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Johannes Floors

Gold in Weltrekordzeit für Floors - Silber für Schäfer

Der herausragende Leverkusener Johannes Floors und sein Clubkamerad Leon Schäfer haben die Ausbeute des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) bei der Leichtathletik-Para-WM in Dubai am Schlusstag mit Gold und Silber auf elf Medaillen erhöht.

„Es gab Licht und Schatten, aber die Trümpfe haben weitestgehend gestochen“, sagte Bundestrainerin Marion Peters in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Bei den Weltmeisterschaften 2017 in London hatte der DBS mit 21 Athleten 22 Medaillen geholt.

Friedhelm Julius Beucher

Beucher gegen Olympia und Paralympics gleichzeitig

Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands, Friedhelm Julius Beucher, ist gegen die zeitgleiche Austragung von Olympischen und Paralympischen Spielen.

„Die Medien hätten kein durchgängig hohes Interesse“, sagte Beucher im Interview der Tageszeitung „Neues Deutschland“. „Dazu kommt das Problem der Athletenunterbringung. Zur Zeit nutzen wir Teile der olympischen Dörfer. Wenn alle gleichzeitig kommen, müssten noch größere Anlagen gebaut werden.

Anna Schaffelhuber auf der Piste

DBS-Präsident über Schaffelhuber: „Anna wird uns fehlen“

Präsident Friedhelm Julius Beucher vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) hat mit Bedauern auf den Rücktritt der siebenmaligen Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber reagiert. „Es ist natürlich sehr schade, wenn eine Weltklasse-Athletin ihren sportlichen Rücktritt erklärt. Anna wird uns fehlen“, sagte Beucher der Deutschen Presse-Agentur.

Er habe allerdings „mit großer Freude ihre Bereitschaft aufgenommen, sich mit ihrer Spitzensporterfahrung im Deutschen Behindertensportverband und besonders in der Nachwuchsförderung ...

Niko Kappel

Falscher Ort, falsche Zeit: Viel Kritik an Para-WM in Dubai

Am falschen Ort und zur falschen Zeit starten am Freitag die Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Para-Athleten. So sehen es zumindest Sportler und Funktionäre.

Viele von ihnen kritisieren sowohl die Wahl des Ausrichters Dubai als auch die durch ihn nötig gewordene Verschiebung in den November. Auch die Rückkehr der seit 2016 gesperrten russischen Athleten zur wichtigen Standort-Bestimmung neun Monate vor Beginn der Paralympics in Tokio ruft Kritik hervor.

Paralympics 2020

Beucher: Paralympics hätten verlegt werden müssen

Der Jahrestag vor der Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele 2020 in Tokio am kommenden Sonntag kommt für Friedhelm Julius Beucher einige Monate zu früh.

Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes hätte die Spiele wie auch Olympia nach dem Vorbild der Fußball-WM 2022 in Katar lieber in den Winter verschoben gesehen.

„Man muss sich nach dem Kalender des Austragungsortes richten. Es ist nicht in Stein gemeißelt, dass Sommerspiele im August stattfinden müssen“, sagte Beucher der Deutschen Presse-Agentur: „Mich ...

Ilke Wyludda

Olympiasiegerin Wyludda bietet DBS Mithilfe an

Diskus-Olympiasiegerin Ilke Wyludda sieht die Entwicklung im deutschen Behindertensport kritisch und hat dem Verband nach dem Ende ihrer Para-Karriere ihre Mithilfe angeboten.

„Wenn man auf mich zukommen würde, würde ich das nicht als negativ empfinden“, sagte die 50-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Der Behindertensport ist das Stiefkind des Sports, vor allem in Deutschland“, erklärte Wyludda. „Der Athlet steht das ganze Jahr über alleine da.

Robert Förstemann

Wechsel in Behindertensport: Förstemann hofft auf WM-Erfolg

Bahnradsprinter Robert Förstemann freut sich auf seinen Neustart im Behindertensport. Der 33 Jahre alte Olympia-Dritte von London 2012 im Teamsprint wird bei der WM am kommenden Samstag in Apeldoorn seine erste Bewährungsprobe mit seinem sehbehinderten Partner Kai Kruse (27) haben.

„Ich bin 17 Jahre größtenteils Einzelkämpfer gewesen, jetzt habe ich noch mal eine andere Herausforderung gesucht und freue mich auf diese Aufgabe“, sagte Förstemann in Berlin.

DBS-Präsident

DBS-Präsident Beucher: Historisches Jahr für Para Sport

Friedhelm Julius Beucher hat ein positives Fazit des Deutschen Behindertensportes für die vergangenen zwölf Monate gezogen.

„Für den Deutschen Behindertensportverband (DBS) war es ein historisches Jahr, in dem der Para Sport in Deutschland so viel Aufmerksamkeit erlangt hat, wie wohl noch nie zuvor“, sagte der DBS-Präsident in einem Interview auf der Verbandsseite. Beucher betonte die „herausragenden“ Erfolge bei den Paralympics in Pyeongchang, der Rollstuhlbasketball-WM in Hamburg und der Para Leichtathletik-EM in Berlin.

Alfons Hörmann

DOSB-Chef Hörmann erwartet „kein Honiglecken“

DOSB-Präsident Alfons Hörmann konnte kaum verbergen, dass er die Umstände seiner Wiederwahl nach unerwarteter Kampfkandidatur als Majestätsbeleidigung empfand.

„Die Wahl als solche ist aus meinem Verständnis gut, demokratisch und hoch erfolgreich verlaufen“, sagte er nach der Bestätigung im Amt durch die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes in Düsseldorf gestelzt. Der deutsche Triathlon-Präsident Martin Engelhardt hatte es gewagt, aus Protest gegen den nicht immer angemessenen Führungsstil Hörmanns kurz vor ...

Andrea Eskau

Eskau siegt bei den Frauen und mit dem Team

Fahnenträgerin Andrea Eskau hat nach ihren sechs Medaillen bei den Paralympics in Pyeongchang einen Doppelsieg bei der Ehrung der Behindertensportler des Jahres gefeiert.

Die 47-Jährige vom USC Magdeburg gewann in der Konkurrenz der Frauen und setzte sich mit der nordischen Staffel zusammen mit Alexander Ehler (Kirchzarten) und Steffen Lehmker (Clausthal-Zellerfeld) auch in der Teamwertung durch. Auch bei den Herren siegte in dem Freiburger Martin Fleig ein nordischer Goldmedaillen-Gewinner der Winterspiele von Südkorea.