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Björn Höcke

Höcke lenkt in Streit um „Flügel“ ein

Der Gründer des „Flügels“ in der AfD, Björn Höcke, hat sich nach massivem Druck der Parteiführung bereiterklärt, die Aktivitäten der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften Gruppierung herunterzufahren.

Wie das genau aussehen soll, ließ er allerdings offen. Gleichzeitig kritisierte Höcke den Beschluss des Bundesvorstandes, der am Freitag eine Selbstauflösung des „Flügels“ gefordert hatte.

„Der Bundesvorstand ist das höchste Exekutivorgan der Partei.

Björn Höcke

Höcke betont Einheit der AfD: „Flügel“ hat Zweck erfüllt

Nach der Aufforderung der AfD-Spitze zur Selbstauflösung des „Flügels“ hat der Gründer der Vereinigung, Björn Höcke, erklärt, er wolle jetzt nicht die Konfrontation suchen. Gleichzeitig kritisierte er den Beschluss der Parteiführung.

„Der Bundesvorstand ist das höchste Exekutivorgan der Partei. Als Konservativer pflege ich die Institutionen, auch wenn ich weiß, welche irrationalen Dynamiken in mehrstündigen Sitzungen solcher Gremien ablaufen“, sagte der Thüringer AfD-Landeschef in einem am Samstagabend veröffentlichten Interview ...

Im Juli 2018 gab es hier, bei Aichstetten und „mitten im Nichts“, ein Neonazis-Konzert. Es zählt zu den sichtbaren Aktivitäten d

Wie Neonazis heute im Allgäu agieren – Und welche Verbindungen es zur AfD gibt

Die Zeiten sind längst vorbei, als Neonazis vor allem als menschenverachtende, Parolen grölende, oft betrunkene Kahlköpfige in Springerstiefeln daher kamen. Heute arbeiten sie subtiler und unscheinbarer an ihren Zielen, wirken nach außen vielfach wie in der Mitte der Gesellschaft stehend – sind aber nicht minder gefährlich. Im Gegenteil.

Wir haben es mit einer Art Camouflage zu tun.

Sebastian Lipp

Diese Einschätzung trifft Sebastian Lipp.

Martin Hess (AfD)

Hess will mit Weidel für AfD-Landesvorsitz kandidieren

Gut zwei Wochen vor dem Sonderparteitag der AfD in Baden-Württemberg bringen sich die Kandidaten in Stellung. Der Bundestagsabgeordnete Martin Hess (49) gab bekannt, er wolle gerne gemeinsam mit der Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, Alice Weidel (40), an die Spitze des Landesverbandes rücken. „Nachdem mich viele Parteifreunde angesprochen haben, habe ich mich entschieden zu kandidieren“, sagte der Innenpolitiker der Deutschen Presse-Agentur. „Ich habe mit Frau Weidel Gespräche geführt, und wir können uns sehr gut vorstellen, das gemeinsam ...

AfD-Bundesparteitag

Der neue AfD-Bundesvorstand - jünger und etwas weiblicher

Die AfD hat auf ihrem Bundesparteitag in Braunschweig einen neuen Parteivorstand gewählt. Ihm gehören etliche neue Mitglieder an. Eine dritte Frau kam hinzu.

JÖRG MEUTHEN (58) steht seit Juli 2015 an der Spitze der AfD - anfangs als Co-Vorsitzender neben Frauke Petry, später zusammen mit Alexander Gauland. Der Volkswirt stimmte sich trotz seiner wirtschaftsliberalen Ausrichtung lange Zeit eng mit dem Führungspersonal des rechtsnationalen „Flügels“ des Thüringer AfD-Landeschefs Björn Höcke ab.

Kleine Germanen

Kleine Germanen

Sie werden in Ferienlagern getrimmt und in der Familie an rechtes Gedankengut herangeführt: Kindererziehung spielt in nationalistisch und rechtsextrem gesinnten Kreisen eine große Rolle. Ganz wichtig: Zucht und Ordnung - und bloß nicht weinerlich sein.

Der Film „Kleine Germanen“ - erst kürzlich im Kino - erzählt von so einer Kindheit. Roter Faden ist Elsas Geschichte, nach wahren Begebenheiten. Auch ihre eigenen Kinder erzieht Elsa in diesem Sinne, bis sie an einem dramatischen Wendepunkt aus der Neonazi-Szene aussteigen will.

 Georg Elser in einer Aufnahme, die vermutlich 1938 entstanden ist.

Attentat auf Hitler: Wieso Georg Elser erst spät Anerkennung für seinen Widerstand erhielt

Das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft ist keine feste Größe, es ändert sich im Lauf der Geschichte. Am Beispiel Georg Elsers, des „einfachen Mannes“ aus Königsbronn, der den Tyrannenmord plante, als die späteren Verschwörer vom 20. Juli noch vom Endsieg träumten, lassen sich die Entwicklungen des bundesdeutschen Geschichtsbewusstseins sehr gut ablesen.

Es war ein langer, sehr langer Weg, bis der schwäbische Schreinergeselle in den Kreis der Helden des Widerstands gegen die NS-Diktatur aufgenommen wurde und bis ein ...

AfD-Rechtsaußen Björn Höcke

Alle auf Höcke-Linie? Wie die AfD im Osten tickt

Als Thüringens AfD-Chef Björn Höcke seine Parteianhänger in Arnstadt auffordert, die „politische Sonne“ in Brandenburg, Sachsen und Thüringen aufgehen und dann „über ganz Deutschland“ scheinen zu lassen, bricht der Saal in Jubel aus.

Die Botschaft an die rund 230 Thüringer AfD-Mitglieder beim Landesparteitag am Sonntag in Arnstadt ist klar: Erst der Osten, dann das ganze Land. Einige drängen schon darauf, dass die ostdeutschen Landesverbände angesichts der guten Umfragewerte mehr Einfluss in der Parteispitze bekommen sollen.

AfD-Parteitag

AfD-Fraktionschefin Weidel und Rechtsaußen Höcke im Dialog

AfD-Fraktionschefin Alice Weidel setzt im Umgang mit dem rechtsnationalen „Flügel“ ihrer Partei jetzt auf Dialog. Der „Spiegel“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, die Vorsitzende der Bundestagsfraktion habe eine Einigung mit „Flügel“-Gründer Björn Höcke erzielt.

Zuvor hätten sich Weidel und der Thüringer Landeschef mehrfach getroffen. Vermittelt habe die Zusammenkünfte der rechte Verleger Götz Kubitschek. Er ist zwar nicht AfD-Mitglied, gilt aber als eine Art Vordenker des „Flügels“.

Kyffhäusertreffen

„Flügel“-Treffen der AfD: Kalbitz ruft zum „Widerstand“ auf

Mit einem Aufruf zum „Widerstand“ gegen die etablierte Politik hat sich der Rechtsaußen-„Flügel“ der AfD im thüringischen Leinefelde auf die anstehenden ostdeutschen Landtagswahlkämpfe eingestimmt.

„Widerstand tut not in diesem Land, sonst werden wir dieses Land verlieren“, rief Brandenburgs AfD-Landeschef Andreas Kalbitz den rund 800 Teilnehmern des jährlichen Kyffhäuser-Treffen des „Flügels“ zu. Das Treffen der Vereinigung rechtsnationaler AfD-Mitglieder stand diesmal unter dem Motto „Der Osten steht auf“.