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Aung San Suu Kyi

Aung San Suu Kyi verfolgt Völkermord-Klage gegen Myanmar

Im Beisein der Friedensnobelpreisträgerin und Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat vor dem Internationalen Gerichtshof ein Völkermord-Verfahren gegen ihr Land Myanmar begonnen.

Gambia beschuldigte Myanmar am Dienstag des Völkermordes an der muslimischen Minderheit der Rohingya und forderte Sofortmaßnahmen gegen das Land. Äußerlich unbewegt verfolgte die Regierungsschefin in der ersten Reihe des Gerichts im Den Haager Friedenspalast die Anschuldigungen.

Drei Personen sitzen nebeneinander an einem Tisch

Laupheimer Ehepaar kämpft um Bleiberecht für den „gambischen Sohn“

Vorweihnachtlicher Zauber mag sich bei Anne und Martin Gröner noch nicht recht entfalten. Die Eheleute sind besorgt wegen Ousman D. Am 11. Dezember entscheidet das Verwaltungsgericht Sigmaringen im Widerspruchsverfahren, ob die von dem Gambier genannten Fluchtgründe ausreichen, ihm in Deutschland Asyl zu gewähren.

Das wäre für uns inakzeptabel.

Familie Gröner

Das ist keineswegs sicher, im Gegenteil, und sollte das Gericht „nein“ sagen, dann könnte die Abschiebung drohen, befürchten Gröners, die sich seit ...

Boot mit Migranten sinkt vor Küste Mauretaniens - 58 Tote

Vor der Küste Mauretaniens sind mindestens 58 Migranten beim Kentern ihres Schiffs ums Leben gekommen. Das teilte das Innenministerium des westafrikanischen Landes mit. An Bord des Schiffes, das den weiter südlich gelegenen Staat Gambia am Vortag verlassen habe, seien rund 180 Menschen gewesen. 95 von ihnen seien gerettet worden, erklärte das Ministerium. Das kleine westafrikanische Land Gambia zählt weniger als zwei Millionen Einwohner. Vor allem junge Menschen haben sich von dort in vergangenen Jahren nach Europa aufgemacht.

Boot mit Migranten vor Mauretanien gesunken - Viele Tote

Vor der Küste des westafrikanischen Staates Mauretanien sind mindestens 57 Migranten ums Leben gekommen. Das teilte die Internationale Organisation für Migration mit. 83 Menschen seien gerettet worden, für sie werde nun gesorgt. An Bord des Schiffes, das Gambia am Vortag verlassen habe, seien rund 150 Menschen gewesen. Die Suche nach möglichen weiteren Überlebenden oder Opfern werde fortgesetzt.

 Referentin Schwester Maria Schneiderhan (linkes Foto) spricht bei ihrem Vortrag über die Grundlagen des Lebens im Kloster Sieße

Gemeinschaft zwischen Gebet und Wirtschaftlichkeit

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe rund um den diesjährigen Kulturschwerpunkt zum Thema „Handwerk und Industrie“ hat am Mittwoch das Kloster Sießen im Mittelpunkt gestanden. Betitelt mit „Wirtschaftsfaktor Sießen“ zeigte der Vortrag nicht zuletzt auf, wie die Ordensfrauen auch in schwierigsten Zeiten tatkräftig, visionär und mit der Kraft der Gemeinschaft agierten. Mit einem unerschütterlichen Vertrauen zu Gott, gepaart mit franziskanischer Spiritualität, tun sie das bis heute.

Petra Bendel

Experten üben harsche Kritik an Migrationspolitik

Führende Migrationsexperten haben zum Auftakt der „Nürnberger Tage für Migration“ teils harsche Kritik an der Migrationspolitik in Deutschland und Europa geübt. Es gebe derzeit keine vernünftige Rückführungsstrategie in die Herkunftsländer, andererseits sei die Zusammenarbeit mit Milizen, etwa in Libyen, in einigen Ländern fragwürdig, sagte der Leiter der European Stability Initiative (ESI), Gerald Knaus.

Das Mittelmeer habe sich zur „tödlichsten Grenze der Welt“ entwickelt, sagte Knaus.

 In Oberdischingen stehen umfangreiche Kanaluntersuchungen an.

Viel Geld landet im Kanal

Die Gemeinde Oberdischingen hat ein 17 Kilometer langes Abwassernetz, das sie überprüfen und unterhalten muss. Es darf kein Wasser austreten und kein Grundwasser eindringen. Teilweise sind die Kanäle 60 Jahre und älter. Ingenieur Reinhold Sorg vom Büro Fassnacht in Bad Wurzach hat dem Gemeinderat am Dienstag klargemacht: „Sie sind verpflichtet, ihr Kanalnetz zu überprüfen und in Schuss zu halten, Schäden müssen behoben werden.“

Sorg erläuterte die einzelnen Schritte der Überprüfung und anschließende Maßnahmen.

 Lamin Muhammad Bah sollte in die Ausbildung im Grünen Baum aufgenommen werden. Nach der Entscheidung der Behörden kann er nicht

Trotz Arbeit: Dem Genießerlauf-Gewinner droht die Abschiebung

Dem Sieger des Biberacher Genießerlaufs droht die Abschiebung: Lamin Muhammad Bah ist aus Afrika geflüchtet und lebt seit nunmehr vier Jahren in Deutschland. Als Küchenhilfskraft arbeitete er im „Grünen Baum“ – bis ihm die Behörden die Arbeitserlaubnis entzogen. Jetzt ist er zum Nichtstun verdammt, was sein Chef Andreas Höschele scharf kritisiert. Er fühlt sich von der Politikern wie dem Landrat im Stich gelassen – ja sogar getäuscht.

Der Biberacher Arbeitgeber Andreas Höschele wünscht sich mehr Nachsicht und Unterstützung für ...

 Von Ostrach geht es fpr den Gambier über Reutlingen und Stuttgart zum Frankfurter Flughafen, wo er in einen Flieger in seine He

Kollegen empört: Polizei holt Gambier am Arbeitsplatz zur Abschiebung ab

Wie stets kommt Bemba Mente pünktlich am Dienstag in der vergangenen Woche zu seiner Arbeit bei der Firma Fürst Lasertechnik. Was weder der Gambier noch der Arbeitgeber in Ostrach wissen: Auch die Polizei steht an dem Tag pünktlich vor der Tür, um den 48-Jährigen zur Abschiebung abzuholen. Bei Firmenleitung und dem Treff International trifft dies auf Unverständnis, da er sich vorbildlich verhalten hat.

Warmherzig, genügsam, zuverlässig – so beschriebt Sigrid Maria Weydemann vom Treff International Bemba Mente, den sie seit Sommer ...

 Eine Schülerin aus Guinea absolviert in der Metallwerkstatt einen Kurs im Schweißen.

Firmenchefs kämpfen für geduldete Flüchtlinge

Er packt an, lernt deutsch, ist integriert. Sein Pech, ein unsicherer Status: Am Arbeitsplatz wird der geduldete Flüchtling abgeholt und nach Gambia zurückgeschickt. Hätten Arbeitgeber das Sagen, würde der Mittzwanziger nicht nur in einer Sägerei arbeiten, sondern als benötigte Arbeitskraft dauerhaft bleiben, ohne den imaginären Schleudersitz vor Augen.

Die Geschichte des jungen Gambiers, dessen Spuren sich verloren haben, erzählt die kaufmännische Leiterin eines Sägewerks viele Monate später.