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Ein Mann trinkt aus der Perlenflasche

Ein sprudelnder Klassiker: Die Perlenflasche wird 50

Sie ist vielleicht nicht so kultig wie die klassische Coca-Cola-Flasche, aber in Deutschland ähnlich allgegenwärtig: Die Perlenflasche fürs Mineralwasser. So gut wie jeder Verbraucher hat die Mehrwegflasche mit der markanten Taille und den 230 charakteristischen Perlen auf der Oberfläche, die an Kohlensäure erinnern sollen, schon in der Hand gehabt. Denn in ihr wird ein Großteil des Sprudels und der Limonaden in Deutschland verkauft — und das schon seit fast 50 Jahren.

Design der Mineralwasserflasche

Wie die Mineralwasserflasche zu ihrer Form kam

Bad Malente (dpa) - Mehr als fünf Milliarden wurden bislang hergestellt, fast so viele wie es Menschen auf der Welt gibt. Die Mineralwasser-Perlenflasche aus Glas ist ein Design-Klassiker. Entworfen hat sie Günter Kupetz 1969 in Kassel.

Sie ist die wahrscheinlich erfolgreichste Mehrwegverpackung der Welt - die Mineralwasserflasche aus Glas, auch Perlenflasche genannt. Und sie stammt aus Nordhessen. Der Designer Günter Kupetz entwarf sie 1969 in Kassel.

Bauhaus zeigt Werk von Günter Kupetz

Er hat die Norm-Sprudelflasche, das AEG-Tastentelefon und den Wienerwald-Hähnchengrill entworfen: Günter Kupetz gestaltete viele Objekte aus dem deutschen Alltag der vergangenen Jahrzehnte.

Eine Ausstellung im Berliner Bauhaus-Archiv zeigt von diesem Mittwoch an (bis 5. Juni) das Werk des heute 80-jährigen Kupetz, der als einer der prägenden Designer der Bundesrepublik gilt.

Der 1925 in Rüdersdorf bei Berlin geborene Kupetz wollte zunächst Bildhauer werden und wurde nach dem Krieg Schüler bei Bernhard Heiliger.