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Nach der Beobachtung des Hettingers Johann Walter Wolf keine Seltenheit: Ein Transporter fährt über die Bundesstraße 32 durch di

Ärger um Transporte durch das Laucherttal: Steckt „Stuttgart 21“ dahinter?

Dass direkt vor seiner Haustür Motorräder, Autos und Lastwagen vorbeirauschen – das ist für den Hettinger Johann Walter Wolf nichts Neues. Schließlich wohnt er unmittelbar an der Bundesstraße. Seit zwei Jahren aber habe die Belastung noch einmal deutlich zugenommen, sagt Wolf. Sein Verdacht: Etliche Transporter fahren durch das Laucherttal, um Erdaushub und Bauschutt von der „Stuttgart 21“-Baustelle nach Bittelschieß zu bringen. Je länger er diesem Verdacht auf den Grund gegangen sei, desto mehr habe er sich erhärtet.

Die Polizei fand den Flüchtigen, der sich vom Unfallort entfernt hatte.

31-Jähriger flüchtet zu Fuß vor der Polizei

Nach zu viel Alkoholkonsum hat ein Autofahrer am Sonntag um kurz vor 8 Uhr ein Auto von der Bundesstraße zwischen Göggingen und Krauchenwies in den Graben gefahren. Laut einer Meldung der Polizei Sigmaringen verursachte er dabei einen Schaden von etwa 20 000 Euro. Ein Zeuge hatte den verunglückten Audi etwa 300 Meter vor dem Ortsschild entdeckt und daraufhin die Polizei verständigt. Der 31 Jahre alte Fahrer flüchtete aus Angst vor einer Strafverfolgung zu Fuß, doch eine Streifenwagenbesatzung entdeckte den Mann nach kurzer Fahndung.

 Der FC Krauchenwies/Hausen (links Patrick Vogler) hat das schon hinter sich, was andere Vereine vermutlich noch vor sich haben:

Die Zahl der Zusammenschlüsse steigt

Der demografische Wandel lässt sich auch in der Region nicht aufhalten. Die Sportvereine spüren das und haben mit den Folgen zu kämpfen, auch im früher so verwöhnten Fußball. Sigmar Störk, Spielleiter Aktive und Jugend im Bezirk Donau, sagt: „Andere Sportarten hatten dieses Problem schon vor zehn Jahren. Wir haben es jetzt.“ Diesen zeitlichen Vorsprung dürfe man nicht verspielen und die Erfahrungen der anderen Verbände nicht unbeachtet lassen. Noch vor zehn Jahren standen viele Klubs personell noch ganz anders da, hatten genügend Jugendspieler.

Göggingen ist umzingelt von Kiesgruben. Geht es nach der Entscheidung des Landratsamts, soll es eine weitere geben. Doch der Ver

Kiesabbau: So wehrt sich ein Bürgerverein gegen die Entscheidung des Landratsamts

Vor einigen Wochen ist die Entscheidung vonseiten des Landratsamts getroffen worden: Auf der Offenfläche oberhalb Göggingens darf Kies abgebaut werden. Schon seit zehn Jahren ist dieser Plan ein Dorn im Auge des Vereins Lebenswertes Göggingen und Umgebung, die Entscheidung schließlich ein Schock. Nun hat der Verein weitere Schritte unternommen, um dagegen vorzugehen. 

Der erste Schritt: Widerspruch einreichen. „Das haben wir rechtzeitig getan“, sagt Rainer Ohmacht, Vorsitzender des Vereins.

 Pater Mathew Shiju.

Pater Shiju wird neuer Seelsorger im Leintal

Der aus Indien stammende Pater Mathew Shiju wechselt innerhalb des Dekanats Ostalb von der Seelsorgeeinheit Aalen zur Seelsorgeeinheit Leintal. Bislang als Pfarrvikar tätig, übernimmt er dort die Aufgabe als Administrator. Zur Seelsorgeeinheit Leintal gehören die Kirchengemeinden St. Georg in Leinzell-Göggingen, Mariä Opferung in Horn, St. Sebastian in Schechingen und St. Vitus in Heuchlingen. In Aalen ist Shiju auch Ansprechpartner für die Salvator Kirchengemeinde.

