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 Bei der Verabschiedung (von links): Amtsgerichtsdirektor Norbert Strecker, Günther Mangold, seine Nachfolgerin Kathrin Grosch u

Der Spielmacher des Ellwanger Amtsgericht verabschiedet sich

„Eine Ära geht zu Ende“, hat Landgerichtspräsident Friedrich Unkel bei der Verabschiedung von Justizoberamtsrat Günther Mangold gesagt. Mehr als 45 Jahre hat Mangold im Dienst der baden-württembergischen Justiz gestanden. Über 20 Jahre ist er Verwaltungsleiter am Amtsgericht Ellwangen gewesen. „Vier Direktoren durften unter ihm dienen“, scherzte Amtsgerichtsdirektor Norbert Strecker. Er wünschte Mangold einen erfüllten (Un-)Ruhestand und begrüßte dessen Nachfolgerin Kathrin Grosch: „Wir freuen uns auf Sie.

 Trauer um Joachim Finsterle. Allein 24 Jahre war er Amtsgerichtsdirektor in Neresheim.

Trauer um Joachim Finsterle

Nicht einmal sechs Jahre im Ruhestand sind ihm vergönnt gewesen: Joachim Finsterle. 24 Jahre lang ist er Amtsgerichtsdirektor in Neresheim gewesen, davor war er elf Jahre lang Amtsrichter in Aalen. Er sei ein erfahrener und vielseitiger Richter gewesen und habe seinen Beruf mit großem Ernst und dem ihm eigenen unverwechselbaren Stil ausgeübt, bescheinigte ihm Landgerichtspräsident Friedrich Unkel beim Abschied im Dezember 2013 an Finsterles letzter Wirkungsstätte im Amtsgericht in Neresheim.

 Das Bild zeigt den geehrten Erwin Motzke (Mitte) zusammen mit Oberbürgermeister Thilo Rentschler (links) und Friedrich Unkel, P

Er hat im Beruf Maßstäbe gesetzt

„Menschen wie Sie braucht unsere Gesellschaft, Menschen, die sich uneigennützig für die Allgemeinheit einsetzen und dies als eine Selbstverständlichkeit ansehen.“ Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Thilo Rentschler am Dienstagabend bei einer Feier im Aalener Rathaus die Verdienste von Obergerichtsvollzieher Erwin Motzke aus Hofherrnweiler gewürdigt und ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht.

Motzke habe sich insbesondere im Gerichtsvollzieherbund über 20 Jahre lang sehr engagiert und dabei die positive Prägung des ...

 Landgerichtspräsident Friedrich Unkel vor der Ahnenreihe seiner Amtsvorgänger.

Am Anfang stand ein Giftmord: Vom königlichen Gerichtshof zum modernen Justizbetrieb

Das Ellwanger Landgericht feiert in diesem Jahr sein 200-jähriges Bestehen. Um den Justizstandort an der Jagst ist es Präsident des Landgerichts Friedrich Unkel nicht bange. Denn das Gericht sei für die heutigen Aufgaben und die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt.

Im Rückblick war aus Sicht von Landgerichtspräsident Friedrich Unkel das Jahr 1806 der „kritische Zeitpunkt“ für den Justizstandort Ellwangen. Damals ging nämlich der kurzlebige Staat Neuwürttemberg – er bestand von 1803 bis 1806 und Ellwangen war seine ...

 Zum ersten Mal hat ein Moot Court am Landgericht Ellwangen stattgefunden. Für die Gewinner gab’s einen Pokal.

Erstes Moot Court: Schüler üben sich in fiktivem Prozess als Anwälte

„Am Anfang war ich schon aufgeregt“, sagt Freya Dittmer mit roten Wangen. Als Zehntklässlerin in die schwarze Robe einer Anwältin zu schlüpfen, sich mit „vielen Dank, hohes Gericht“ in einem echten Gerichtssaal an drei ebenso echte Richter zu wenden und in einer fiktiven Zivilsache so realitätsnah wie möglich für einen Mandanten zu argumentieren, das ist nicht Ohne. So geschehen am Donnerstag beim ersten sogenannten „Moot Court“ im Großen Sitzungssaal des Landgerichts Ellwangen.

