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Drei Männer spielen verschiedene Instrumente

Bastian Brugger balanciert am Abgrund

BBQ – Barbecue also – heißt die Jazzband von Bastian Brugger. Das klingt nach einem gemütlichen Grillabend. Aber sein Quartett legt die Hörgewohnheiten ordentlich auf dem Rost. Auf Einladung des Vereins Jazzport zeigt Brugger, dass er den 2017 verliehen Künstlerförderpreis der Stadt Friedrichshafen verdient hat.

Bastian Brugger hat 2018 sein Pop/Jazz-Studium in Stuttgart abgeschlossen. Als Musikpädagoge und freier Musiker vom Jazz zu leben, ohne die eigene Haut zu verkaufen, dieser Spagat gelingt ihm.

 Indra Rios-Moore (links) die inzwischen gar als „weiblicher Gregory Porter“ gilt, kommt am 2. Mai in den Kulturraum Casino in F

Friedrichshafen, wie es swingt und jazzt

Das Frühjahr- und Sommerprogramm der „Jazznights in Friedrichshafen“ bringt einen Querschnitt aus der aktuellen Jazzszene nach Friedrichshafen.

Am Donnerstag, 18. April, schlägt Harald „Fuchsi“ Fuchsloch in der Foodbar Amicus zur Jazzport-Oster Session auf. Als Mann für alle „Felle“ kennzeichnen Freude, Kreativität und viel Humor sein Tun. Indra Rios-Moore singt Jazz, der an der Schnittstelle von Gospel, Pop, American Songs und erdigem Blues verortet ist.

 Der neue Jazzport-Vorstand (von links): Irene Sperlich (Beisitzerin), Eva Schütte (Schriftführerein), Carsten Stamm (Beisitzer)

Jazzport ist über den Berg

Der Verein Jazzport hat die Krisenzeit hinter sich. Das Landesjazzfestival hinterließ ein Plus in der Kasse, der wöchentliche Donnerstagjazz ist gut besucht, die Mitgliederzahlen steigen und auch ein neuer Zweiter Vorsitzender wurde gefunden: Bernard Höger, Lehrer an der Elektronikschule Tettnang.

Im vergangenen Jahr sah es noch so aus, als stünde die Zukunft des Vereins auf der Kippe. Der bisherige Zweite Vorsitzende Ekkehard Frenzen hatte angekündigt, 2019 die Region zu verlassen.

 Gregor Hübner, Veit Hübner, Thomas Scholz und Martin Kerber (von links) im Amicus.

Die Band swingt trotz Rippenbruch

Gregor und Veit Hübner machen mal wieder Station in der alten Heimat, der Jazzport Friedrichshafen ist Gastgeber im gut gefüllten Amicus. Dort lässt der ehrenamtlich tätige Verein jeden Donnerstag regionale Größen spielen – ohne Eintritt, der Hut geht um. Los geht’s mit einer moderaten „Night In Tunisia“, bei der sich die Band noch in der Findungsphase befindet: Allzu viel geprobt hat das Quintett sicher nicht, aber bei der Qualität der Musiker geht das auch so, vor allem mit bekanntem Material.

 Ekkehard Frenzen (links) und Jürgen Deeg suchen Unterstützung.

Jazzport braut mehr aktive Helfer

Der Verein Jazzport braucht ehrenamtliche Mitarbeiter - im Besonderen jemanden, der sich 2019 für das Amt des 2. Vorsitzenden bereitstellt. Der jetzige 2. Vorsitzende Ekkehard Frenzen verlässt die Region. Wenn die Neubesetzung nicht gelingt, ist der Verein in Gefahr, weil das Vereinsrecht einen 2. Vorsitzenden zwingend vorsieht.

Vor 20 Jahren wurde der Verein Jazzport gegründet und er hat in dieser Zeit viel erreicht. 50 Konzerte veranstaltet er pro Jahr bei freiem Eintritt im Fallenbunnen – den sogenannten „Donnerstagsjazz“.

Daniel Riedl (rechts stehend) berichtet beim „Salon Rouge“ des SPD-Ortsvereins über die Arbeit im Kulturhaus Caserne.

