in Laiz zum Unesco Geopoint wird

Ganz unscheinbar liegt er am Wegesrand: der Erratische Block auf dem Kloster-Felsenweg im Donautal bei Laiz. Doch der Felsen ist weit mehr als ein einfacher Gesteinsbrocken. Er stammt nicht von der Schwäbischen Alb, sondern kam vor über 300 000 Jahren auf andere Weise an diesen Platz. Der rätselhafte Block erzählt viel über die Landschaftsgeschichte und wird deshalb nun zum Geopoint im Unesco Global Geopark Schwäbische Alb.

Hier, wo wir jetzt stehen, war damals eine 300 Meter dicke Eisschicht.

 Auch in den Räumen des Geoparks Schwäbische Alb wurde gedreht.

So präsentiert sich Schelklingen für das SWR-“Landesschau Mobil“

Seit Sonntag ist ein Fernsehteam des SWR in und um Schelklingen herum unterwegs, um mit viel Liebe zum Detail die Besonderheiten der Stadt einzufangen. Moderator Axel Gagstätter hat inzwischen viele Stellen besucht, die erwähnenswert sind, und selbst für Einheimische noch Geheimnisse bereithalten. Emotional wurde es, als der versierte Fernsehmoderator an der Urspringschule nach vielen Jahren seinen inzwischen 88-jährigen Lehrer wiedergesehen hat. Doch Gagstätter hatte in seiner Schulzeit dem Lehrer gar böse zugesetzt.

 Sie freuen sich, dass der Ursprung des Weißen Kochers ausgezeichnet wurde (von links) Landrat Klaus Pavel, Unterkochens Ortsvor

Kocherursprung erhält als erste Stelle im Kreis einen Geopoint

Grund zur Freude gibt es jetzt in Unterkochen: Als erste Stelle im Ostalbkreis hat am Dienstag der Ursprung des Weißen Kochers einen Geopoint des Unesco Global Geoparks Schwäbische Alb erhalten. Das tief eingeschnittene Flusstal ist ein landschaftliches Kleinod und schützenswertes Geotop mit einem besonderen Mikroklima und einer seltenen Tier- und Pflanzenwelt.

Die Kennzeichnung als Geopoint weist auf die Bedeutung des Ortes hin. Eine zweisprachige Informationstafel lädt dazu ein, tiefer in die Geschichte dieser einzigartigen ...

 Die Mühlheimer Felsenhöhle, hier bei einem Höhlentag, soll einer der neuen Geopoints im Kreis Tuttlingen werden.

Weitere Geopoints und Infostellen sollen entstehen

Der Landkreis Tuttlingen erhöht seinen Mitgliederbeitrag an den Unesco Geopark Global Schwäbische Alb. Dadurch können weitere Geopoints im Landkreis hinzukommen. Zudem können die Aktivitäten der bestehenden drei Geopark-Infostellen im Landkreis intensiviert werden – und nicht zuletzt das Unesco-Label erhalten bleiben.

Der Unesco Global Geopark in der Schwäbischen Alb besteht seit 2015 als einer von 147 Unesco-zertifizierten Landschaften weltweit.

 Auch neue Höhlenführer begleiten Gäste durch die Sontheimer Höhle, doch die Besucherzahl dürfte höher liegen, wie bei der Jahre

Höhlenverein Sontheim will Geopark Schwäbische Alb beitreten

Die Jahresversammlung des Sontheimer Höhlenvereins hat am Samstag im Rasthaus an der Sontheimer Höhle stattgefunden. In ihren Tätigkeitsberichten ließen die Vorstandsmitglieder nochmals das vergangene Jahr Revue passieren.

Helmut Hilsenbeck erinnerte in seinem ersten Vorstandsjahr an verschiedene Veranstaltungen, so an das Konzert im August mit dem Auftritt des Blaubeurer Countrysängers Hansjörg Autenrieth alias Jonny Cash mit rund 150 Gästen, die Adventsfeier im Dezember und an den Sontheimer Schöpples-Tag an Lichtmess mit 120 ...