 Im Schwurgerichtssaal des Landgerichts fand am Freitag der Festakt zu 200 Jahre Landgerichte Ellwangen, Tübingen und Ulm statt.

200 Jahre Landgerichte in Württemberg: Festakt in Ellwangen

In diesem Jahr feiern die Landgerichte in Tübingen, Ulm und Ellwangen ihr 200-jähriges Bestehen. Zum 1. Januar 1819 wurden im Königreich Württemberg vier königliche Kreisgerichtshöfe errichtet: In Esslingen, in Tübingen, in Ulm und in Ellwangen. Drei von ihnen entwickelten sich zu Landgerichten. Aus Anlass des Jubiläums hat Landesjustizminister Guido Wolf (CDU) zu einem Festakt in den Schwurgerichtssaal des Ellwanger Landgerichts geladen.

Landgerichtspräsident Friedrich Unkel begrüßte zahlreiche Persönlichkeiten aus Justiz, Politik ...

 Paul Funk

Paul Funk erhält Ehrennadel des Landes

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat Paul Funk, geschäftsführender Gesellschafter der Georg Funk Eisengießerei GmbH & Co. KG und herausragende Unternehmerpersönlichkeit in Aalen, die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen. Mit Verleihung der Ehrennadel werden langjährige Verdienste im Ehrenamt gewürdigt. Funk war 34 Jahre lang Handelsrichter bei den Handelskammern des Landgerichts Ellwangen.

Auch der Minister der Justiz und für Europa, Landtagsabgeordneter Guido Wolf, hat Funk für seine jahrzehntelange ...


 Die Übernahme des deutschen Roboter-Herstellers Kuka durch chinesische Investoren war ein Auslöser, dass die Außenwirtschaftsv

Deutsches Know-how vor dem Ausverkauf ?

Bei der alljährlichen Kooperationsveranstaltung zwischen dem Landgericht Ellwangen und der IHK Ostwürttemberg hat die auf internationales Handelsrecht spezialisierte Rechtsanwältin Anahita Thoms von Baker & McKenzie, Düsseldorf, einen interessanten Vortrag zum Thema „Schutz vor dem Ausverkauf deutschen Know-hows“ gehalten.

Landgerichtspräsident Friedrich Unkel und die Hauptgeschäftsführerin der IHK, Michaela Eberle, haben dazu im Schwurgerichtssaal gut 50 Besucher aus Politik und Wirtschaft begrüßt, darunter auch ...


Die Ausbildung von Justizfachangestellten in Ellwangen ist etwas Besonderes. Deshalb fand hier die Fachtagung für Lehrerinnen a

Ellwangen setzt landesweit Akzente

Ellwangen setzt durch die enge Zusammenarbeit von Kreisberufsschule und Justizbehörden bei der Ausbildung von Justizfachangestellten landesweit Akzente. Das zeigte sich bei einer Fortbildung in Ellwangen, zu der sich Lehrende für den Ausbildungsberuf Justizfachangestellte in Ellwangen getroffen haben.

Wegen der kurzen Wege in Ellwangen kooperieren Justizbehörden und Kreisberufsschulzentrum eng miteinander. Das Ergebnis ist eine hohe fachliche Qualität, ist Elisaeth Hägele vom Kreisberufsschulzentrum überzeugt.


Das Ellwanger Amtsgericht: Auch hier unterstützen Schöffen die Berufsrichter bei der Rechtsprechung.

Bei Schöffen ist gesunder Menschenverstand gefragt

In diesem Jahr werden in Baden-Württemberg die Schöffinnen und Schöffen für 2019 bis 2023 gewählt. Sie haben ein verantwortungsvolles Ehrenamt: „Sie haben genauso viel zu sagen wie der Berufsrichter und sind diesem gleichgestellt“, erklärt Norbert Strecker, Direktor des Amtsgerichts Ellwangen. Schöffen können ihn sogar überstimmen.

Juristische Fachkenntnisse sind keine Voraussetzung. „Vom Gesetzgeber gewünscht ist vielmehr gesunder Menschenverstand“, so Strecker.