Suchergebnis

Buk-Raketen

Abschuss von Flug MH17: Mordanklagen gegen vier Rebellen

Knapp fünf Jahre nach dem Abschuss des Passagierfluges MH17 über der Ukraine sind nun erstmals gegen vier mutmaßliche Täter Haftbefehle ausgestellt worden. Es handelt sich um vier hochrangige pro-russische Rebellen - drei Russen und ein Ukrainer.

Ihnen soll ab März 2020 wegen 298-fachen Mordes der Prozess gemacht werden. Das internationale Ermittlerteam habe ausreichend Beweise gesammelt, sagte der leitende niederländische Staatsanwalt Fred Westerbeke am Mittwoch in Nieuwegein bei Utrecht.

Zwischen Freundschaft und Eiszeit - die USA und der Iran

Es ist längst Geschichte, dass die USA und der Iran einst enge Partner waren. Entspannung versprach das Wiener Atomabkommen von 2015, doch der von Präsident Donald Trump forcierte einseitige Ausstieg der USA machte die Hoffnung zunichte.

DER PUTSCH: 1953 bringen die USA und Großbritannien Irans demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Mohammed Mossadegh zu Fall und stellen die Macht des Schahs wieder her. Mossadegh hatte sich den Zorn Londons und Washingtons zugezogen, weil er die Verstaatlichung der Ölindustrie verteidigte.

 So soll ein Teil des Klosters vor dem großen Stadtbrand 1631 ausgesehen haben. Dem „Maler“ dieser Szene ist wahrscheinlich die

600 Jahre Knastgeschichte(n) im Isnyer Wassertor

Über 600 Jahre hinweg haben Insassen des einstigen Stadtgefängnisses im Wassertor unzählige Kritzeleien an den Wänden hinterlassen und damit auf ihr Ergehen aufmerksam gemacht. Eine amtliche Quelle beurteilte dieses Verließ als das sicherste Gefängnis in Isny.

Den Wassertor-Knast betreten Besucher heute durch eine Tür auf der Ebene der Nikolaikirche, also über dem Torbogen der Straße. Im Mittelalter gab es weder diese Tür, noch existierte eine Treppe von außen in diesen einst dunklen Raum: Es gab nur einen Zugang von oben, von der ...

 Ein Grenzzaun mit dahinter liegender Wüste

Verbrannte Erde im Kurdengebiet: Droht ein neuer Krieg?

Der Berg schmiegt sich an die Ebene wie ein Riese, der sich müde von der Hitze auf dem Boden ausstreckt. Die Autobahn führt von Erbil, der Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion im Nordirak, ohne Umweg zum Qarachogh an der Grenze zum arabischen Teil des Irak. Rauchwolken steigen rund um den Berg in den Himmel. Die Erde ist schwarz verbrannt. Eine Zementfabrik rostet von allen Menschen verlassen am Fuß des Qarachogh vor sich hin. Dann gibt es nur noch die Straße, die sich hinauf in die Höhe des Gebirges windet.

Frei

Russischer Enthüllungsjournalist Iwan Golunow kommt frei

Wenige Tage nach seiner Festnahme und nach einer Welle internationalen Protests ist der russische Enthüllungsjournalist Iwan Golunow wieder auf freiem Fuß.

Alle Anschuldigungen gegen ihn würden mangels Beweisen fallengelassen, sagte der russische Innenminister Wladimir Kolokolzew der Agentur Interfax zufolge. Es gebe nach den Ermittlungen keinen Hinweis auf eine Straftat des 36-Jährigen. Er wurde am Dienstag aus dem Hausarrest entlassen.

Kim Jong Un und Kim Jong Nam

Bericht: Halbbruder von Nordkoreas Machthaber war CIA-Quelle

Südkoreas Geheimdienst hat zurückhaltend auf einen Zeitungsbericht reagiert, dem zufolge der 2017 ermordete Halbbruder des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un zu Lebzeiten ein CIA-Informant war.

Seine Behörde könne nicht bestätigen, „ob wir Informationen darüber haben“, sagte ein Sprecher des nationalen Aufklärungsdienstes (NIS) in Seoul am Dienstag auf Anfrage.

Das „Wall Street Journal“ berichtete, Kim Jong Uns Halbbruder Kim Jong Nam habe sich mehrmals mit Agenten des US-Geheimdienstes getroffen.

 Mann steht zwischen zwei Zellen.

Protest in Russland gegen Hausarrest für Enthüllungsjournalist Iwan Golunow

Iwan Golunow schrieb über korrupte Polizisten und Geheimdienstler, enthüllte ihre Verbindungen zur Organisierten Kriminalität. Nun hat die russische Justiz den renommierten Moskauer Enthüllungsjournalisten im Hausarrest festgesetzt. Damit hat der Reporter der Internetplattform Medusa faktisch ein Arbeitsverbot. Polizisten sollen den 36-Jährigen zudem in Untersuchungshaft misshandelt haben.

Die Polizeiaktion vom Donnerstag löste spontane Straßenproteste aus.

Solidarität

Internationaler Protest gegen Festnahme von Golunow

Begleitet von internationalem Protest hat die russische Justiz den renommierten Moskauer Enthüllungsjournalisten Iwan Golunow im Hausarrest festgesetzt.

Damit hat der Reporter der kritischen Internet-Plattform Medusa, die etwa Verbindungen von Polizisten und Geheimdienstlern zur Organisierten Kriminalität öffentlich gemacht hat, de facto Arbeitsverbot. Polizisten sollen den 36-Jährigen zudem in Untersuchungshaft misshandelt haben.

Auch der russische Präsident Wladimir Putin sei über den Fall informiert, sagte ...

Prozess gegen mutmaßlichen Rizin-Bombenbauer von Köln

Prozess um Gift-Anschlag: „Supergift“ an Hamster getestet

Als die Richter hereinkommen und sich alle anderen erheben, muss sich hinter schusssicherer Glasscheibe ausgerechnet der Hauptangeklagte setzen. Sief Allah H. (30) hat - so scheint es - einen Schwächeanfall.

Eine Wachtmeisterin fächelt ihm hektisch Luft zu, ein Wachtmeister eilt mit einem Becher Wasser herbei. Der Prozess um die Vorbereitung des knapp vereitelten ersten Terroranschlags mit einem biologischen Kampfstoff in Deutschland startet dennoch fast pünktlich.

Oreschkin und Altmaier

Berlin und Moskau besiegeln erstmals wieder Zusammenarbeit

Deutschland und Russland haben erstmals seit Inkrafttreten der Sanktionen auf Regierungsebene eine intensivere wirtschaftliche Zusammenarbeit vereinbart.

Es gebe ein erhebliches Potenzial, um die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu vertiefen, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in St. Petersburg. Er und sein russischer Amtskollege Maxim Oreschkin unterzeichneten beim internationalen Wirtschaftsforum eine Absichtserklärung für eine sogenannte Effizienzpartnerschaft.