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Gerhard Richter

Das große Gerhard-Richter-Sommertheater

Gerhard Richter und Fritz Schramma sind zwei denkbar unterschiedliche Typen. Richter ist ein stiller, zurückhaltender Mensch, der nichts so sehr hasst, wie im Blickpunkt der Öffentlichkeit zu stehen.

Fritz Schramma ist ein Kölner, wie er im Buche steht: redselig, jovial und mit einem klassischen kölschen Schnäuzer ausgestattet. Gleichwohl sind die beiden Männer per Du. Denn als Schramma noch Oberbürgermeister von Köln war, hat er mit dafür gesorgt, dass Richter zum Ehrenbürger seiner Wahlheimat ernannt wurde.

Gerhard Richter

Gerhard Richter: Ich brauche keinen Soloauftritt

In der Debatte um ein Gerhard-Richter-Museum in Köln hat sich jetzt der Künstler selbst zu Wort gemeldet. Für ein solches Museum gebe es keinerlei konkreten Pläne, bestätigte Richter dem Deutschlandfunk.

Die Stadt sei zwar verschiedentlich mit einer entsprechenden Idee an ihn herangetreten. Die Gespräche seien aber immer unverbindlich geblieben. Er sei in den wichtigsten Museen auf der ganzen Welt vertreten und spiele gern im Orchester der Kunst, so der 87-Jährige.

Gerhard Richter

Kölner Ex-OB regt Gerhard-Richter-Museum an

Der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) hat die Gründung eines Gerhard-Richter-Museums angeregt.

Er habe den Vorschlag intern schon vor Jahren lanciert, doch nun werde es langsam Zeit, etwas zu unternehmen, sagte der 71 Jahre alte Schramma am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Kölner Zeitungen hatten zuvor über Schrammas Vorstoß berichtet.

Richter (87), der international höchstdotierte lebende Maler, wohnt seit fast 40 Jahren in Köln und ist Ehrenbürger der Stadt.

Moschee-Eröffnung

Erdogan in Ehrenfeld: Geplant war es anders

Die Türkisch-Islamische Union Ditib hat wirklich alles dafür getan, damit sich Recep Tayyip Erdogan in ihrem Moschee-Komplex in Köln-Ehrenfeld wie zuhause fühlen kann.

Zu Beginn seines Auftritts wird Musik wie bei einer seiner Parteiveranstaltungen eingespielt, Applaus ertönt von einem handverlesenen Publikum. Und doch: Die offizielle Moschee-Eröffnung an diesem Samstagnachmittag ist wohl nicht ganz das, was sich die Veranstalter vorgestellt hatten.

Zentralmoschee in Köln

Die Zentralmoschee in Köln

Die Zentralmoschee der Ditib in Köln ist der größte Moschee-Komplex bundesweit - und hat so viele Schlagzeilen produziert wie wohl noch kein anderer Moscheebau in Deutschland.

Mit der offiziellen Eröffnung durch den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan rückt die Zentralmoschee mit Kuppel und zwei 55 Meter hohen Minaretten im Stadtteil Ehrenfeld wieder stark in den Blickpunkt.

Anfangs, im Jahr 2009, waren Arbeiten für den Beton-Glas-Komplex zügig vorangegangen, dann wurde gestritten.

Kölner Nagelbombenanschlag - sieben Jahre danach wieder Angst

Report: Nach sieben Jahren wieder Angst in Köln

Köln (dpa) - Es herrscht Alltag in der Kölner Keupstraße. In der belebten Geschäftsstraße im Stadtteil Mülheim sind türkische Läden und Cafés gut besucht. Frauen mit Kopftüchern flanieren über den Bürgersteig, nichts deutet darauf hin, dass hier vor gut sieben Jahren eine Bombe detonierte.

Seit sich jedoch abzeichnet, dass die Tat vermutlich auf das Konto der Neonazis geht, die zwischen 2000 und 2007 auch neun Ausländer und eine Polizistin ermordet haben sollen, ist das Entsetzen zurückgekehrt.

Kölner Nagelbombenanschlag - sieben Jahre danach wieder Angst

Report: Nach sieben Jahren wieder Angst in Köln

Köln (dpa) - Es herrscht Alltag in der Kölner Keupstraße. In der belebten Geschäftsstraße im Stadtteil Mülheim sind türkische Läden und Cafés gut besucht. Frauen mit Kopftüchern flanieren über den Bürgersteig, nichts deutet darauf hin, dass hier vor gut sieben Jahren eine Bombe detonierte.

Seit sich jedoch abzeichnet, dass die Tat vermutlich auf das Konto der Neonazis geht, die zwischen 2000 und 2007 auch neun Ausländer und eine Polizistin ermordet haben sollen, ist das Entsetzen zurückgekehrt.

Abschiedstränen

Overath macht Weg frei - Suche nach neuem FC-Chef

Köln (dpa) - Am Ende war Wolfgang Overath nur noch zermürbt von Grabenkämpfen und unaufhörlicher Kritik an seiner Präsidentschaft. Resigniert, unter Tränen und auch mit spürbarem Zorn zog er sich nach mehr als sieben Jahren an der Spitze des 1. FC Köln zurück.

Eine Ära endete, der Fußball-Traditionsverein muss für den Weltmeister von 1974 einen Nachfolger suchen, der aber wohl nicht mehr in diesem Jahr gekürt wird. Das Erbe des 68-Jährigen, der während der chaotischen, von Handgreiflichkeiten und hochkochenden Emotionen begleiteten ...

Unantastbar

Chaos in Köln: Mutmaßungen um Overath-Rücktritt

Köln (dpa) - Chaostage, Brennpunkt, Scherbenhaufen und Untergang sind nur einige Schlagworte, die das Drunter und Drüber beim 1. FC Köln auf den Punkt bringen sollen.

Schon sechs Tage nach Karnevals-Anfang wird auf der Mitgliederversammlung des tief in der Krise steckenden Fußball-Bundesligisten Schluss mit lustig sein. Mutmaßungen über einen Rücktritt von Präsident Wolfgang Overath halten an.

„Das sind alles Zeitungs-Spekulationen“, sagte Vereinssprecher Christopher Lymberopoulos.

FC-Manager

Kölns Manager Meier: „Jammern auf hohem Niveau“

Köln (dpa) - Lukas Podolski und der ehemalige Trainer Christoph Daum vermissen beim 1. FC Köln eine strategische Perspektive - Zündstoff für die Führung des Bundesligisten, der auf der Stelle tritt. Manager Michael Meier nennt das alles „Jammern auf hohem Niveau“.

Podolski platzte der Kragen. Ungewohnt heftig und deutlich vernehmbar ließ sich der Fußball-Nationalspieler über seinen Arbeitgeber aus. Der 1. FC Köln trete in der Bundesliga auf der Stelle, es gebe keine klare Strategie, der Mannschaft fehle die Qualität, um das möglich ...