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Tui in der Coronakrise

Tui vor Einigung für Staatshilfen wegen Corona-Einbrüchen

Tui soll in der Corona-Krise kurz vor einer Einigung über staatliche Unterstützung in Milliardenhöhe stehen. Der Konzern ist schon seit einigen Tagen in Gesprächen darüber, ob Mittel aus den Hilfsprogrammen von Bund und Ländern beantragt werden.

Jetzt stehen nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg die Chancen gut, zwei Milliarden Euro in Anspruch nehmen zu können. Ein Tui-Sprecher sagte dazu am Donnerstag: „Wir sind in guten Gesprächen.

Reisekataloge

Kurzarbeit bei Tui Deutschland von April bis September

Bei Tui Deutschland sollen die Beschäftigten wegen der schwierigen Geschäftslage durch die Coronakrise für ein halbes Jahr in Kurzarbeit gehen.

Die mit dem Management vereinbarte Regelung greife für die Zeit vom 1. April bis zum 30. September, hieß es in einer Information von Konzernbetriebsratschef Frank Jakobi an die Mitarbeiter. Das Unternehmen will demnach über die gesamte Phase verschieden hohe Anteile von Kurzarbeit in verschiedenen Bereichen einführen.

Tui

Tui stoppt Großteil des Geschäfts

Die Coronavirus-Pandemie zwingt den weltgrößten Touristikkonzern Tui zu drastischen Schritten: Der Großteil des Reisegeschäfts wird ausgesetzt, Urlauber werden in die Heimat zurückgeholt.

Kunden, die bereits Reisen etwa für die Sommermonate gebucht haben, müssen sich vorerst gedulden - eine kostenfreie Stornierung sei derzeit nicht möglich, sagte ein Sprecher am Montag. Man gehe aber davon aus, den Betrieb in einigen Wochen wieder starten zu können.

Leerer Strand

Das Coronavirus zwingt Reiseveranstalter und Fluggesellschaften zu extremer Kulanz bei Stornierungen und Umbuchungen

Normalerweise kommen täglich rund 30 Kunden ins Reisebüro Maichle in Biberach – besonders jetzt, in den ersten Monaten des Jahres planen die Deutschen gerne ihren Jahresurlaub. Doch in diesem Jahr sieht es anders aus. Es würden derzeit nur ein oder zwei Kunden pro Tag ins Reisebüro kommen, sagt Inhaber Anton Maichle.

Das Coronavirus hat die Tourismusbranche fest im Griff. „Die Kunden sind verängstigt“, sagt Maichle und spricht von einem „Rieseneinbruch“ bei den Buchungen.

Tui

Coronavirus-Unsicherheit bei Tui

Tui-Chef Fritz Joussen richtet die Kunden und Mitarbeiter des weltgrößten Touristikkonzerns auf möglicherweise länger anhaltende Folgen der Coronakrise ein.

„Wir waren sehr stark gestartet ins Jahr. Dieser Vorsprung schmilzt im Augenblick ab“, sagte der Manager am Rande einer Betriebsräte-Konferenz.

Derzeit sei die Zurückhaltung sehr hoch. „Und das wird sicherlich auch noch einige Wochen so bleiben“, so Joussen. Nach dem Plus von 14 Prozent bei den Sommerbuchungen und der Erwartung eines „Boom-Jahres“ nach der Insolvenz ...

Hauptversammlung Tui

Thomas-Cook-Insolvenz gibt Tui Rückenwind

Das Flugverbot für den Unglücksflieger Boeing 737 Max trübt weiterhin das Geschäft des weltgrößten Reisekonzerns Tui.

„Der Ausfall bedeutet einen enormen wirtschaftlichen Schaden“, sagte Tui-Chef Fritz Joussen bei der Hauptversammlung am Dienstag in Hannover. Hoffnung macht Tui dagegen der Reiseabsatz im Sommer, der nach der Insolvenz des Rivalen Thomas Cook deutlich steigen soll.

Die Boeing-Krise belaste den Tui-Konzern in diesem Jahr mit rund 350 Millionen Euro, sagte Joussen.

Kreuzfahrtschiff Europa

Tui will Geschäft mit Luxus-Kreuzfahrten ausbauen

Der weltgrößte Reisekonzern Tui will sein Geschäft mit Luxus-Kreuzfahrten ausbauen und verstärkt dafür die Zusammenarbeit mit dem Branchenriesen Royal Caribbean Cruises.

Tui bringt dazu jetzt auch seine Luxuslinie Hapag-Lloyd Cruises in das schon bestehende Gemeinschaftsunternehmen Tui Cruises ein, wie das Unternehmen am Freitag in Hannover mitteilte.

An Tui Cruises sind die Tui AG und Royal Caribbean Cruises je zur Hälfte beteiligt.

Tui-Chef: Klimadebatte verändert Reiselust wenig

Der Reisekonzern Tui blickt trotz der Klimadebatte optimistisch auf das Jahr 2020. Die Menschen würden auch in Zukunft reisen. Sie wollten die Welt sehen, daran ändere die Klimadebatte wenig, sagte Tui-Vorstandschef Fritz Joussen der „Rheinischen Post“. Für den aktuellen Winter lägen die Buchungen konzernweit mit vier Prozent im Plus, in Deutschland lägen die Buchungen ebenfalls auf diesem Niveau, so Joussen. Zu den beliebten Reisezielen für 2020 zählt er unter anderem Griechenland, die Türkei, Ägypten und Nordafrika.

Tui Jahreszahlen 2019

Tui-Gewinn bricht um fast die Hälfte ein

Der weltgrößte Reisekonzern Tui hat im Geschäftsjahr 2019 deutlich weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr.

Belastet vom Flugverbot für den Mittelstreckenjet Boeing 737 Max sackte der Nettogewinn von 727,2 Millionen Euro auf 416,2 Millionen Euro ab - ein Minus von 42,8 Prozent, wie der Konzern mitteilte.

Tui hat 15 Flugzeuge des Typs in der Flotte und musste Ersatzmaschinen mieten. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebita) fiel um knapp 22 Prozent auf 893,3 Millionen Euro.

Fluggesellschaft Condor

Reiseveranstalter schließen Beteiligung an Condor nicht aus

Mehrere deutsche Reiseveranstalter schließen für den Fall der Fälle einen Einstieg beim Ferienflieger Condor nicht aus.

Alltours habe aktuell keine Pläne für eine Beteiligung, sagte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage. „Falls es aber erforderlich würde, würden wir das grundsätzlich nicht ausschließen.“ Condor sei ein wichtiger Flugpartner. Auch im Sinne eines gesunden Wettbewerbs sei der Erhalt der Airline, die zu dem insolventen britischen Reisekonzern Thomas Cook gehört, erforderlich.