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Altmaier bei Standortkonferenz 2020

Altmaier will Standort Deutschland stärken

Erst der Kampf gegen das Virus, dann gegen die Konjunktur-Krise - und dann kommt das große Ganze: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will Deutschland als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähiger machen.

Die Corona-Krise nehme das Land sehr in Beschlag, aber es müssten auch langfristige, strukturelle Änderungen angegangen werden, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin. Dort beriet er mit Vertretern der Industrie, der Gewerkschaften und der Wissenschaft.

Die Zölle, die die USA erhebt gelten eigentlich der Flugzeugbranche.

US-Zölle belasten Familienunternehmen im Südwesten

Axel Wittig hat seit einiger Zeit ein Problem. Der Geschäftsführer des Werkzeugbauers Webo in Amtzell im Landkreis Ravensburg hat erst vor zwei Jahren ein Werk in den USA eröffnet. Jedoch rechnet sich das mittlerweile nicht wie geplant. „Durch die Zölle schmälern sich unsere Renditen teilweise um zwischen 20 und 30 Prozent“.

Die Zölle – damit sind Zölle gemeint, die die USA in den vergangenen Monaten auf Flugzeuglieferungen aus der EU erhoben haben.

Ein Mitarbeiter von Mercedes-Benz bringt den Stern an einem Auto der C-Klasse an. Die deutschen Autobauer fahren ihre Produktion

Autobranche erwacht aus dem Corona-Schlaf

FRANKFURT – Die Autohersteller haben am Montag in einigen Werken die Produktion wieder angefahren, die sie wegen der Corona-Krise gestoppt hatten, so etwa Daimler in einigen seiner Motorenwerke. Auch die anderen deutschen Hersteller lassen die Bänder allmählich wieder anrollen, VW etwa zunächst in den Werken in Zwickau und Bratislava, BMW wartet mit dem Anfahren in den meisten Werken bis Anfang Mai.

Auch die vierwöchige Zwangspause beim Absatz ist vorbei.

Unternehmenspleite

Ökonomen: Deutschland steht vor „hartem Konjunktureinbruch“

Die Warnungen vor einem deutlichen Einbruch der deutschen Wirtschaft als Folge der weltweiten Coronavirus-Epidemie nehmen zu. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) rechnet für die größte Volkswirtschaft Europas mit einem „harten Konjunktureinbruch“.

Für das laufende Jahr senkten die Forscher ihre Konjunkturprognose und erwarten nun, dass die Wirtschaftleistung Deutschlands um 0,1 Prozent schrumpft. Zuletzt war das Bruttoinlandsprodukt 2009 infolge der globalen Finanzkrise zurückgegangen, allerdings mit mehr als 5 Prozent sehr heftig.

Wirtschaftsforscher

Führende Ökonomen: Notfalls Rettungsfonds für Firmen

Führende Ökonomen fürchten einen „Corona-Schock“ für die deutsche Wirtschaft mit massiven Folgen - und haben die Bundesregierung zu entschlossenerem Handeln aufgefordert. Viele Firmen drohten unverschuldet in eine Krise zu geraten.

Die Gefahr: Auch die Verbraucher könnten zunehmend verunsichert sein und Anschaffungen auf die lange Bank schieben. Das könnte die „Abwärtsspirale“ der Wirtschaft noch verstärken, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Mittwoch in Berlin.

«Made in China»

China erneut wichtigster Handelspartner Deutschlands

China ist das vierte Jahr in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner. Im vergangenen Jahr wurden Waren im Wert von 205,7 Milliarden Euro zwischen beiden Staaten gehandelt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Auf den Rängen zwei und drei folgten die Niederlande als wichtiger Lieferant von Erdöl, Erdgas und sonstigen Mineralölerzeugnissen und die USA.

Seit dem Jahr 2015 kommen den Angaben zufolge die meisten Importe aus der Volksrepublik China, die derzeit stark unter den Auswirkungen der ...

US-Internetkonzerne

Felbermayr: Europa könnte im Handelskrieg USA hart treffen

In einem Handelskrieg mit den USA könnte Europa nach Ansicht des Wirtschaftswissenschaftlers Gabriel Felbermayr dem transatlantischen Partner schwer zusetzen.

„Wir haben nach wie vor eine große Wirtschaftsmacht in Europa, und wir können, wenn wir wollen, zurückschlagen“, sagte der Leiter des Kieler Instituts für Weltwirtschaft in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Das klinge zwar sehr kriegerisch. „Aber die Drohung einer Vergeltung etwa mit Gegenzöllen soll ja im ersten Schritt gerade verhindern, dass man Gegenmaßnahmen ...

Ökonomen: Eskalierende Nahost-Krise belastet Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft steht bei einer weiteren gefährlichen Eskalation des Konflikts im Nahen Osten aus Sicht führender Ökonomen vor einer zusätzlichen Belastungsprobe. Hintergrund sei vor allem die hohe Exportabhängigkeit deutscher Unternehmen, wie die Präsidenten des Berliner DIW und des Kieler IfW, Marcel Fratzscher und Gabriel Felbermayr, deutlich machten. „In diesen Zeiten enormer Unsicherheiten wäre ein Nahostkonflikt das Letzte, das die Wirtschaft verkraften kann“, sagten sie der dpa.

 Kohlekraftwerke wie dieses sind für hohen CO2-Ausstoß verantwortlich.

Wie ein Emissionshandelssystem gestaltet sein muss, damit sich der CO2-Ausstoß wirklich reduziert

Die Würfel sind gefallen: Mit einem nationalen Emissionshandel will die Bundesregierung den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in den Sektoren Verkehr und Gebäude künftig verteuern, damit klimafreundliche Technologien einen Vorteil bekommen. Das Herzstück des Klima-schutzprogramms soll 2021 starten – zunächst als Festpreissystem. Die sogenannten Inverkehrbringer fossiler Heiz- und Kraftstoffe, also zum Beispiel Mineralölkonzerne, müssen dann Verschmutzungsrechte kaufen, wenn sie ihre Produkte in Deutschland verkaufen wollen.

Autoindustrie

Ökonomen: Deutsche Wirtschaft schrumpft weiter

Die deutsche Wirtschaft verliert nach Einschätzung führender Ökonomen deutlich an Schwung und dürfte auch im dritten Quartal schrumpfen.

Die schwache wirtschaftliche Dynamik begründeten Forschungsinstitute am Mittwoch auch mit politischen Risiken wie dem Brexit und Handelskonflikten. Mit einer wieder anziehenden Konjunktur in Deutschland rechnen sie frühestens im nächsten Jahr. Das Handwerk dagegen berichtet von weiter guten Geschäften.