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Die Gemeinde Hüttlingen hat in den vergangenen Jahren kreativ gewirtschaftet. Doch in Zukunft wird das Geld noch knapper.

Weniger Einnahmen, mehr Ausgaben: Hüttlingen verabschiedet Haushalt 2021

Nach den Vorberatungen hat die Gemeinde Hüttlingen jetzt den Haushalt 2021 verabschiedet. Das ambitionierte Programm ist nur mit einer Kreditaufnahme zu stemmen. In den kommenden Jahren dürfte die Kämmerei gefordert sein, denn die Rücklagen schmelzen dahin und die Schulden wachsen.

Mit den geplanten Investitionen im Umfang von 10,5 Millionen Euro hat sich die Gemeinde viel vorgenommen. „Gerade in Krisenzeiten muss eine Gemeinde antizyklisch handeln“, sagte Bürgermeister Günter Ensle bei der Vorstellung des Pakets im Dezember.

Der Schulleiter der Hüttlinger Gemeinschaftsschule, Ralf Meiser, will Schnelltests an seine Schule holen.

Corona-Tests im Klassenzimmer: Pläne der Hüttlinger Schule lösen Protestwelle auf Facebook aus

Geplante Corona-Schnelltests an der Hüttlinger Alemannenschule haben in den sozialen Netzwerken heftige Proteste ausgelöst. Auf Facebook entwickelte sich bereits kurz nach dem Post eine emotionale Diskussion. Wir haben auf schwäbische.de und in der Samstagsausgabe der „Ipf- und Jagst-Zeitung/Aalener Nachrichten“ berichtet, dass die Hüttlinger Gesamtschule mit solchen Tests künftig den Unterricht im Klassenzimmer sicherer machen möchte.

In dem Bericht war dargestellt, wie sich die Schule das Testkonzept in groben Zügen vorstellt.

Der Hüttlinger Bürgermeister Günter Ensle hat per Videotelefonie mit seinem Amtskollegen in der Partnerstadt Cotignola gesproche

Videotelefonie mit Cotignolas Bürgermeister Luca Piovaccari

So sieht man sich in Zeiten der Pandemie: Vergangene Woche hatte Bürgermeister Günter Ensle einen Telefontermin mit seinem Amtskollegen in der Partnerstadt Cotignola. Dank Videoübertragung konnten sich die kommunalen Oberhäupter über die Lage in ihren Gemeinden austauschen. Cotignola ist ebenfalls wie Hüttlingen eine ländliche Gemeinde und hat eine Inzidenzzahl von 180. Leider hat es dort im Seniorenheim einen Todesfall gegeben und weitere Bewohner sind infiziert.

Der Hüttlinger Gemeinderat hat sich für einen Pumptrack, also eine Mountainbike-Srecke, ausgesprochen.

Hüttlingen bekommt einen Pumptrack

Auf die ohnehin schon üppigen Investitionen, die Hüttlingen im kommenden Jahr plant, hat der Gemeinderat noch einmal draufgesattelt. So soll Hüttlingen einen Pumptrack bekommen, neue Rasenmäher und einen barrierefreien Zugang zum Friedhof. Bluten muss dagegen die Alemannenschule.

In den vergangenen Sitzungen ist der Haushalt der Gemeinde Hüttlingen vorgestellt worden, gestern wurden die geplanten Investitionen diskutiert. 10,4 Millionen Euro und damit mehr als das Doppelte des Vorjahres sind im Haushalt 2021 für Investitionen ...

Der bisherige Leiter des Hüttlinger Seniorenbüros, Rudolf Böhme, wurde von Bürgermeister Günter Ensle verabschiedet.

Kommunales Seniorenbüro im Roten Schulhaus geschlossen

„Leider war das Echo nicht so ausgefallen, wie es hätte sein sollen“, bedauert Bürgermeister Günter Ensle. Deshalb hat sich die Gemeinde dazu entschlossen, das kommunale Seniorenbüro aufgrund mangelnder Resonanz zu schließen. Kürzlich wurde der bisherige Leiter Rudolf Böhme von Ensle verabschiedet. Ensle dankte Rudolf Böhme, der sich in den vergangenen zwei Jahren sehr engagiert habe und immer vierzehntägig persönlich, telefonisch und schriftlich für die Probleme und Anliegen, die im Alter anfallen können, da war.