Stadtarchivar Ludwig Ohngemach (l.) sprach bei der Eröffnung der Geopark-Ausstellung.

Neue Ausstellung im Museum visualisiert Geschichte der Alb

Gebannt haben die Zuhörer im Ehinger Museum Siegfried Roth gelauscht, als er ihnen am Sonntag die Entstehung der Schwäbischen Alb im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Faszination Erdgeschichte“ erklärt hat. Er machte das so spannend, als ob er einen Krimi erzählte.

„Die Alb hat in Sachen Stein einiges zu bieten, kein anderes Bundesland ist geologisch so vielseitig wie Baden-Württemberg“, sagte der Geologe, die Schwäbische Alb sei das am besten erforschte Mittelgebirge der Welt.

 Reiner Blumentritt (vorne, links), Vorsitzender der Museumsgesellschaft, Geologin Iris Bohnacker und Geopark-Geschäftsführer Dr

Experten tauschen sich über die Höhlen-Saison aus

Wie viele Menschen besuchen jährlich die Höhlen des Unesco Geoparks Schwäbische Alb, wie geht es mit der Beleuchtung weiter und wie können die überwinterten Fledermäuse noch besser geschützt werden? Diese und viele weitere Fragen standen am vergangen Freitag in Schelklingen im Zentrum. Beim sogenannten Schauhöhlentreffen haben sich Experten der jeweiligen Örtlichkeiten über die bald endende Saison unterhalten.

Reger AustauschAuch in diesem Jahr stand bei der Zusammenkunft, organisiert durch den Geopark, der Austausch der Aktiven in ...

Auch Kinder interessieren sich am Stand des Geoparks für Versteinerungen.

Veringer Hütte gleicht einem Prachtbau

Einen hochinteressanten Einblick in die geologische, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Region haben die Besucher der neuen „Veringer Hütte“ am Sonntag erhalten. Der Unesco Global Geopark Schwäbische Alb und die Stadt Veringenstadt feierten am Historienweg den deutschlandweiten Tag des Geotops. Markus Möller, Vorsitzender des Geoparks und Erster Landesbeamter des Alb-Donau-Kreises, sowie Siegfried Roth, Geschäftsführer des Geoparks, überreichten Bürgermeister Armin Christ und Bernhard Obert, Dezernent für Bau und Umwelt des ...

 Die Eröffnung ist am Sonntag: So sieht die Station Erzgruben am Historienweg aus.

Veringenstadt bekommt einen Geopoint

Der Tag des Geotops findet jedes Jahr im September in ganz Deutschland statt. Ob Führung, Vortrag oder Fest – die Geologie steht an diesem Tag bei allen Veranstaltungen im Mittelpunkt. Der Geopark Schwäbische Alb feiert den Tag des Geotops am Sonntag, 15. September, gemeinsam mit der Stadt Veringenstadt am dortigen Historienweg.

Der Historienweg ist ein Lehrpfad und hat an fünf Stationen einiges zu bieten: Erzgruben, wo man noch heute nach Bohnerz graben kann.

„Kunst im Steinbruch“ heißt der Event, zu dem es am Sonntag viele Besucher nach Gerhausen zog. Sie entdeckten Steinbruch und Kun

Besucher bestaunen „Kunst im Steinbruch“

Stephanie Kottmann aus Allmendingen hat sich einen Camping-Stuhl mitgebracht. In ihrem komplett roten Outfit hat sie darin Platz genommen, steht aber immer wieder auf, um neugierigen Besuchern zu erklären, was ihre Kunst ausmacht.

Stephanie Kottmann ist eine von insgesamt 44 Teilnehmern, die am Sonntag beim Event „Kunst im Steinbruch“ in Gerhausen teilnahmen. Initiiert und seitdem organisiert wurde und wird das besondere Angebot im Steinbruch Altental vom Blaubeurer Künstler Dieter Gassebner.