Häfler Kulturangebot ist ausbaufähig

Beim jüngsten „Salon Rouge“ des SPD-Ortsvereins Friedrichshafen im Gessler 1862 ist die Kultur in Friedrichshafen im Fokus gestanden. Etwa 20 Gäste diskutierten mit David Riedl, der von der Arbeit des Kulturhauses Caserne berichtete, über Möglichkeiten, kulturelle Akzente zu setzen.

Mit dem Casino, der Gaststätte Amicus, der Disco Metropol, dem Theater Atrium, dem Jazzport sowie dem Casino Studio 17 biete das Kulturquartier Caserne ein breites Angebot für ein Publikum unterschiedlichen Alters.


 Viviane de Farias, die Sängerin von „Canta Brasil“ mit ihren Band Kollegen beim Auftritt im Café Gessler 1862.

Füße wippen, Köpfe nicken

Der Jazzport Friedrichshafen hat im Rahmen des Landesjazzfestivals einem kulturell gemischten Publikum vorwiegend mittleren Alters das Trio „Canta Brasil“ präsentiert. Der Auftritt fand im Café Gessler 1862 statt.

Die von außen einladende Fassade des Cafés zieht bereits tagsüber Blicke auf sich, aber auch wenn es draußen dunkel ist und nur gedämpftes Licht die Straßen erleuchtet, bleiben einige Passanten neugierig am Schaufenster kleben.

 Natascha Flamisch spielt mit ihrer Band „Back to Blues“ Fetziges im Dornier-Museum, im Doppelpack mit „Two Souls“.

Das Festival vor dem Landesjazzfestival

Jazz hat es in der Bodenseeregion nicht leicht, ein großes Publikum zu finden. Der Verein Jazzport geht deshalb neue Wege, um es zu vergrößern. Dabei setzt der Verein auch auf den Schwung des bevorstehenden Landesjazzfestivals: Diesem Festival, das vom 2. bis 7. Oktober in Friedrichshafen stattfindet, werden sechs Intro-Konzerte vorangestellt. Die Idee dahinter ist im Grunde einfach. „Wir müssen dorthin, wo das Publikum ist und wo man unsere Konzertangebote haben will“, sagt Jürgen Deeg, Vorsitzender des Jazzvereins.

Das Team hinter dem Festival hat noch einiges zu tun: Claus-Michael Haydt, Silvio Godon, Bernd Eiberger, Joachim Landkammer und

Hier wird gezeigt, was im Fallenbrunnen geht

Kultur aus der Region für die Region und der Anspruch, nicht die bekanntesten Künstler, Bands oder Theatergruppen auf die Bühne zu bringen, dafür aber sehr gute, kreative und auch mal gegen den Strich gebürstete Kultur zu zeigen, das ist das Kulturhaus Caserne und die zugehörige gGmbH. Und das ist die Spielstätte des zweiten FAB Festivals, dessen Premiere vor einem Jahr aus einer Idee des Kulturforums Fallenbrunnen entstanden ist.

Hier wird ein Programm gezeigt, das kein Genre ausspart und das in erster Linie Kultur ermöglichen will.


 Zweimal Trompete, zweimal Posaune: „Quattro Brass“ wollen mit ihren Zuhörern in 90 Minuten um die Welt reisen.

Blechbläserquartett „Quattro Brass“ zum ersten Mal im Goldenen Saal

Zum ersten Mal ist das Blechbläserquartett „Quattro Brass“ am Sonntag, 16. September, ab 19 Uhr im Goldenen Saal des Bad Buchauer Schlosses zu Gast. Quattro Brass ist besetzt mit zwei Trompeten (Fritz Daschner und Markus Ziegler) sowie zwei Posaunen (Michael Sapulovic und Walter Ruf). Alle verbindet die Freude am gemeinsamen Musizieren, und das seit mittlerweile mehr als zehn Jahren.

Die vier Musiker stammen alle aus dem Bodenseeraum. Konzertreisen führten sie bisher ins benachbarte Ausland bis nach Italien.