Von links: Jürgen Eisele, Geschäftsstellenleiter der VR-Bank Ostalb, und Bürgermeister Günter Ensle bei der Scheckübergabe.

VR-Bank Ostalb unterstützt Hüttlinger Kleinkunstfrühling mit 1 500 Euro

Auch in diesen schwierigen Zeiten der Pandemie unterstützt die VR-Bank Ostalb das von der Gemeinde Hüttlingen organisierte kulturelle Angebot mit einem Betrag von 1500 Euro. „Wir hoffen und wünschen mit vielen Kulturinteressenten, dass die Gemeinde Hüttlingen den Kleinkunstfrühling auch im nächsten Jahr durchführen kann und unterstützen ihn wie jedes Jahr sehr gerne mit einer Spende aus unserem Gewinn-Spartopf,“ hebt Jürgen Eisele, Geschäftsstellenleiter der VR-Bank Ostalb in Hüttlingen, bei der Spendenübergabe im Hüttlinger Rathaus hervor.

Zweite Chance für Pool-Besitzer: Behörde lässt Milde walten

Ein bauwütiger Eigenheimbesitzer im Hüttlinger Hochfeld soll nun doch eine Chance bekommen, seinen über das Baufenster gebauten Pool und die drei Meter hohe Mauer vor einem kompletten Abriss zu retten. Das Landratsamt hat jetzt auf Anfrage mitgeteilt, der Bauherr solle die Möglichkeit erhalten, „gewisse Veränderungen“ vorzunehmen.

„Ein dementsprechender Bauantrag, der vom Bauherrn eingereicht werden wird, wird der Gemeinde zur erneuten Prüfung vorgelegt“, so erklärt das Baurechtsamt des Ostalbkreises.

Wieder Ärger um Protzbauten in Hüttlingen

Die expansive Bautätigkeiten in der Hüttlinger Hochfeldstraße haben im Gemeinderat erneut für Ärger gesorgt. Erst kürzlich haben die Gemeinderäte einem Bauherren in dieser Straße das Einvernehmen für seinen bereits gebauten Pool und eine Mauer verweigert. Dieses Mal geht es um ein noch nicht umgesetztes Vorhaben. Der betreffende Bauherr plant Pool und Pavillon und will sein Anwesen mit einem 1,5 Meter hohen Solarzaun einfrieden.

Der Bauherr in der Hochfeldstraße möchte seine Außenanlagen neu gestalten mit Pool, Technikraum, ...

Großzügig und nah an der Natur: Der neue Wohnkomplex am Erlenweg in Hüttlingen lockt Familien und Kapitalanleger.

Hohe Nachfrage nach Wohnungen auf der Streuobstwiese

Lange wurde gestritten, jetzt wird gebaut: Am Erlenweg in Hüttlingen sollen schon im Frühjahr die Bagger beißen. Von den vorerst 16 Wohnungen ist fast die Hälfte reserviert. Zehn weitere werden folgen.

Die Wiese ist ein Sahneschnittchen: oberhalb von Hüttlingen, umgeben von Natur, mit freiem Blick über das Kochertal – wer wollte da nicht wohnen? Der Kreis der Interessenten dürfte sich indessen über die beachtlichen Preise eingrenzen.

Laut Exposé kostet eine Zwei-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss 253 000 Euro.

Streitpunkt Bauplatzpreise: Hier werden noch ein paar wenige Plätze erschlossen. Das Interesse ist groß. Deshalb sieht die Gemei

Räte kritisieren teure Bauplätze: „Gemeinde treibt Preise nach oben“

Auf ein wahrhaft geteiltes Echo im Gemeinderat ist Günter Ensle mit seinem Plan gestoßen, die Bauplatzpreise im Brühl auf 370 Euro pro Quadratmeter festzusetzen. Mit acht zu sieben Stimmen ist die für Hüttlinger Verhältnisse kühne Preisgestaltung beschlossen worden. Ein Gegenantrag wurde abgelehnt.

Dabei geht es zunächst um drei von fünf möglichen Bauplätzen im Gebiet Brühl, das beschaulich am Kocher liegt. Zwei Plätze will Ensle zunächst zurückhalten.