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Ein gerodetes Gebiet

Warum selbst die Grünen den Tesla-Rodungsstopp in Brandenburg kritisieren

Nach dem vorläufigen Rodungsstopp für das geplante Tesla-Werk in Brandenburg wollen Politiker und Unternehmensverbände die Axt an das langwierige Planungsrecht in Deutschland anlegen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) warnte vor starken Verzögerungen des Projekts.

Die Elektroautofabrik sei „von großer Bedeutung für mehr Klimaschutz“ und eine der wichtigsten Industrieansiedlungen in Ostdeutschland seit langer Zeit, sagte Altmaier den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Baustelle Tesla-Werk

Auch Grüne kritisieren Rodungsstopp für Tesla-Gelände

Berlins grüne Wirtschaftssenatorin Ramona Pop hat den Widerstand gegen die Rodung von Bäumen auf dem Gelände der geplanten Tesla-Autofabrik in Brandenburg kritisiert.

„Man muss nicht immer gegen alles sein“, sagte sie an die Adresse etwa der Grünen Liga, die vor Gericht einen vorläufigen Rodungsstopp erwirkt hatte. „Wie abwegig, eine Kieferplantage zu einem Wald zu erklären“, so Pop weiter. „Man sollte die Kirche im Dorf lassen und die Zukunftsinvestition von Tesla zügig möglich machen.

Merkel und Kramp-Karrenbauer

CDU quält sich mit Neuaufstellung

Nach der Rückzugsankündigung von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer quält sich die CDU mit dem weiteren Vorgehen für eine Neuaufstellung.

Führende Christdemokraten riefen am Wochenende dazu auf, einen langwierigen offenen Machtkampf zu vermeiden und Teamlösungen in den Blick zu nehmen. Offen war weiterhin, wann und wie neben der Nachfolge im Parteivorsitz die Kanzlerkandidatur der Union geregelt wird, bei der auch die Schwesterpartei CSU mitredet.

Kramp-Karrenbauer

AKK warnt in CDU-Nachfolgedebatte vor übertriebener Eile

Die scheidende CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat vor einer übereilten Entscheidung über ihre Nachfolge gewarnt.

„Es besteht jetzt kein Grund darin, innerhalb von 24 Stunden irgendeine eine Entscheidung zu treffen“, sagte sie am Freitagabend in der ARD. Angesichts der internationale Lage und der Bedeutung Deutschlands müsse man immer auch die Stabilität des Landes im Blick behalten - „auch bei parteipolitischen Entscheidungen“.

Kramp-Karrenbauer bestätigte, dass sie in der nächsten Woche Einzelgespräche „mit den ...

Ziemiak: Schon zwei Bewerbungen für Parteivorsitz

Es haben sich bereits erste Interessenten für den CDU-Parteivorsitz gemeldet. Es seien bislang zwei Bewerbungen aus der Mitgliedschaft eingetroffen, sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die beiden Bewerber seien jedoch nicht bundesweit bekannt. Eine offizielle Bewerbung von Friedrich Merz sei ihm dagegen nicht bekannt. Merz hat eine Festlegung in der Öffentlichkeit bisher vermieden. Neben ihm werden NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Jens Spahn als aussichtsreiche Kandidaten ...

Markus Schubert

Nach Nübel-Wechsel: Schalke setzt auf Schubert und Fährmann

Der FC Schalke 04 plant nach dem Weggang von Alexander Nübel zum FC Bayern München keinen Transfer auf der Torwart-Position für die kommende Saison.

Nach Angaben von Sportvorstand Jochen Schneider setzt der Fußball-Bundesligist auf eine interne Lösung mit der aktuellen Nummer zwei Markus Schubert (21) und Rückkehrer Ralf Fährmann (31). „Ralf Fährmann ist ein großartiger Torwart. Vor zwei Jahren wurde noch spekuliert, ob er mit zur WM muss.

Vergleich für VW-Dieselkunden geplatzt

Die Verhandlungen über einen Vergleich zu Entschädigungen für Hunderttausende VW-Dieselkunden sind nach Angaben von Volkswagen geplatzt. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, soll die Höhe der Honorarforderungen der Anwälte des Bundesverbands der Verbraucherzentralen der Grund sein. Zuvor hatte die Funke-Mediengruppe darüber berichtet.

Nach der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen

Umfrage: Mehrheit der Thüringer für Landtags-Auflösung

Eine Mehrheit der Thüringer ist nach der umstrittenen Ministerpräsidentenwahl einer Umfrage zufolge für eine Auflösung des Landtags. Demnach sind 57 Prozent der Befragten für Neuwahlen, wie aus einer repräsentativen Insa-Umfrage im Auftrag der Thüringer Zeitungen der Funke-Mediengruppe hervorgeht. Fast jeder Dritte spricht sich dagegen für eine Wiederholung der Wahl zum Ministerpräsidenten aus.

Wären am kommenden Sonntag Landtagswahlen, wäre jeder Fünfte (20 Prozent) noch unschlüssig oder würde gar nicht wählen.

Umfrage: Mehrheit der Thüringer für Landtags-Auflösung

Eine Mehrheit der Thüringer ist nach der umstrittenen Ministerpräsidentenwahl einer Umfrage zufolge für eine Auflösung des Landtags. Demnach sind 57 Prozent der Befragten für Neuwahlen, wie aus einer Insa-Umfrage im Auftrag der Thüringer Zeitungen der Funke-Mediengruppe hervorgeht. Fast jeder Dritte spricht sich dagegen für eine Wiederholung der Wahl zum Ministerpräsidenten aus. Könnten die Wähler direkt über den Ministerpräsidenten abstimmen, würden 53 Prozent Bodo Ramelow die Stimme geben.

Ramelow kann sich Neuwahl-Vereinbarung mit CDU vorstellen

Thüringens Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow will für den Fall seiner Wiederwahl einen Übergang zu Neuwahlen gestalten. „Wenn CDU, FDP und Rot-Rot-Grün vereinbaren, dass sich der Landtag mit dem Haushaltsbeschluss 2021 auflöst, ist das der beste Weg“, sagte der Linke-Politiker den Thüringer Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Ich hoffe, dass es bei dem Treffen mit der CDU gelingt, Verabredungen zu treffen“, sagte Ramelow der dpa in Erfurt. Am kommenden Montag werden sich Vertreter von Rot-Rot-Grün mit einer Arbeitsgruppe der CDU treffen, um ...