Suchergebnis

Alte Getreidesorten

3000 Brötchen für die Wissenschaft

Schon seit 10.000 Jahren bekannt und dennoch so etwas wie der letzte Schrei beim Bio-Bäcker: Als Urgetreide kommen alte Getreidesorten wie Dinkel, Emmer und Einkorn mit Wucht zurück.

Sie finden sich in Brot, in Bier und in Gesundheitskissen und entsprechen nach Ansicht der Bäckerbranche der Sehnsucht nach nachhaltigen, naturbelassenen und authentischen Produkten. Allerdings wissen viele Bauern, Müller und Bäcker noch nicht, wie mit den Urgetreiden am Besten umgegangen werden muss.

Urgetreide

Uralt und im Trend: Forscher experimentieren mit Urgetreide

Mit 3000 Test-Brötchen aus alten Getreidesorten wollen Stuttgarter Wissenschaftler die Backeigenschaften von Dinkel, Emmer und Einkorn erforschen. „Urgetreide ist erst am Anfang, erforscht zu werden“, sagte Agrarbiologe Friedrich Longin (40) von der Universität Hohenheim zu einem Feldversuch, den er am Montag in Stuttgart präsentierte. Auf Versuchsfeldern am Stadtrand wachsen derzeit je 150 Sorten des sogenannten Urkorns, insgesamt rund zwei Tonnen Getreide.

Weizenvollkornbrote

Wissenschaftler: Landwirte sollten Weizen weniger düngen

Weizen könnte weniger als bislang üblich gedüngt werden, ohne dass die Qualität der daraus entstehenden Brote leidet. Das haben Wissenschaftler und Handwerker bei einem gemeinsamen „Backmarathon“ herausgefunden. „Die Düngemenge hat keinen Einfluss auf Backvolumen, Brotgeruch und Geschmack“, sagte der Agrarbiologe Friedrich Longin von der Universität Hohenheim am Mittwoch. Seinen Angaben nach ist die gegenteilige Behauptung im weltweiten Handel aber geläufig.

Gesenkte Blicke: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Witwe Maike Kohl-Richter beim europäischen Trauer akt für den verstorbe

Europäisches Adieu für einen politischen Riesen

Das philharmonische Universitätsorchester von Straßburg spielte Georg Friedrich Händels „Saul“, als der Sarg von Helmut Kohl um kurz nach elf Uhr mit der blauen Europaflagge bedeckt in den Sitzungssaal des Europaparlaments getragen wurde. Sechs Mitglieder des Eurokorps salutierten dem „politischen Riesen“, wie EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani ihn nannte. Es war die Stunde des Abschieds von einem großen Europäer. Ein einzigartiger Moment, für den die EU zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen europäischen Staatsakt organisierte.

Brotweizen-Backmarathon

Traditionelle Weizensorten nicht leckerer als neue

Traditionelle Weizensorten müssen nach Erkenntnissen Stuttgarter Wissenschaftler nicht besser schmecken als neu gezüchtete. Neue Sorten hätten zu Unrecht das Image, fader zu schmecken, als alte, traditionell gemahlen und gebackene Sorten, sagte Friedrich Longin, Leiter Weizenforschung an der Uni Hohenheim am Montag. In einer Studie hatten sein Team, Forscher der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie ein Müller und ein Bäcker 40 Weizensorten verglichen - 20 alte und 20 neue.

Matthias Rapp von der Agraruniversität in Hohenheim prüft für den Test mit einer Elektrochemischen Nase, einem Analysegerät für

Nicht das dickste Korn sorgt für Backgenuss

Weizen ist Weizen? Von wegen. Beim Brotbacken offenbaren sich die Unterschiede. Stuttgarter Forscher suchen unter den 140 Sorten eine, die alle glücklich macht: Landwirte, Müller und Bäcker.

Mit „Markant“ ist Bäcker Heiner Beck aus Römerstein sofort zufrieden, bei „Epiroux“ rümpft er die Nase. „Markant“ besteht den Dehnbarkeitstest des Fachmanns. „Epiroux“ hingegen fällt durch, reißt sofort, als Beck den Teig auseinanderzieht, und nimmt auch recht wenig Feuchtigkeit auf – was ein saftiges Brot garantiert hätte.

Frisch gebackene Weizenbrote

Backmarathon: Weizenbrot muss nicht fad schmecken

Weizenbrot muss nicht fad schmecken - so lautet die Erkenntnis eines wissenschaftlichen Backmarathons von Forschern der Universität Hohenheim bei einem Bäcker auf der Schwäbischen Alb. Weizen habe zu Unrecht einen schlechten Ruf, sagte Friedrich Longin, Leiter Weizenforschung an der Uni Hohenheim am Donnerstag. Ein Test mit 40 Sorten aus zwei Anbaugebieten beweise, dass auch Weizen ein hohes Genusspotenzial berge, das sich durch gezielte Zucht noch freilegen lasse.

Uni Hohenheim sucht das Superkorn: Brotweizensorten im Test

Backe, backe Brot: Bei einem Backmarathon mit 40 Weizensorten haben Forscher der Agraruniversität Hohenheim, Bäcker und Müller am Mittwoch das nach Backqualität und Geschmack beste Korn gesucht. Sind die alten Sorten tatsächlich besser als die neuen? Wie schneidet Öko-Korn im Vergleich zum Hochleistungsweizen ab? Welche Rolle spielt eventuell der Anbauort? Gesucht werde die Sorte, mit der alle glücklich sind: Landwirte, Müller und Bäcker, erklärte Friedrich Longin, Leiter Weizenforschung an der Uni Hohenheim in Stuttgart.

Vortrag über Pflanzenzüchtung

Der Frage „Was macht moderne Pflanzenzüchtung?“ stellt sich am Mittwoch, 18. März, um 19 Uhr Friedrich Longin, Leiter des Arbeitsgebietes Weizen der Landessaatzuchtanstalt an der Universität Hohenheim, im Museum der Brotkultur. In seinem Vortrag gibt er Einblick in die Forschungspraxis mit dem heute so beliebten Dinkel.

Pflanzenzüchtung ist immer wieder im Verruf. Sei es die Gentechnik oder andere Methoden, die das Genom durcheinander wirbeln und dabei möglicherweise neue ungesunde Inhaltstoffe entstehen lassen.

Sigrid Brucker-Maschke an der Spitze des Finanzamts

SIGMARINGEN - Wechsel beim Finanzamt in Sigmaringen: Ministerialdirektor Klaus Fischer verabschiedete gestern den Leitenden Regierungsdirektor Martin Rauch und führte Regierungsdirektorin Sigrid Brucker-Maschke als Nachfolgerin ein. Die Feierstunde in der Alten Schule wurde umrahmt durch ein Bläser-Ensemble der Finanzkapelle Süd. Von unserem Redakteur Kurt Loescher Der scheidende Finanzamtschef Martin Rauch,1944 Freiburg im Breisgau geboren, leitete seit 1997 die Sigmaringer Behörde.