Suchergebnis

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel

Umfrage: Stimmung im Lehrerzimmer wegen Krise schlecht

Fragt man Gerhard Brand nach der Laune in den baden-württembergischen Lehrerzimmern, verdunkelt sich seine Miene schlagartig. Im Frühjahr, da zogen die Kollegien noch an einem Strang, erinnert er sich, da waren alle zuversichtlich und zeigten Verständnis für die Corona-Auflagen. Das habe sich nach sieben Monaten Ausnahmezustand verändert. „Die Aggressivität ist gewachsen“, sagt Brand. „Und die anfängliche Rationalität ist emotionalen Empfindungen gewichen.

Schule-Symbolbild

GEW: Klassenteilung guter Schritt, Maßnahmen reichen nicht

Die Bildungsgewerkschaft GEW hat die vom Kabinett beschlossenen Klassenteilungen grundsätzlich begrüßt. Dass Klassen ab der Stufe 8 in Corona-Hotspots geteilt werden müssen, sei ein kleiner Erfolg, teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft am Donnerstag mit.

Die Ankündigungen gehen der GEW allerdings nicht weit genug. Unverständlich sei, warum der Wechselunterricht erst ab Klasse 8 eingeführt werden solle und erst ab einem Inzidenzwert von 200.

Bund und Länder einigen sich auf Corona-Regeln für den Dezember - das sind die Beschlüsse

Mitten im harten Corona-Winter sollen die Weihnachtstage ein wenig Entspannung bringen: Ab dem 23. Dezember und höchstens bis zum 1. Januar sollen zehn Personen im Familien- und Freundeskreis zusammenkommen können, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt.

Doch davor stehen weitere Einschränkungen an. Vor Weihnachten wollen Bund und Länder die Lage erneut bewerten. Zunächst sollen folgende Regeln gelten:

Teil-Lockdown: Kneipen, Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sollen bis mindestes 20.

Susanne Eisenmann

Eisenmann lehnt Wechselunterricht ab: Schimpft über Berlin

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) stemmt sich vehement gegen Forderungen, Schüler im Wechsel in der Schule und zu Hause unterrichten zu lassen. „Wechselunterricht in Baden-Württemberg wäre ein existenzieller Fehler“, sagte sie am Mittwoch bei einer dpa-Kundenkonferenz in Stuttgart. Gleichzeitig wies sie bildungspolitische Vorstöße des Bundes scharf zurück. „Die Vorschläge, die aus Berlin zu diesen Themen kommen, sind ja durchaus skurril zum Teil - Unterrichten in irgendwelchen Museen oder so etwas“, sagte sie.

 Sowohl im Wohnheim für Demenzkranke am ZfP als auch im Pflege- und Seniorenheim Haus Regenta in Bad Schussenried wird offensiv

Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Mittwoch

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 42.370 (132.011 Gesamt - ca. 87.200 Genesene - 2.441 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 2.441 Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 290.149 (961.320 Gesamt - ca. 656.400 Genesene - 14.771 Verstorbene) Todesfälle Deutschland: 14.

Polizeieinsatz an Schule in Östringen

Bluttaten an Schule als Zeichen steigender Jugendgewalt?

Die Messerangriffe eines 13-Jährigen auf einen Mitschüler in Baden und einer 14-Jährigen auf einen Schüler in Sachsen-Anhalt sind aus Expertensicht Einzelfälle.

„Solche Fälle sind extrem selten“, sagte Matthias Schneider, Geschäftsführer der Lehrergewerkschaft GEW in Baden-Württemberg. Zahlen dazu seien schwer zu vergleichen, weil früher nicht jeder Fall in die Statistik eingegangen sei. Die tatsächliche Belastung der Schulen durch Gewaltexzesse sei deutlich geringer, als es oft den Eindruck mache, heißt es auch in einer Broschüre ...

Einsatzfahrzeuge stehen vor einer Realschule

Bluttat an Schule als Zeichen steigender Jugendgewalt?

Der Messerangriff eines 13-Jährigen auf einen Mitschüler in Östringen (Kreis Karlsruhe) ist aus Expertensicht ein Einzelfall. „Solche Fälle sind extrem selten“, sagte Matthias Schneider, Geschäftsführer der Lehrergewerkschaft GEW in Baden-Württemberg am Dienstag. Zahlen dazu seien schwer zu vergleichen, weil früher nicht jeder Fall in die Statistik eingegangen sei. Die tatsächliche Belastung der Schulen durch Gewaltexzesse sei deutlich geringer, als es oft den Eindruck mache, heißt es auch in einer Broschüre des Kultusministeriums in Stuttgart.

Markus Söder (CSU)

Söder: Bayern zieht Start der Weihnachtsferien vor

Die Weihnachtsferien in Bayern werden in diesem Jahr coronabedingt um zwei Tage verlängert. Damit haben die Schüler nicht erst vom 23. Dezember an frei, sondern ihr letzter Schultag wird heuer Freitag, der 18. Dezember sein. „Das Infektionsrisiko wird durch die fast einwöchige Karenzzeit zwischen Schulunterricht und Weihnachten erheblich gesenkt, damit Familien gesund und unbeschwerter feiern können“, twitterte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag.

Maskenpflicht sowie Präsenz- und Fernunterricht für Schüler sind wieder im Gespräch.

Neues Corona-Konzept für Schulen: Quarantäne für die ganze Klasse

In der Debatte um schärfere Maßnahmen bei der Eindämmung der Pandemie sind die Schulen erneut in den Mittelpunkt gerückt. So forderte am Wochenende der Virologe Alexander Kekulé, dass an allen weiterführenden Schulen die Klassen geteilt werden „und auf Wechselunterricht umgestellt wird“. Zudem sollten die Weihnachtsferien bundesweit eine Woche vor dem 24. Dezember beginnen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schlug ein neues Konzept zur Eindämmung von Corona-Infektionen in Schulen vor.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand

GEW will kleinere Klassen und Mindestabstand einklagen

Kleinere Klassen und die Wahrung des Mindestabstands will die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vor Gericht einklagen. Einen entsprechenden Eilantrag habe er am Freitag am Verwaltungsgericht München eingereicht, teilte der Anwalt der Gewerkschaft, Rainer Roth, mit. Wann dort darüber entschieden werden könnte, ist noch unklar.

Mit der Verbandsklage will die Gewerkschaft den Freistaat und die Stadt München nach eigenen Angaben „zum bestmöglichen Gesundheitsschutz an Schulen veranlassen“.