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Heike Brucker (links) hat auf ihrer Berlinreise unter anderem Karin Kuschel aus Hagen und Sonja Grässle aus Göppingen kennengele

Live vor Ort: Aalenerin Heike Brucker unterhält sich in Berlin mit Röttgen, Merz und Braun

Die Ampel-Koalition ist auf den Weg gebracht, Olaf Scholz designierter Bundeskanzler, Deutschland stellt sich neu auf – auch auf Oppositionsseite, allen voran bei der CDU muss sich etwas tun. So hat an diesem Mittwochabend die sogenannte „Townhall mit den Kandidaten“ in Berlin im Konrad-Adenauer-Haus stattgefunden. Hier haben sich Friedrich Merz, Norbert Röttgen und Helge Braun, die alle drei das Amt des CDU-Vorsitzenden für sich beanspruchen, den eigenen Mitgliedern gestellt, die hierfür deutschlandweit angereist waren.

CDU-Townhall

CDU-Triell: Merz, Röttgen und Braun oft einer Meinung

Triell um den CDU-Vorsitz: Bei einer gemeinsamen Vorstellungsrunde der drei Kandidaten Helge Braun, Friedrich Merz und Norbert Röttgen sind am Mittwochabend viele Übereinstimmungen deutlich geworden.

Alle drei Bewerber für die Nachfolge von Parteichef Armin Laschet plädierten etwa dafür, dass die Union mehr Menschen mit Migrationshintergrund einbinden und für Frauen attraktiver werden müsse. Viel Einigkeit gab es auch beim Kampf gegen die Corona-Pandemie, der Klima- und der Außenpolitik.

Friedrich Merz

Merz schließt allgemeine Impfpflicht nicht aus

Der Kandidat für den CDU-Vorsitz Friedrich Merz hat angesichts der dramatischen Corona-Lage eine allgemeine Impfpflicht nicht ausgeschlossen.

«Wenn die heutigen Maßnahmen auch nicht ausreichen, dann kann ich meine Zustimmung zu einer allgemeinen Impfpflicht nicht ausschließen», sagte er der «Rheinischen Post». «Dass sich jemand nicht impfen lassen möchte, ist grundsätzlich Teil unserer freiheitlichen Ordnung. Aber in der gegenwärtigen Lage wird diese Haltung immer mehr zu einer Belastung der Freiheit derer, die sich ...

Friedrich Merz (CDU)

Merz mag Maultaschen

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat seine Vorliebe für die schwäbische Küche offenbart. «Maultaschen sind was Wunderbares - vor allem weil man sie so schön schnell mal zubereiten kann, wenn man abends noch ein bisschen Hunger hat», sagte Merz bei einer CDU-Veranstaltung am Freitagabend in Heilbronn, bei der er sich als Kandidat für den CDU-Vorsitz präsentierte - gemeinsam mit seinen Wunschkandidaten für die Generalsekretärsposten, Mario Czaja und Christina Stumpp.

Friedrich Merz (CDU)

Merz warnt vor unkontrollierter Zuwanderung

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz, der für den CDU-Vorsitz kandidiert, hat die geplante Migrationspolitik der Ampel-Parteien scharf kritisiert. So undifferenziert wie die Themen Einwanderung, Spurwechsel, Asyl- und Flüchtlingspolitik im Koalitionsvertrag angesprochen würden, würde Deutschland - anders als alle anderen europäischen Ländern - weiter einen «erheblichen Zustrom an ungeordneter Einwanderung» haben. Das sagte Merz bei einer CDU-Veranstaltung am Freitagabend in Heilbronn, bei der sich Merz mit seinen Wunschkandidaten für die ...

CDU

CDU-Chef wird erneut bei Online-Parteitag gewählt

Die CDU muss ihren neuen Vorsitzenden wegen der dramatischen Corona-Lage im Januar erneut bei einem Online-Parteitag wählen.

Der Bundesvorstand der Partei entschied nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen am Freitag in einer digitalen Sitzung mit 19 zu 13 Stimmen, das am 21./22. Januar in Hannover in Präsenz geplante Treffen der 1001 Delegierten abzusagen. Stattdessen soll es einen digitalen Parteitag geben.

Norbert Röttgen

Norbert Röttgen: Zeit der Stabilität angesagt

Der Außenpolitiker Norbert Röttgen sieht die im Januar anstehende Entscheidung über den CDU-Vorsitz nicht als Vorentscheidung für die Kanzlerkandidatur im Jahr 2025.

«Meine feste Absicht ist, wenn ich gewählt werde, dafür zu sorgen, dass wir dann zwei Jahre lang - nämlich die reguläre Amtszeit eines Vorstandes - nicht mehr wählen», sagte der Kandidat für den Parteivorsitz am Mittwochabend bei der zweiten von drei live im Internet übertragenen Vorstellungsrunden der Bewerber für Mitglieder.

Friedrich Merz

Merz für weitgehenden Lockdown für Ungeimpfte

Angesichts der vierten Corona-Welle hat sich der CDU-Politiker Friedrich Merz für einen weitgehenden Lockdown für Ungeimpfte ausgesprochen.

Wer nicht geimpft oder genesen sei, solle «nur noch zur Apotheke, in den Supermarkt und zum Arzt» können, sagte Merz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Eine solche Regelung sei verhältnismäßig und könnte auch sofort umgesetzt werden. Der ehemalige CDU/CSU-Fraktionschef bewirbt sich nach zwei gescheiterten Versuchen wieder um den Parteivorsitz der CDU.

Der noch amtierende Kanzleramtschef Helge Braun.

Noch-Kanzleramtschef Helge Braun kandidiert für den CDU-Vorsitz

Norbert Röttgen ging als Erster an die Öffentlichkeit, Friedrich Merz mietete für seine Präsentation gleich einen ganzen Hotelsaal plus deckenhohe Bildschirmwand. Helge Braun dagegen hatte es zunächst bei einem Brief an die „lieben Freundinnen und Freunde“ an der CDU-Basis belassen, in dem er unter anderem betonte, wieviel „Spaß“ und „Freude“ ihm Politik und Parteiarbeit machten. Unerschütterliche Freundlichkeit ist eine Eigenschaft, die dem 49-Jährigen aus Hessen wohl selbst seine ärgsten Gegner zuschreiben würden, sollte er solche überhaupt ...

Helge Braun bietet Merz-Gegnern eine Alternative

Helge Braun bietet Merz-Gegnern eine Alternative

Die Sache scheint eindeutig: Friedrich Merz steuert auf einen Erfolg bei der CDU-Vorsitzendenwahl zu. Zweierlei spricht für ihn: Nach der verlorenen Bundestagswahl lautet die Jobbeschreibung nun Opposition und Profilierung statt Integration und Regierung. Und die Auswahl trifft die Basis, deren Herz ausweislich von Umfragen schon lange für ihn schlägt. Zudem sind selbst Merz-Skeptiker der Ansicht, dass er es jetzt werden müsse, um die Sehnsucht nach ihm zu beenden – so oder so.