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Der große Rausch

Der große Rausch

Der Handel mit Drogen wie Heroin und Kokain ist ein einträgliches Geschäft. Auf die Weltwirtschaft üben die berauschenden Substanzen genauso einen großen Einfluss aus wie Erdöl.

Die Nachfrage nach ihnen scheint unerschöpflich zu sein, weshalb mächtige Drogenkartelle eine bessere Kasse machen als manch ein internationales Unternehmen. Doch wie konnte dieses illegale Geschäft derart groß werden? Eine Antwort darauf liefert eine dreiteilige Dokumentation, die Arte an diesem Dienstag um 20.

BKA-Bericht: Rassismus nicht Hauptmotiv für Tat von Hanau

Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA) stufen den Anschlag von Hanau nach einem Medienbericht angeblich nicht als Tat eines Rechtsextremisten ein. Das führt zu Irritationen.

Tobias R. habe seine Opfer demnach ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungsmythos von der Überwachung durch einen Geheimdienst zu erlangen.

Eine typisch rechtsextreme Radikalisierung habe er nicht durchlaufen, berichteten WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ über die Schlussfolgerung des BKA.

Fabian Theis

Das Handy als Geheimwaffe im Kampf gegen das Coronavirus?

Es klingt bestechend: Das Handy soll zum Mitstreiter gegen das Coronavirus werden. Wer Kontakt hatte zu einem Infizierten, könnte über die Standortdaten seines Mobiltelefons ermittelt und informiert werden.

Im ersten Anlauf ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit der Idee gescheitert. Aufgegeben hat er sie noch nicht. Das Thema soll nun bei den Beratungen nach Ostern eine Rolle spielen - wenn es um „eine Zeit nach Corona“ geht, in der der Kampf gegen das Virus anhält, die Einschränkungen aber gelockert werden.

SEK Beamte

Zehn Jahre Haft für islamistischen Rizin-Bombenbauer

Für den Bau einer Bombe mit dem biologischen Kampfstoff Rizin in Köln ist ein 31-jähriger Islamist zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den Tunesier Sief Allah H. (31) am Donnerstag der Herstellung einer biologischen Waffe und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat schuldig.

Zuvor war das Verfahren gegen die deutsche Ehefrau von H. abgetrennt worden. Das Gericht warf ihren Verteidigern Prozessverschleppung vor.

Jamal Khashoggi

Nach Khashoggi-Mord: 20 Verdächtige in Istanbul angeklagt

Rund anderthalb Jahre nach dem Mord an dem saudischen Regimekritiker und Journalisten Jamal Khashoggi in Istanbul ist in der Türkei Anklage gegen 20 Verdächtige erhoben worden.

Hauptangeklagte sind zwei ehemalige Berater des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, wie die Istanbuler Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte.

Saud bin Abdullah al-Kahtani und Ahmed al-Asiri werde vorgeworfen, die 18 übrigen Angeklagten zu vorsätzlichem Mord unter Folter angestiftet zu haben.

Der AfD droht die Spaltung

Der AfD droht die Spaltung

Der Verfassungsschutz und Rechtsaußen Björn Höcke haben geschafft, was die AfD jahrelang vermeiden konnte: Weil der Geheimdienst den völkischen „Flügel“ beobachtet und Höcke mit Gerede vom „Ausschwitzen“ von Leuten weiter provozierte, muss die Partei sich nun bekennen. Teile der eigenen Partei haben das Lavieren satt. Bei vielen kam bereits das Wahlmanöver von Thüringen schlecht an. Weil nun noch von schwarzen Kassen des „Flügel“ die Rede ist, drohen Massenaustritte.

Ein Mann im Botanischen Garten von Peking: Auch in China und Südkorea werden Handyortung und Tracking eingesetzt. So soll die Au

RKI is watching - Unsere Handys geben Auskunft, ob wir uns zuhause aufhalten oder nicht

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat von der Deutschen Telekom kostenlos anonymisierte Bewegungsdaten von Handynutzern erhalten, damit es den Erfolg von Maßnahmen gegen die Coronavirus-Ausbreitung einschätzen kann. „Die Daten zeigen uns, ob insgesamt die Mobilität der Bevölkerung nachgelassen hat“, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Mittwoch in Berlin. „Es sind aggregierte, anonymisierte Daten und keine individuellen Daten“, betonte er.

Das Robert Koch-Institut müsse beurteilen können, warum es Rückgänge oder Anstiege bei ...

Giwi Margwelaschwili

Deutsch-georgischer Autor Margwelaschwili tot

Deutsche und Georgier trauern um den im Alter von 92 Jahren gestorbenen Schriftsteller Giwi Margwelaschwili. Der deutsch-georgische Humanist und Philosoph starb am Freitag im Kreis seiner Familie in der georgischen Hauptstadt Tiflis (Tbilissi).

Er galt als großer Denker. „Mit seinem selbstironischen Humor und seiner Zuversichtlichkeit wirkte er ansteckend auf die Menschen, die er traf“, sagte sein Verleger Jörg Sundermeier in Berlin. 2006 hatte Margwelaschwili die Goethe-Medaille erhalten.

Wladimir Putin

Weg frei für „Superpräsident“ Putin

Der Weg für einen „Superpräsidenten“ Wladimir Putin in Russland ist nun fast frei. Der 67-Jährige äußerte sich bei einer Rede zur größten Verfassungsänderung der russischen Geschichte am Dienstag erstmals zu seiner Zukunft.

Das Land brauche einen starken Manager in Krisenzeiten. Und er zeigte sich bereit, über 2024 hinaus als Präsident zu arbeiten. Laut aktueller Verfassung wäre dann eigentlich Schluss gewesen für ihn. Doch die Abgeordneten - mit Ausnahme der Kommunisten - beschlossen nun im Eiltempo eine neue Verfassung.

Strafprozess

Emotionen und leere Anklagebank: MH17-Abschuss vor Gericht

Fast sechs Jahre nach dem Abschuss der malaysischen Passagiermaschine MH17 über der Ostukraine soll ein Strafprozess in den Niederlanden eine der schlimmsten Flugzeug-Katastrophen der letzten Jahrzehnte ahnden.

Angeklagt sind drei Russen und ein Ukrainer. Bei dem Absturz in dem Kriegsgebiet waren im Sommer 2014 alle 298 Insassen ums Leben gekommen.

Die Beschuldigten erschienen nicht, wie der Vorsitzende Richter Hendrik Steenhuis am Montag im Hochsicherheitsgebäude in Badhoevedorp bei Amsterdam feststellte.