Eine 47-Jährige wird leicht verletzt.

47-Jährige verletzt sich bei Unfall

Zwischen Göggingen und Sigmaringen ist es am Montag gegen 7.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen. Infolge Unachtsamkeit fuhr eine 22-jährige Autofahrerin laut der Polizei auf den Wagen einer 47-Jährigen auf, die verkehrsbedingt an der Einmündung zur B 313 stand. Während die Unfallverursacherin unverletzt blieb, wurde die 47-Jährige mit leichten Verletzungen zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 2500 Euro beziffert.

 Mareike Keiper

Bewohnern die Lebensqualität lassen

Wie wichtig Kiesabbau ist, steht außer Frage, dient der Rohstoff doch als Grundlage für diverse Materialien. Was aber in Frage steht, ist: Wo sind die Grenzen, erst Recht in Göggingen? Das gesamte Umfeld des Krauchenwieser Ortsteils ist von Kiesgruben umgeben, fast in allen Richtungen. Die andauernde Toleranz der Bürger gegenüber den Kiesfirmen und den bisherigen Gruben ist also ein Wunder. Umso ernster sollten Politik und Behörden jetzt die Bedürfnisse der Anwohner nehmen.

 Die Fläche, auf die Rainer Ohmacht hier zeigt, soll für den Kiesabbau genutzt werden. Viele Spazierwege führen hier entlang.

Großer Widerstand: Gögginger Verein will sich weiter gegen Kiesabbau wehren

Die Stimmung im Hause Ohmacht ist resigniert. „Nach zehn Jahren merke ich es langsam gesundheitlich“, sagt Rainer Ohmacht, Gründer und Vorsitzender des Vereins „Lebenswertes Göggingen“. So lange kämpft der Verein inzwischen gegen den Kiesabbau auf offenen Flächen in Göggingen.

In diesem Sommer dann die Ernüchterung: Das Landratsamt hat den Firmen Valet und Ott sowie Martin Baur den Kiesabbau im Süden des Krauchenwieser Ortsteils genehmigt.

 Während bei Bürgerversammlungen in Krauchenwies diskutiert wird, sieht das im Gemeinderat oft anders aus. Eine solche Debatte h

Bürgermeister Jochen Spieß verbietet Gemeinderäten öffentliche Diskussion

Auf der Krauchenwieser Waldhornhalle und dem Bürgerhaus in Bittelschieß sollen Photovoltaik-Anlagen entstehen. Das sorgte im Gemeinderat für Diskussionen, doch der Krauchenwieser Bürgermeister Jochen Spieß unterband sie schnell, obwohl eine Grundsatzfrage im Raum stand.

Hinzu kommt, dass der Kiesabbau in Göggingen, der viel in der Öffentlichkeit diskutiert wurde, auf den nicht-öffentlichen Teil der Sitzung geschoben wurde. 

Öffentliche Ratssitzungen in Rekordzeit Grundsätzlich dauern die Sitzungen in Krauchenwies nicht ...

 Ob der Schwerlastverkehr eines Tages nicht mehr durch Göggingen rollt, ist ungewiss. Die Corona-Pandemie könnte auch auf den St

Nordtrasse: Politiker streiten weiter über Straßenbau

Die Diskussion um den etwaigen Bau der Straßen „B 311 und B 313 neu“ wird weiter heiß geführt. Ins Rollen gebracht hatte dies der Grünen-Fraktionschef im Landtag, Andreas Schwarz, vor einigen Wochen, als er die Finanzierung der Straße bei einer Veranstaltung in Sigmaringen wegen der Corona-Pandemie in Frage gestellt hatte. Während Staatssekretär Thomas Bareiß, Landtagsabgeordneter Klaus Burger und Thomas Kugler, Fraktions-Chef der CDU im Kreistag, bereits ihren Unmut darüber geäußert hatten (die „Schwäbische Zeitung“ berichtete), haben sich ...